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strassen-nrw-1.jpgGelsenkirchen – Der Landesbetrieb Straßenbau NRW trauert um den toten Straßenwärter, der am 14. Februar auf der A2 ums Leben gekommen ist. Der Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Oelde wurde von einem Kleinlaster erfasst, als er eine Baustelle abbauen wollte. Er verstarb noch an der Unfallstelle. “Das zeigt leider erneut, wie gefährlich der Job unserer 2.200 Straßenwärter ist”, sagte Winfried Pudenz, Hauptgeschäftsführer bei Straßen.NRW: “Im Schnitt verlieren wir jedes Jahr einen unserer Mitarbeiter bei seinem Einsatz auf der Straße.” Pudenz appellierte an die Autofahrer, besonders auf die “Menschen in Orange” auf den Straßen zu achten. “Fahrlässigkeit bedroht ihr Leben, wenn sie Baustellen einrichten, Schutzplanken reparieren, Verkehrsanlagen warten oder im Winterdienst Schnee räumen und Salz streuen.”

 

Die jüngste Statistik (2005) bilanziert auf den Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen 239 Unfälle von Straßenwärtern. 26 Unfälle (5,5 Prozent) waren dabei auf Fremdverschulden anderer Verkehrsteilnehmer zurückzuführen. Die übrigen Unfälle passierten vor allem im Bereich der Grünpflege am Rand der Straßen. Häufig arbeiten Beschäftigte in unwegsamen Bereichen mit gefährlichen Geräten wie z.B. Kettensägen. Die Mitarbeiter stürzten bei der Arbeit oder knickten um, schleudernde Äste führten zu Verletzungen trotz guter Sicherheitsausrüstung.

 

Straßen.NRW bemüht sich intensiv um die Arbeitssicherheit seiner Mitarbeiter. Ein Umwelt- und Arbeitsschutz-Management mit regelmäßigen Schulungen soll für eine hohe Sensibilität der Straßenwärter bei ihrer Arbeit sorgen. Auch die persönliche Schutzausrüstung wird ständig optimiert. “Aber beim Verhalten der Autofahrer haben wir natürlich den geringsten Einfluss”, sagte Pudenz.

Quelle: Bernd A. Löchter (straßen.nrw)

 


 

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06 1922 · 07 2 · # Samstag, 16. Dezember 2017