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Weitere Aufführungen im Theater GM am 23. und 24. Februar geplant!

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GUMMERSBACH. Frenetischen Beifall spendeten die knapp 600 Premierenzuschauer dem Ensemble des wieder aufgenommenen Musicals “Jack The Ripper” über den Londoner Serienmörder des ausklingenden 19. Jahrhunderts. (Fotos: Nelia Nusch)

 

ripper-04.jpgZwei Stunden lang unterhielt das Musical-Projekt Oberberg (M.P.O.) im Gummersbacher Stadttheater das Publikum mit einer Musical-Krimi-Komödie aus der Feder von Joachim Kottmann und Martin Kuchejda.

Die in deutscher Sprache spielende Geschichte um den Mörder, der Ende des 19. Jahrhunderts die britische Hauptstadt in Angst und Schrecken versetzte, wurde vom M.P.O. mit viel schwarzem Humor, eingängiger Musik und ausdrucksvollen Tänzen umgesetzt und berichtet nicht nur von Jack The Ripper selber, sondern auch darüber, wie man gekonnt darüber wegsieht, wenn unangenehme Tatsachen ins Haus stehen. Ulrich Bärenfänger zeigte mit besonderem Schauspieltalent einen herrlich-verrückten Jack The Ripper, der seine Taten mehr schlecht als recht verdeckt und mehrmals nur durch den Zufall vom Ausüben weiterer Taten gestoppt wird und doch nicht entdeckt wird.

 

ripper-03.jpgDabei tut sich die Londoner Polizei besonders hervor, wenn es darum geht, falschen Fährten nachzugehen. Vor allem der angeblich berühmteste Polizist Scotland Yards, John D. Arbogast, gespielt von Jörg von Winterfeld, fällt mehr durch Schrulligkeiten als durch seinen Durchblick auf. Ebenso wie “Jack” überzeugte auch das Ensemble des M.P.O., welches einmal mehr bemerkenswert professionelle Tanz- und Gesangseinlagen an den Tag legte. Claus Opitz als traurig-verkrüppelter “Elefantenmensch” und einziger Freund des “Rippers” überzeugte mit einer sanften Stimme und stimmungsvollen Balladen ebenso wie Frauke Harder als Queen Viktoria mit umwerfenden komödiantischen Einlagen. Im Gedächtnis vieler Zuschauer blieb außerdem besonders die Gerichtsszene mit Oliver Lazaj als fürchterlich nuschelnder Richter, die vor Situationskomik nur so sprühte.

 

ripper-02.jpgUnd wenn in einem Wechselspiel aus anrührenden Stücken und fetzigen Rhythmen nach einem Bauernopfer der Gerechtigkeit scheinbar doch noch Genüge getan wird, warnt das M.P.O. mit einem elektrisierenden Finale vor: Pass auf, der Abgrund sieht in Dich!

Wer das Musical noch sehen möchte, hat dazu noch Gelegenheit:

Weitere Aufführungen gibt es Freitag, 23. Februar, und Samstag, 24. Februar, jeweils um 20 Uhr im Gummersbacher Theater. Karten gibt es bei GM-Ticket, 02261-87555.  (Text: Alexander Blumberg / Fotos: Nelia Nusch)

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06 2162 · 07 2 · # Sonntag, 10. Dezember 2017