Teilen auf...Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterPrint this pageEmail this to someone

BAP ´Radio Pandora´

BAP – Angefangen hat alles mit einem Kasten Bier, der einfach nur “leer geprobt werden sollte”. Aber seit ihren ersten Plattenveröffentlichungen schrieb die Kölner Kultband Musikgeschichte. Bis heute geht jedes BAP Album auf die vordersten Chartplätze. Am Mi. 26.11.2008 wird im Volkshaus in Zürich das einzige BAP Konzert in der Schweiz stattfinden. Jetzt Tickets im VVK sichern!

 

Zürich – Die ausgedehnten Deutschlandtourneen, auf denen BAP für die Fans “vor keiner Steckdose zurückschreckt”, und die mehrstündigen Konzert – Events (minutenlange Fangesänge inbegriffen) sind längst legendär geworden. Von dem beispielgebenden Engagement des Dichter und Sängers Wolfgang Niedecken ganz zu schweigen (z.B. Botschafter von “Gemeinsam für Afrika”).

 

BAP ist sich seit 1976 – trotz aller Wandlungen – immer wieder treu geblieben und hat nicht nur die deutsche Musikszene geprägt, sondern ist – wie Wolfgang Thierse einmal betonte – selber zu einem Stück deutscher Zeitgeschichte geworden. Das aktuelle Album Radio Pandora schlägt alle Rekorde und kommt so gut an wie schon lange kein BAP-Album mehr. 

 

Hier ein paar Pressestimmen:

  • „Wirklich beeindruckend auf welch erstklassigem Niveau diese Band seit über 30 Jahren Musik macht.“ (Stern)
  • „Erstaunlich gute Platte“ (Spiegel)
  • „Es ist die beste Platte von BAP seit etlichen Jahren, wenn nicht Jahrzehnten…“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
  • „Niedecken fängt sehr eindrückliche Szenen ein.“ (Rolling Stone) „Meisterhaft“ (Prisma)
  • „Noch nie eine so gute Besetzung“ (associated press)

 

So freut man sich doch gleich noch mehr auf das kommende Konzert in Zürich!!!

 


QUALITÄT SEIT 1976 – BAP + special guest: Mittwoch, 26. November 2008, Volkshaus – Zürich, Einziges CH-Konzert, Doors: 19.00 Uhr Show: 20.00 Uhr, Tickets bei >> Ticketcorner


 

 

Die BAP Geschichte (Deutschland / 2008):

Angefangen hat alles mit einem Kasten Bier, der einfach nur “leer geprobt werden sollte”. Aber seit ihren ersten Plattenveröffentlichungen schrieb die Kölner Kultband Musikgeschichte. Bis heute geht jedes BAP Album auf die vordersten Chartplätze. Die ausgedehnten Deutschlandtourneen, auf denen BAP für die Fans “vor keiner Steckdose zurückschreckt”, und die mehrstündigen Konzert – Events (minutenlange Fangesänge inbegriffen) sind längst legendär geworden. Von dem beispielgebenden Engagement des Dichter und Sängers Wolfgang Niedecken ganz zu schweigen (z. B. Botschafter von “Gemeinsam für Afrika”).

 

Video: BAP – Verdamp lang her – Köln (2001)

 

BAP ist sich seit 1976 – trotz aller Wandlungen – immer wieder treu geblieben und hat nicht nur die deutsche Musikszene geprägt, sondern ist – wie Wolfgang Thierse einmal betonte – selber zu einem Stück deutscher Zeitgeschichte geworden.

 

Stillstand war nie die Sache von BAP. In ihren dreißig Jahren hat sich die Band immer wieder gehäutet und neu gefunden, war mal größer, mal kleiner. Wechselnde Besetzungen gehörten schon in der Gründungsphase zum festen Markenzeichen, als 1976 zunächst Coverversionen der Stones und von Bob Dylan eingespielt wurden, bald aber auch die ersten eigenen Hits: wie “Helfe kann dir keiner”, “Anna” und “Jraaduss”.Regelmäßige Umbesetzungen fielen gleichfalls in die Zeit der ersten Langspielplatte “BAP rockt andere kölsche Lieder” (1979) und ihrer Hymne “Wahnsinn”, die landauf landab im Rheinland zu hören war und zum musikalischen Wahrzeichen der Kölner Stollwerck -Fabrikbesetzung wurde.

 

Von 1980 bis 1999 gehörte Klaus “Major” Heuser zur festen Bandbesetzung, dessen musikalische Handschrift untrennbar mit BAP Klassikern wie “Ne schöne Jrooß” (Album: Affjetaut, 1980) oder “Verdamp lang her” (Album: Für usszeschnigge, 1981) verbunden ist.

 

Video: Bap – Aff un zo 2006 live

 

Mit dem Rockgitarristen Helmut Krumminga und dem Keyboarder Michael Nass, die 1999 in die Band hinein wuchsen, aber kristallisierte sich die “Nähxte Generation BAP” heraus, zu der das Urgestein Jürgen Zöller (BAP Drummer seit 1987) ebenso gehört wie Werner Kopal (Bass), der 2006 sein zehnjähriges Bandjubiläum feiern konnte. Gemeinsam mit Wolfgang Niedecken stehen sie für den unverwechselbaren BAP Sound und die Erfolge von heute, wie “Aff un zo”, “Chippendale Desch” (Album: Aff un zo 2001) oder “Unger Krahnenbäume” vom Sonx Album (2004), die von Helmut Krumminga komponiert wurden.

 

Und auch diese “Generation BAP” schafft gemeinschaftliche Meisterstücke, in denen sich Songwriting und Arrangement einfallsreich ergänzen. Diese intensiven Song – Landschaften sind das Herz von BAP. Erst hier kann sich die Lyrik Wolfgang Niedeckens voll entfalten. Geschrieben und gesungen werden die Texte seit je her in seiner Heimatsprache. Denn wie heißt es in einer Strophe seines Songs “Für ne Moment”: “All meine Gedanken, all meine Gefühle habe ich – solang ich denken kann – ausgelebt oder ertragen in unserer eigenen Sprache`” (Album:Comics & Pin Ups, 1999). Mit BAP (abgeleitet von Bapp = Vater) wurde “Kölsch” aus seiner Provinzialität gerissen und galt fortan als Sprache eines aufgeklärten und menschenfreundlichen Denkens.

 

In den 80er und 90er Jahren durchbrach BAP mit seinen Songs nicht nur Landesgrenzen, sondern wurde weltweit als ein “wahres Stück Köln” gefeiert. Die Niederlande, Österreich, Schweiz und Nicaragua sind nur einige der Länder, in denen Wolfgang Niedecken und seine Mitstreiter große Erfolge verbuchen konnten. Unvergessen bleibt die Chinatournee (1987), auf der BAP als erste deutsche Rockband in den größten Hallen des Landes alle Rekorde brach (Peking, Shanghai, Kanton). Einige Jahre später – im Zeichen von Glasnost – dann die Tournee durch die UdSSR, u.a. mit Auftritten in Moskau und Wolgograd, dem ehemaligen Stalingrad. Und wurde der politische Druck noch so spürbar – nie hat sich BAP auf seinen Tourneen vor den “Karren politischer Machthaber” spannen lassen.

 

Video: BAP – Wellenreiter – live – NDW – 1982

 

Zu Zeiten zweier deutscher Staaten sorgten die offenen Worte von “Deshalv spill`mer he” (Album: Zwesche Salzjebäck un Bier”, 1984) sogar für einen politischen Eklat. Das Lied sprach sich unmissverständlich nicht nur für die westdeutsche Friedensbewegung, sondern ebenfalls für die ostdeutschen Friedens- und Menschenrechtsinitiativen aus. Auch die Drohungen des Parteikaders des einstigen “Arbeiter- und Bauernstaates” ließen BAP nicht davon abbringen, das Lied als Zeichen ihrer Solidarität “mit den Friedensfreunden in der DDR” spielen zu wollen. Konsequenz: Die bereits ausverkaufte DDR Tournee wurde verboten und abgesagt. Es war ein “kölsches Lied”, das SED und FDJ so herausfordern konnte. Und warum sollte Wolfgang Niedecken deshalb heute in einer anderen Sprache texten und singen.

 

Für die Fans ist dies ohnehin keine Thema, verstehen sie doch die Texte als poetische Wortmalereien, als lyrische Alltagsassoziationen, die in der Pop- und Rockwelt ihresgleichen suchen. Und hier stimmen ihnen internationale Musikerkollegen bei, die gerne mit Wolfgang Niedecken und BAP zusammenspielen, wie Sheryl Crow, Ray Davies, Steppenwolf und natürlich Bruce Springsteen. In Verbindung mit der gefühlvollen Stimme des Sängers und ihrem typischen Sound hat sich BAP in all den Jahren als eine der eigenständigsten Rock`n Roll Bands an der Spitze der deutschen Musikszene fest etabliert.

 

Das Geheimnis ihres Erfolges liegt wohl in der Intensität ihrer Musik, die trotz ihrer Wucht immer wieder mit einer verblüffenden Leichtigkeit und Frische daherkommt. So hat BAP in Text und Musik immer wieder unverwechselbare Kompositionen geschaffen, die Lebensgefühle ausdrücken und den Strömungen der Zeit widerstanden haben. Welche Band kann das auch nach über dreißig Jahren von sich behaupten? Das internationale “Live 8 Magazin 2005” titelte über die Band: “BAP: Small Name, but Big Sounds, Big Songs and Big Ideas.” Denn seit drei Jahrzehnten steht BAP für: Intensiven Rock`n Roll, von “Ne schöne Jroß” (Album: ..affjetaut, 1980) und “Verdamp lang her” (Album: “für usszeschnigge”, 1981) bis zu “Rövver noh Tanger” und “Unger Krahnenbäume”(Album: Sonx, 2004) Melancholische Balladen, von “Jraaduss” (Album: “für usszeschnigge”, 1981) oder “Do kanns zaubere” (Album: vun drinne noh drusse, 1982) bis zu “Dir allein” (Album: Aff un zo, 1999) Eine Haltung, von “Kristallnaach” (Album: vun drinne noh drusse, 1982) oder “Arsch huh – Zäng Usseinander” (1992) bis “Einfach ussortiert (Album: Sonx, 2004) Lebensfreude, von “Waschsalon” (Album: für usszeschnigge, 1981) bis zu “Aff un zo” (Album: Aff un zo, 1999) Und BAP steht natürlich für treue Fans, die sich für die Bodenhaftung, Gradlinigkeit und Glaubwürdigkeit der Band mit großer Zuneigung bedanken.

 

Ebenso wie BAP sind sie einzigartig im hektischen Musikgeschäft. Aufgeschlossen und positiv – denkend, aber resistent gegen rein kommerzielle Modetrends; mitten im Leben stehend und sozial sensibel, so können sie beschrieben werden. Sie und ihre Band sind eben keine “Wellenreiter”, die “sich wie ein Wetterfähnchen im Wind drehen” (Album: Vun drinne noh drusse”, 1982) Über BAP sind unzählige Bücher, Aufsätze und wissenschaftliche Arbeiten publiziert worden. Allgemeinverbindlich fassen lässt sich das Phänomen dieser Band aber wohl nie; jeder BAP Anhänger hat eine zu persönliche und tiefe Bindung an ihre Musik und ihre Texte. Für den Filmregisseur Wim Wenders, den die Musik seit über 20 Jahren begleitet hat, bedeutet BAP “Heimat”: “Gerade weil ich die Band aus dem Abstand kennengelernt habe, als ich in Amerika gelebt habe, ist BAP mir so ans Herz gewachsen, fühlte ich mich geborgen.

 

Die Gedichte und Songs von Wolfgang sind auf einer Rock`n Roll Ebene richtige Heimatlieder. Mir ist es immer schwer gefallen, mich mit Deutschland zu identifizieren. Aber in den Songs von BAP gelingt mir das gut.” Als persönliche Hommage drehte er deshalb 2002 den BAP Film “Viel Passiert”, der in kurzen Episoden, Gesprächen und Konzertauschnitten die Geschichte der Band lebendig werden ließ. Und wirklich es ist viel passiert, seitdem 1976 um einen Kasten Bier gespielt wurde.

 

Heute, 32 Jahre, 21 Plattenveröffentlichungen und über mehrere Millionen verkaufte Alben später sind BAP trotz aller Häutungen und Wandlungen immer noch erfolgreich unterwegs und zeigen keinerlei Ermüdungserscheinungen.” Auch das jüngste “Dreimal Zehn Jahre” Projekt wurde mit über 300.000 Konzertbesuchern sowie einem vergoldeten Doppelalbum wieder ein großer Erfolg. Und bereits wenige Monate nach ihren ausverkauften Abschlusskonzerten machten sich die Musiker wieder auf ins Studio, um ihr aktuelles Album zu produzieren: “Radio Pandora”, das am 16. Mai 2008 erscheinen wird. Die Jungs von BAP sind halt eine unverbesserliche Rockband. Es trägt sie immer weiter.

 

 


 

Weitere Beiträge aus unserem Archiv bei NEWS-on-Tour...

 




06 3417 · 07 2 · # Dienstag, 12. Dezember 2017