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Großbrand in Schule!  Gasflasche exlodiert in KGS Wittmund (Kooperative Gesamtschule: Hauptschule + Realschule + Gymnasium “Alexander-von-Humboldt-Schule“) [Landkreis Wittmund/Niedersachsen]Die Luftaufnahme kann durch anklicken auf Mega-Zoom vergrößert werden!! Am Freitagnachmittag 05.07.2013 kam es zu einem Großbrand in der Alexander-Von-Humboldt Schule in Wittmund. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Gegen 15:25 Uhr ging bei der Polizei über Notruf die Mitteilung ein, dass bei Handwerkerarbeiten am Schulgebäude eine Gasflasche explodiert sei. Umgehend fuhren mehrere Einsatzkräfte zur Schule. Als die Beamten dort eintrafen, stand das Schulgebäude bereits in Flammen. Die Handwerker konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Sie blieben unverletzt. Da in der letzten Woche in Niedersachsen die Schulferien begonnen haben, waren weder Schüler noch Lehrer in der Schule. Ca. 1.600 Schüler/innen besuchen die Gesamtschule. Foto:

Gestern Nachmittag, bis in die späten Abendstunden, waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz. Etwa 300 Feuerwehrleute der sieben Stadtfeuerwehren der Stadt Wittund, Löschfahrzeuge der Feuerwehr Jever und Aurich sowie ein Tanklöschzug der Bundeswehr am Brandort und kämpften mit dem Flammen. Außerdem waren der Rettungsdienst, Notarzt, DRK, Mitarbeiter des Landkreises Wittmund und 16 Streifenwagen am Brandort eingesetzt. Besonders von den Flammen betroffen war der mittlere Schultrakt, in dem sich der Verwaltungstrakt sowie der Naturwissenschaftliche Bereich befindet. Mehrere Gebäudeteile stürzten ein. Andere Teile des Schulgebäudes wurden durch das Löschwasser erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

Anwohner wurden mit Hilfe von Rundfunkdurchsagen gewarnt und gebeten ihre Türen und Fenster geschlossen zu halten. Insbesondere, weil sich Chemie und Physikräume in dem betroffenen Schultrakt befinden. Ein Polizeihubschrauber wurde eingesetzt, um Luftaufnahmen zu fertigen. Gegen 19:10 Uhr konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Es mussten jedoch noch wiederholt Glutnester gelöscht werden. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an. Der Schaden wird auf einige Millionen Euro geschätzt. 

Auf der offiziellen Webseite der KGS Wittmund wurde verkündet: “Da die gesamte Lernmittelbücherei durch den Brand zerstört ist, ist die Ausleihe in Frage gestellt, bzw. muss neu organisiert werden. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine weiteren Informationen gibt. Betroffen sind rund 10.000 Bücher.”

Während der Einsatzes auf dem Schulgelände der KGS, fast zeitgleich, wurde ein Wohnhausbrand in Friedeburg gemeldet. Dort kam es im Galgenweg zu einem Brand in einem Einfamilienhaus. Das Feuer, dessen Auslöser vermutlich ein implodierender Fernseher war, wurde von der 97jährigen Bewohnerin bemerkt. Die Dame brachte sich sofort in Sicherheit und alarmierte einen Nachbarn. Dieser informierte unverzüglich die Feuerwehr, welche trotz schnellem Eingreifens nicht verhindern konnte, dass das Haus so in Mitleidenschaft gezogen wurde, dass es unbewohnbar wurde. Verletzt wurde niemand, da sich der Rest der Familie bei Ausbruch des Feuers ausser Haus befand. Die Bewohner konnten inzwischen anderweitig untergebracht werden. Zur Schadenshöhe können zur Zeit keine Angaben gemacht werden.

 

Quelle: Polizeiinspektion Aurich/Wittmund

 


 

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06 2547 · 07 3 · # Montag, 11. Dezember 2017