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Wer schläft noch mit im Bett? Vorsicht vor dem Katzenfloh!
 Hund und Katze sind in vielen Haushalten gleichberechtigte Familienmitglieder, manchmal sogar Kinderersatz. Was also spricht dagegen, den vierbeinigen Liebling rund um die Uhr bei sich zu haben und ihm sogar die Tür zum Schlafzimmer zu öffnen? Tatsächlich sind Hund und Katze in deutschen Schlafzimmern keine Seltenheit. Das hat eine aktuelle Umfrage unter Tierhaltern in Deutschland ergeben. Demnach erlaubt fast jeder zweite Hundebesitzer seinem Tier, die Nacht im Bett zu verbringen. Katzenhalter sind sogar noch toleranter. Wer mit seinen Tieren so auf Tuchfühlung geht, muss die Flohprophylaxe besonders ernst nehmen. Und obwohl laut Umfrage fast alle Tiere zusätzlich einen festen Schlafplatz im Haus haben, schlüpfen sie Nacht für Nacht lieber unter Herrchens oder Frauchens Decke. Foto: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de 

Neun von zehn Tieren, die mit ins Bett dürfen, tun dies täglich oder zumindest mehrmals pro Woche. Interessanterweise darf nur jedes vierte Kind regelmäßig bei seinen Eltern schlafen. Das jedenfalls sagt eine vergleichbare Umfrage der Apothekenzeitschrift “Baby und Familie”.

Doch Vorsicht! Hund und Katze sind nicht immer alleine unterwegs, sondern bringen ungeladene Gäste mit. Gemeint sind Flöhe, die sich gern im Fell von Hund und Katze tummeln und unbemerkt in Haus und Schlafzimmer gelangen. Dort und in der ganzen Wohnung finden sie beste Bedingungen, um sich hemmungslos zu vermehren. Ein weiblicher Floh kann bis zu 40 Eier am Tag legen. Lediglich fünf Prozent dieser Nachkommenschaft schlagen ihr Quartier im Fell des Tieres auf, der Rest verteilt sich in Form von Eiern, Larven und Puppen in der unmittelbaren Umgebung des Haustieres – also auch in Ihrem Bett.

Besonders kritisch ist der Herbst. Flöhe mögen es warm und machen sich auf die Suche nach einem geeigneten Winterquartier. Ein kuscheliges Bett kommt da gerade recht. Alle im Haushalt lebenden Hunde und Katzen sollten deshalb rechtzeitig und langfristig gegen Flohbefall behandelt werden. Geeignet zur Bekämpfung ist die Kombination von Präparaten, die sowohl erwachsene Flöhe als auch Eier und Larven erfassen. Sollten sich Flöhe im Bett bereits häuslich eingerichtet haben, muss auch das in die Bekämpfungsmaßnahmen einbezogen werden. Frische Bezüge allein reichen aber nicht aus. Flöhe wird man nur mit einer gründlichen Reinigung der gesamten Wohnung wieder los.

Der wichtigste und am häufigsten vorkommende Floh ist der Katzenfloh. Trotz seines Namens ist er nicht besonders wählerisch. Er fühlt sich auf Katzen und Hunden gleichermaßen wohl. Auch Menschen sind vor seinen Bissen nicht sicher.

Quelle: Bundesverband für Tiergesundheit e.V., Dr. Martin Schneidereit
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06 2569 · 07 2 · # Samstag, 16. Dezember 2017