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Benedikt Duda und Frederik Duda

Benedikt Duda erreichte bei den DTTB-TOP48 einen ausgezeichneten zehnten Platz und die direkte Qualifikation für das TOP16-Turnier. Frederik Duda belegte in der Endabrechnung einen guten 32.Platz.Foto: Privat

 

WRW Kleve richtete am vergangenen Wochenende das TOP48-Turnier des Deutschen Tischtennis Bundes (DTTB) für Schüler und Schülerinnen (U15) aus. Die beiden Nachwuchstalente des TTC Schwalbe Bergneustadt Benedikt Duda und sein zweieinhalb Jahre jüngerer Bruder Frederik Duda schafften über die Landesranglisten die Qualifikation für das Ranglistenturnier, zu dem alle sechszehn Landesverbände ihre besten Schüler schickten. Nach einem ausgeklügelten System ermittelte der DTTB die sechszehn Teilnehmer, die sich für das Ende November stattfindende TOP16-Turnier qualifizieren.

 

Am ersten Tag des Turniers wurde in Sechser-Gruppen nach dem System „Jeder gegen Jeden“ gespielt. Nur die besten drei jeder der acht Gruppen bekamen am zweiten Tag die Chance um einen der begehrten TOP16-Startplätze zu spielen. Die Gruppenvierten, – fünften und -sechsten spielten um Ranglistenpunkte, die sich in der Setzung bei den Deutschen Meisterschaften im März 2009 bezahlt machen können. Benedikt Duda startete in der Gruppenphase mit einer 0:3-Niederlage gegen Daniel Hartmann (Baden-Württemberg) ins Turnier. Im weiteren Verlauf des Turniers kam Benedikt jedoch immer besser ins Spiel und gab in den folgenden vier Partien nur noch einen Satz ab. Damit wurde er Gruppenzweiter. Für seinen Bruder Frederik war schon das Erreichen des TOP48-Turniers ein Riesenerfolg.

 

Dementsprechend sollte Frederik nur Erfahrung sammeln, um in einem der späteren Turniere davon zu profitieren. In den ersten beiden Matches der Gruppenphase kassierte Frederik zwei zu erwartende Niederlagen. Unbeeindruckt von diesen Niederlagen legte sich Frederik mächtig ins Zeug und gewann sein drittes und viertes Match. Nun könnte Frederik in der Gruppe sogar den zweiten Platz hinter dem ungeschlagenen Liang Qiu (Baden-Württemberg) belegen. Hierzu hätte er gegen Fabian Finkendey (Niedersachsen) gewinnen müssen. Leider fehlte Frederik die Erfahrung, um sich gegen den älteren Gegner durchzusetzen. Nach der Gruppenphase ging es in die einfache K.O.-Runde. Beide Bergneustädter gewannen ihre Anfangseinzel. Während Benedikt damit weiter im Rennen um einen der TOP16-Startplätze war, spielte Frederik um die Plätze 29-40. Am zweiten Turniertag wurde die K.O.-Runde fortgesetzt.

 

In seinem ersten Sonntagsspiel verlor Benedikt Duda knapp mit 1:3 gegen Jens Schabacker (Hessen). Sein Bruder Frederik hingegen bewies wieder einmal eine tolle Moral und drehte einen 0:2-Satzrückstand zum 3:2-Sieg. Um die Qualifikation für das TOP16-Turnier zu schaffen, musste Benedikt in der nächsten Runde einen Sieg landen. Gegen Marc Rode, einen weiteren, starkaufspielenden Linkshänder aus Hessen, wollte Benedikt den Startplatz für das TOP16-Turnier klarmachen. Vom ersten Ball an setzte Benedikt seinen Gegenspieler unter Druck und gewann Punkt für Punkt zum 3:0-Sieg.

 

In den darauffolgenden Platzierungsspielen gewann Duda mit 3:2 gegen seinen WTTV-Kader-Kameraden, Andreas Thönnissen (Wickrath) und verlor mit 2:3 gegen Marlon Spieß (Baden-Württemberg). Am Ende erreichte Benedikt Duda einen ausgezeichneten zehnten Platz und die direkte Qualifikation für das TOP16-Turnier. Frederik Duda belegte in der Endabrechnung einen guten 32.Platz.

 

Quelle: Heinz Duda

 

 

 


 

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06 2697 · 07 2 · # Samstag, 16. Dezember 2017