Teilen auf...Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterPrint this pageEmail this to someone

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2013, 38. DMV 4-Stunden-Rennen
41. ADAC Zurich 24h-Rennen vom 17. bis 20. Mai 2013 – 24h-Rennen an Pfingsten wird zum Volksfest des Motorsports. Die 41. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring verspricht, in allen Belangen neue Maßstäbe zu setzen. Nie war die Zahl der gesamtsiegfähigen Rennwagen am Start größer, nie die Ungewissheit bei den Teilnehmern ausgeprägter. BMW, Mercedes und Porsche jagen mit stark besetzten GT3-Rennwagen die Vorjahressieger von Audi. Wenn sich am Pfingstsonntag – zum ersten Mal um 17 Uhr – rund 180 Rennfahrzeuge auf die schnelle Reise zweimal rund um die Uhr begeben, wird die Zahl der Sieganwärter größer sein denn je. Mindestens einem Dutzend der mehr als 40 Rennwagen aus den Klassen SP7, SP8 und SP9 schreiben Kenner beste Aussichten auf einen Triumph beim 24-Stunden-Klassiker in der Eifel zu – wobei die Dunkelziffer noch weit darüber liegt. Und die Uhr tickt unerbittlich rückwärts, die Zeit zur Vorbereitung rinnt den Teilnehmern durch die Finger. Lediglich zwei Läufe zur VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring geben den Teams im Vorfeld die Möglichkeit, Mensch und Maschine im Rennbetrieb für den Ernstfall in der „Grünen Hölle“ zu justieren. Wobei Nordschleifen-Haudegen wissen: Gut genug vorbereitet für das 24h-Rennen auf dem Nürburgring ist man niemals! Und wo man früher mit gedrosseltem Tempo reisen konnte, um die Nordschleifen-Tortur zu überstehen, gewinnt heutzutage nur noch, wer es schafft, 24 Stunden lang am absoluten Limit unterwegs zu sein. Und das nach Möglichkeit ohne jegliche Zwischenfälle. Foto ohne Logo: ADAC alle weiteren Fotos: Carsten Wilhelm [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de 

 

NTOI_2013_04_13_vln_38_dmv_nuerburgring_01
BMW gewinnt den ersten 24h-Test – Das erste von zwei VLN-Rennen im Vorfeld des Saisonhighlights stellte bereits mehr als einen nachdrücklichen Hinweis auf die zu erwartende hohe Leistungsdichte dar. Nach vier Rennstunden setzten sich Dirk Müller, Jörg Müller und Augusto Farfus im ersten von zwei exzellent besetzten Schubert-BMW Z4 GT3 knapp vor dem Timbuli-Porsche 911 GT3 R von Christopher Brück und Jaap van Lagen sowie dem Schubert-Schwesterauto mit Claudia Hürtgen, Jens Klingmann und Martin Tomczyk durch. Die drei Siegerfahrzeuge trennten am Ende nur etwas mehr als 15 Sekunden. So warnt die Nordschleifenerfahrene Claudia Hürtgen denn auch vor verfrühter Euphorie: „Wir haben am Donnerstag vor dem VLN-Auftakt noch einen Test auf der Nordschleife absolviert und sind so gut vorbereitet in die Saison gestartet. Das hat sich ausgezahlt. Ich gehe davon aus, dass Audi und AMG-Mercedes von der Performance mit uns mithalten können. Die müssen aber noch Dinge aussortieren, die wir vorher aussortieren konnten. So war zum Beispiel unser Fahrwerk schon perfekt abgestimmt.” Ins selbe Horn bläst der zweitplatzierte Christopher Brück: „Wir wussten, dass wir gute Fahrer, ein gutes Auto und gute Reifen haben. Dass es aber beim Auftakt gleich für Platz 2 reichte, ist ein Traum.

Euphorie wäre jetzt allerdings völlig fehl am Platz. Fürs 24h-Rennen kann man den VLN Auftakt nicht unbedingt als Maßstab nehmen. Es kommen ja noch ein paar Teams dazu. Das vorrangige Ziel bei einem 24h-Rennen lautet: Ankommen. Da können so irre viele Sachen passieren. Aber die Basis stimmt, und das macht uns alle schon mal happy.“

 

NTOI_2013_04_13_vln_38_dmv_nuerburgring_14
Manthey führt große Porsche-Armada an – Porsche-Modelle sind im Kreis der Gesamtsieg-Anwärter am zahlreichsten vertreten. Und dass mit den Zuffenhausener Kundenteams zu rechnen sein wird, beweisen neben dem Podestplatz des Timbuli-Wagens auch die schnellste Rennrunde durch Seefried/Siedler im zweiten Timbuli-Auto sowie die Pole Position des Frikadelli-GT3 R, der bei den 24h von Klaus Abbelen, Patrick Huisman, Patrick Pilet und Sabine Schmitz gesteuert werden wird. „Nur mit der Pole gewinnt man leider keine Rennen“, weiß Sabine Schmitz nur zu gut. „Alles lief perfekt, wir hatten die Führung verteidigt, als uns ein Konkurrent ins Kiesbett beförderte. Trotzdem sind wir sehr zufrieden. Wir hatten mit dem brandneuen Auto vor dem VLN-Auftakt überhaupt nicht getestet. Deshalb waren wir überrascht, dass es so gut lief. Ich habe einen Kaltstart hingelegt und konnte Farfus gut in Schach halten. Den Platz im Top-40-Qualifying fürs 24h-Rennen haben wir uns schon gesichert. Das nimmt etwas Druck raus. Vor allem bin ich froh, endlich mal wieder im Auto gesessen zu sein. Der Winter war so irre lang. Der Porsche wäre längst fertig gewesen, aber wenn man die Tür unserer Halle aufmachte, kam einem ein halber Meter Schnee entgegen.“ Kaum anders erging es dem nur wenige Kilometer von Frikadelli Racing entfernt beheimateten Team von Olaf Manthey. Und wenn man von Gesamtsieg-Favoriten spricht, kommt man an den Meuspathern nicht vorbei. Nicht weniger als fünf Mal stand die Mannschaft des ehemaligen DTM-Piloten am Ende auf der obersten Stufe des 24h-Podiums. Auch in diesem Jahr zählen Timo Bernhard, Lucas Luhr, Marc Lieb und Romain Dumas im „dicken“ Porsche 911 GT3 RSR ebenso zu den Favoriten wie Marco Holzer, Nick Tandy, Jörg Bergmeister und Richard Lietz im „kleinen“ GT3 R. Und nach der Vorjahres-Niederlage gegen Audi brennt Teamchef Manthey natürlich auf Revanche. 

 

ADAC Zurich 24h-Rennen

NTOI_2013_04_13_vln_38_dmv_nuerburgring_13
Optimismus bei Audi und Mercedes – Bei den Titelverteidigern aus Ingolstadt wähnt man sich trotz des etwas verpatzten Saisonstarts auf dem richtigen Wege. Und auch die Mercedes-Kundenteams bereiten sich hochkonzentriert vor. Der SLS AMG GT3 hat schon im vergangenen Jahr mehr als einmal seine Siegergene unter Beweis gestellt. Allerdings ist ein Langstreckenrennen auf dem Nürburgring nicht mit einem in Dubai vergleichbar, wie AMG-Kundensport-Koordinator und -Pilot Thomas Jäger sehr genau weiß: „Die Nordschleife hat eigene Gesetze. Der BMW war im vergangenen Jahr das schnellste Auto, wurde aber von technischen Problemen gebremst. Wir haben lange geführt, bis auch uns die Defekthexe heimsuchte. Du gewinnst nur, wenn du 24 Standen lang Vollgas fahren kannst – ohne Fehler und ohne Schäden“. Der Ex-DTM-Fahrer teilt sich den wohl aussichtsreichsten Mercedes SLS AMG GT3, das Topauto von ROWE Racing, mit Jan Seyffarth, Kenneth Heyer und Alexander Roloff. Doch auch Jäger kann das Kräfteverhältnis schwer einschätzen: „Nach nur einem Rennen ist das schwer zu beurteilen. Unser Auto hat seit dem Vorjahr kein Performance-Update bekommen. Ich weiß also ziemlich genau, wo wir stehen, aber nicht, wie stark die anderen womöglich zugelegt haben. Denn die Konkurrenzfahrzeuge haben teilweise doch starke Änderungen erfahren.“

 

24h-Rennen/Nürburgring: Festival im Mekka des Speeds

Sportlich stehen die Zeichen also auf Rennsport-Dramatik in ihrer reinsten Form. Doch was den Eifel-Marathon seit jeher ebenfalls auszeichnet, ist die unvergleichliche Atmosphäre rund um die 25 Kilometer lange Rennstrecke. „Im Rennauto siehst du die Lagerfeuer, riechst den Duft der gegrillten Bratwürste und spürst die Begeisterung dieser unvergleichlichen Fans – Runde um Runde“, schwärmt BMW-Werkspilot Dirk Müller. In der Tat hat das ADAC Zurich 24h-Rennen längst den Status eines echten Motorsport-Volksfests erlangt. Rund 200.000 Fans werden die ehrwürdige Nordschleife von Donnerstag bis zur Zieldurchfahrt am Pfingstmontag um 17 Uhr in eine gigantische Partymeile verwandeln, in ein Mekka des Speeds, in dem Rennsport-Verrückte auf und abseits der Piste ihrer großen Leidenschaft frönen. Müller: „Nirgendwo sonst, auch nicht in Le Mans, sind die Fans so hautnah dabei wie hier. Das gilt für das Treiben im Fahrerlager, insbesondere aber für das rund um die Nordschleife. Was da abgeht, kann man eigentlich gar nicht beschreiben. Das muss man selbst erlebt haben!“

 

 

41. ADAC Zurich 24h-Rennen vom 17. bis 20. Mai 2013

 

Der Zeitplan | Nürburgring

 

Freitag, 17. Mai 2013

  • 08:00 – 11:20 Uhr Rundstrecken-Challenge Nürburgring (N) Leistungsprüfung
  • 08:10 – 08:55 Uhr ATS Formel 3 Cup (GP) Freies Training
  • 10:50 – 11:20 Uhr ATS Formel 3 Cup (GP) Qualifying
  • 11:55 – 13:55 Uhr ADAC 24h-Classic (G) Qualifying
  • 14:25 – 15:55 Uhr ADAC Zurich 24h-Rennen (G) Freies Training
  • 16:25 – 17:25 Uhr Porsche Carrera Cup Deutschland (G) Freies Training
  • 17:55 – 18:55 Uhr Renault / MINI TROPHY (G) Freies Training
  • 19:35 – 23:30 Uhr ADAC Zurich 24h-Rennen (G) 1. Qualifying

 

Samstag, 18. Mai 2013

  • 08:15 – 08:45 Uhr ATS Formel 3 Cup (GP) 1. Rennen
  • 09:00 – 09:50 Uhr Renault / MINI TROPHY (G) Qualifying
  • 10:10 – 11:00 Uhr Porsche Carrera Cup Deutschland (G) Qualifying
  • 11:20 – 13:20 Uhr ADAC Zurich 24h-Rennen (G) 2. Qualifying
  • 14:20 – 17:20 Uhr ADAC 24h-Classic (G) Rennen
  • 17:50 – 18:45 Uhr ADAC Zurich 24h-Rennen (G) Top-40-Qualifying
  • 19:30 – 19:50 Uhr ATS Formel 3 Cup (GP) 2. Rennen
  • 20:00 – 21:15 Uhr Falken Drift Show (M)

 

Sonntag, 19. Mai 2013

  • 09:45 – 10:45 Uhr Renault / MINI TROPHY (G) Rennen
  • 11:42 – 12:42 Uhr Porsche Carrera Cup Deutschland (G) Rennen
  • 13:45 – 14:15 Uhr ATS Formel 3 Cup (GP) 3. Rennen
  • 13:00 – 16:10 Uhr Rahmenprogramm (G)
  • 14:30 – 16:10 Uhr ADAC Zurich 24h-Rennen (GP) Startaufstellung
  • 17:00 Uhr ADAC Zurich 24h-Rennen (G) Start

 

Montag, 20. Mai 2013

  • 17:00 Uhr ADAC Zurich 24h-Rennen (G) Zieleinlauf

Kürzel für die genutzten Streckenabschnitte: (N) = Nur Nordschleife · (G) = Gesamtstrecke

(GP) = GP-Kurs · (M) = Müllenbachschleife · Stand: 19. März 2013 · Vorläufig. Änderungen vorbehalten

 

Tickets für das große Langstrecken-Spektakel in der Eifel sind im Vorverkauf unter der Hotline 01805 570070 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk maximal 0,42 €/Min.) oder im Internet unter www.eventim.de erhältlich, aktuelle Infos finden sich unter www.24h-rennen.de sowie bei Facebook (www.facebook.com/24hNurburgring ) erhältlich.

 

Quelle: ADAC Zurich 24h-Rennen

 


 

Weitere Beiträge aus unserem Archiv bei NEWS-on-Tour...

 




06 4331 · 07 4 · # Sonntag, 17. Dezember 2017