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Augusto Farfus (BRA) gewinnt das erste Rennen der DTM-Saison 2013 in Hockenheim in seinem Castrol EDGE BMW M3 DTM #7 vom BMW Team RBM. (Hockenheim) Das erste DTM-Rennen der Saison sorgte für packenden Motorsport mit vielen Überholmanövern, Positionswechseln und Überraschungen. 22 Fahrer traten an und begeisterten die 87.000 Zuschauer auf den Tribünen. Sieger nach 42 Runden wurde der 29-jährige Brasilianer Augusto Farfus im BMW M3 DTM. Er setzte die technischen Neuerungen der Options-Reifen und des DRS sehr geschickt ein und sah als Erster die Zielflagge. Er gewann damit zum zweiten mal ein Rennen der DTM. Fotos: Dirk Birkenstock [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de

Augusto Farfus: „Das hat super Spaß gemacht heute. Die Options-Reifen und das DRS haben für viel Action gesorgt. Ich hatte einen guten Start und war sehr schnell. Was für ein Start in die Saison“ 

 

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Tim Bendzko
(hier im Interview) sang den offiziellen DTM-Song „Ich steh nicht mehr still

 

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Fahrerpräsentation: Zwei neue sind bei BMW dabei, Formel 1 Pilot Timo Glock und BMW Testfahrer Marco Wittmann. 

 

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Zweiter wird der 31-jährige Dirk Werner (D) der von Startplatz 20 ins Rennen ging – in seinem SAMSUNG BMW M3 DTM #2 vom BMW Team Schnitzer setzte er die Taktik seines Teams, die Optionsreifen und das DRS optimal um. 

Dirk Werner: „Das war ein magisches Rennen für mich. Nach dem schwachen Qualifying-Ergebnis war ich sehr enttäuscht. Denn ich hatte mir für dieses Wochenende sehr viel vorgenommen. Ich habe mich im Bett gewälzt, wollte am Morgen gar nicht aufstehen. Nur ein paar Stunden später sieht die Sache anders aus: Heute wird ganz sicher ein langer Abend. Mein Auto war sensationell. Ich hatte mir für 2013 vorgenommen, es auf das Podium zu schaffen. Dass das gleich im ersten Rennen geklappt hat, ist kaum zu glauben. So viel Action habe ich in einem Rennen selten erlebt. Das war ein perfekter Tag für mich.“

 

 

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Christian Vietoris
(D) in seinem Mercedes AMG C-Coupé #9 vom Team Mercedes AMG kommt als dritter ins Ziel – er war auch von Startplatz drei ins Rennen gegangen und war so in Qualifying und Rennen bester Mercedespilot. Christian Vietoris: „Was für ein geiles Rennen. Ich hatte mehr Spaß als je zuvor. Auch wenn man mehr zu tun hat mit der Reifenentscheidung und dem DRS, das war einfach klasse.“ Für Werner und Vietoris waren es die ersten Podiumsplätze in der DTM.

 

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Als vierter kommt Gary Paffett (GB) in seinem EURONICS Mercedes AMG C-Coupé #3 vom Team EURONICS Mercedes AMG ins Ziel

 

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Als fünfter kam der amtierende Meister Bruno Spengler (CAN) ins Ziel, er war in seinem BMW Bank M3 DTM #1 vom BMW Team Schnitzer von Startplatz 7 ins Rennen gegangen. Bruno Spengler: „Ich bin ein wenig enttäuscht, denn heute wäre auch ein Podestplatz im Bereich des Möglichen gewesen. Mein Start war super, und ich konnte viele Plätze gutmachen. Nach dem ersten Boxenstopp und der Safety-Car-Phase bekam ich aus irgendeinem Grund starkes Untersteuern. Das Problem hat mich bis zum Rennende beschäftigt. Ich konnte nur noch versuchen, konstant meine Runden abzuspulen. Das Team hat schnell reagiert und mich zu meinem zweiten Reifenwechsel reingeholt. So habe ich noch viele Punkte gesammelt.“

 

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Bester Pilot in einem Audi wurde der sechstplatzierte Timo Scheider (D), der in seinem AUTO TEST Audi RS 5 DTM #23 vom Audi Sport Team Abt von der Pole-Position gestartet war. Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider verpasste nach dem Start von der Pole den taktisch richtigen Moment zum Boxenstopp während einer Safety-Car-Phase im ersten Drittel des Rennens und verlor dadurch wertvolle Plätze. „Das war heute ein kompletter Griff ins Klo. Wir haben in der Safety-Car-Phase zu spät reagiert. So ein Fehler darf eigentlich nicht passieren, wenn man um den Titel mitfahren möchte. Ich weiß aber auch, dass diese Entscheidung im Bruchteil einer Sekunde getroffen werden muss“

 

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Joey Hand (USA) kommt in seinem BMW M3 DTM #8 vom BMW Team MTEK als siebter ins Ziel. Joey Hand: „Ich ärgere mich ungemein über den Start. Ich habe den Motor einfach abgewürgt. Das wollte ich unbedingt wieder gutmachen. Das hat ganz gut geklappt. Ich habe für meine Jungs von BMW Motorsport und dem BMW Team RBM alles gegeben, schließlich haben sie über den Winter unglaublich hart gearbeitet. Ich wollte in meiner zweiten Saison ein Zeichen setzen. Und dieser erste Rennsonntag hat schon einmal viel Gutes gebracht. Ich bin auf jeden Fall happy.“

 

 
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Mike Rockenfeller (D) in seinem Schaeffler Audi RS 5 DTM #19 vom Audi Sport Team Phoenix kommt als zweitbester Audi auf Platz 8 ins Ziel.

 

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Bester Neueinsteiger wurde Marco Wittmann (D) als Neunter in seinem Ice-Watch BMW M3 DTM #21 vom BMW Team MTEK. Marco Wittmann: „Ich bin sehr glücklich, denn nach dem Pech im Qualifying hatte ich nicht mehr damit gerechnet, es bis in die Punkteränge zu schaffen. Platz neun ist ein sehr gutes Ergebnis für mich. Ich hatte ein bisschen Pech mit den Optionsreifen, weil ich nach der Safety-Car-Phase im Verkehr feststeckte und sie nicht optimal nutzen konnte. Trotzdem ist das Ergebnis unglaublich. Vielen Dank an das Team, das bei der Strategie und den Boxenstopps einen tollen Job gemacht hat.“ 

 

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Den letzten Punkt sicherte sich auf Platz 10 Roberto Merhi (E) im THOMAS SABO Mercedes AMG C-Coupé #4 im THOMAS SABO Mercedes AMG.

 

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Pascal Wehrlein (D) im Mercedes AMG C-Coupé #18 vom Team Mercedes AMG und … 

 

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Daniel Juncadella (E) im stern Mercedes AMG C-Coupé #17 vom Team stern AMG Mercedes, die ebenfalls ihr erstes DTM-Rennen fuhren, kamen auf den Plätzen elf und zwölf ins Ziel. 

 

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DTM-Debütant Timo Glock (D) fuhr ein gutes Rennen, musste aber seinen DEUTSCHE POST BMW M3 DTM #22 vom BMW Team MTEK in Runde 18 vorzeitig abstellen, da er nach einem verpatzten Boxenstopp das rechte Hinterrad verlor. Timo Glock: „Insgesamt nehme ich viel Positives von meinem ersten DTM-Wochenende mit. Mein Start war gut, bereits nach der ersten Runde lag ich auf dem zehnten Platz. Danach habe ich mich weiter vorgekämpft und versucht, unsere Strategie so gut wie möglich umzusetzen. Allerdings bin ich in der Sachs-Kurve von der Strecke abgekommen und musste durch den Kies. Danach haben wir direkt unseren Boxenstopp absolviert. Leider saß danach ein Rad nicht so fest, wie es sollte. Ich habe heute einen Fehler gemacht und die Boxencrew auch – so ist es eben im Motorsport. Glückwunsch natürlich an BMW, Augusto und Dirk. Die Jungs haben einen tollen Job gemacht.“

 

Ausgeschieden sind ebenfalls Mattias Ekström (S), Edoardo Mortara (I), Adrien Tambay (F, alle Audi) sowie Robert Wickens (CAN, Mercedes-Benz). 

 

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Erfolgreich in der DTM unterwegs BMW M3 DTM

Das zweite Rennen der Saison findet am 19. Mai in Brands Hatch (GB) statt.

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Dieser Saisonauftakt war der reine Wahnsinn. Ich muss der ganzen Mannschaft ein riesiges Kompliment aussprechen – und vor allem natürlich Augusto Farfus und Dirk Werner, die uns den ersten Doppelsieg nach unserem DTM-Comeback beschert haben. Augusto hat keinen einzigen Fehler gemacht, zudem war die Strategie vom BMW Team RBM perfekt. Dasselbe gilt für das BMW Team Schnitzer, das Dirk vom 20. auf den zweiten Platz nach vorn gebracht hat. Seine Aufholjagd war einfach fantastisch. Ich hoffe, für die Fans war das erste Rennen des Jahres genauso aufregend und spannend wie für uns. Für Timo Glock tut es mir leid. Am Anfang war er sehr gut unterwegs und konnte sich klasse nach vorn arbeiten. Aber ein neues Team hat eben eine Lernkurve, da gehören Rückschläge einfach dazu. Umso mehr freut es mich, dass sein Teamkollege Marco Wittmann in seinem ersten Rennen von ganz hinten auf Anhieb in die Punkte fahren konnte.”

 

Mercedes-Benz-Motorsportchef Toto Wolff: „Es war ein schwieriges Rennen. Es gibt viel zu lernen, besonders was die Reifenstrategien betrifft. Unsere Jungen haben sich bewährt. Ein dritter und ein vierter Platz ist ein solides Ergebnis. Es hat sehr viele Überholmanöver gegeben. Für die Fans ist es sicher spannend, da zuzusehen.“

 

Audi Leiter DTM Dieter Gass: „Wir sind natürlich enttäuscht. Nach den Startplätzen eins und fünf hatten wir uns mehr erhofft. Auf der anderen Seite hat uns aber die Tatsache eingeholt, dass wir nur zwei Autos in den Top-10 hatten, mit denen wir dann Probleme bekamen. Es war nicht die richtige Entscheidung, Timo während der Safety-Car-Phase nicht gleich reinzuholen. Insgesamt gab es heute auf der Strecke jede Menge Action.“

 

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Filipe Albuquerque (P) im Audi Financial Services RS 5 DTM #6  vom Audi Sport Team Rosberg

 

 

DTM-Rahmenprogramm

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Nicola Larini (I), Formel 1 Fahrer bei Ferrari, DTM Champion und erfolgreicher Pilot in der Tourenwagen Weltmeisterschaft, im Volkswagen Scirocco R-Cup (Foto: VW-Motorsport)

 

 Im Rahmenprogramm der DTM geht der Volkswagen Scirocco R-Cup an den Start bei dem regelmäßig „Renn-Legenden“ an den Start gehen. Der packende Saisonauftakt im Volkswagen Scirocco R-Cup wurde zur großen Show der Rennlegende Nicola Larini. Der 49 Jahre alte Italiener siegte als zweiter Legenden-Starter in der Geschichte des umweltschonendsten Markenpokals der Welt – zuvor hatte dieses Kunststück nur Markus Winkelhock 2012 auf dem Lausitzring fertiggebracht. Larini, DTM-Champion von 1993, krönte im ersten von insgesamt neun Saisonrennen nach der Bestzeit im Freien Training und der auf nasser Fahrbahn herausgefahrenen Pole Position im Qualifying ein überragendes Wochenende.

 

Platz zwei holte der Däne Kasper H. Jensen, der auch die Führung in der Gesamtwertung übernahm, da die Legenden dort keine Punkte holen können. Die Dänin Michelle Gatting belegte nach einer bravourösen Leistung Platz drei im Rennen. Sie schaffte es damit als erste Frau in der Geschichte des Scirocco R-Cups aufs Podest.

 

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06 4781 · 07 2 · # Sonntag, 10. Dezember 2017