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Nachdem die Gummersbacher Kripo im Februar des vergangenen Jahres einen als Antiquitätenhändler getarnten Drogenschmugglerring aus Gummersbach und Lindlar zerschlagen hatte, mussten sich deren Abnehmer um neue Bezugsquellen bemühen. Entsprechende Ermittlungen führten die Polizei auf die Spur eines 20-jährigen arbeitslosen Drogendealers und dessen 23- und 30-jährigen Gehilfen aus Gummersbach, die ein florierendes Geschäft mit Marihuana und Amphetaminen betrieben.

 

Der 20 –jährige beschaffte sich zunächst nahezu täglich ein halbes Kilogramm Marihuana bei Lieferanten aus Gummersbach-Bernberg sowie dem Märkischen Kreis und gab die Drogen in geringen Mengen an Kleindealer und Endabnehmer weiter.  Da er sich mit seinen örtlichen Großhändlern zunehmend zerstritt, besorgte er sich später das Rauschgift selbst in den Niederlanden.

 

Bereits am 01. August 2006 wurden er und seine Gehilfen nach einer illegalen Einfuhr von Drogen dingfest gemacht. Die Durchsuchung der Personen und des Autos führte ein Kilogramm Amphetamine, 500 Gramm Marihuana und Haschisch zu Tage.  Während der Dealer und seine Helfer im Gefängnis auf ihre Verhandlung vor einem Gummersbacher Amtsrichter warten, setzte die Polizei ihre Ermittlungen fort.

 

Diese führten vor zwei Wochen zur Festnahme eines 38-jährigen Mannes und dessen 51-Jahre alten Ehefrau, die sich im Rheinisch-Bergischen-Kreis als Großhändler betätigten. Zudem beschlagnahmten die Beamten zwei Kilogramm Haschisch und Marihuana sowie einen nicht unerheblichen Bargeldbetrag. Der zuständige Richter schickte das Ehepaar in Untersuchungshaft. Auch die Lieferanten aus den Raum Gummersbach und Kierspe kamen nicht ungeschoren davon. Aufwendige Ermittlungen führten zur Identifizierung von zwei 22 und 24-jährigen Männern. Ermittler nahmen beide am vergangenen Wochenende bei einem Deal in Dortmund fest. Sie führten mehrere Kilogramm Marihuana und einen größeren Bargeldbetrag mit sich. Erwartungsgemäß ordnete der zuständige Richter die Untersuchungshaft an. Die Ermittlungen werden fortgesetzt.  —– Quelle: Polizei Gummersbach


 

 


 

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06 3822 · 07 2 · # Montag, 11. Dezember 2017