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EHF-Cup: VfL Gummersbach – Fram Reykjavik 38:27 (16:14)

 

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Vedran Zrnic (77) warf mit dem 38:27 sein elftes Tor an diesem Abend und dürfte damit wohl endgültig sein Formtief der letzten beiden Spiele überwunden haben. Fotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171.6888777 

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Nach einem Doppelschlag durch Robert Gunnarsson, den Isländer im VfL Gummersbach Dress, war mit dem 22:19 der Bann der Isländer nach 40  starken Fram-Minuten gebrochen.

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1.749 Zuschauer sahen die ersten 40 Minuten eine sehr starke Isländische Mannschaft, die das schnelle Spieltempo aber nicht über die volle Spielzeit halten konnte.

 

Gummersbach/Eugen Haas Halle: (Von Wolfgang Sasse, VfL Gummersbach und Christian Sasse) – Der VfL Gummersbach siegt am Freitag, 21.11.2008 im EHF Cup Hinspiel gegen die kampfstarken Isländer „Fram Reykjavik“ mit 38:27 (16:14) in der Eugen Haas Halle. Mit wie viel Enthusiasmus und Herzblut kämpften die Isländer das ganze Spiel. Dem energiegeladene Fram-Coach Viggo Sigurdsson wurde sein Temperament aber in der 44. Minute zum Verhängnis. Er bekam zwei Minuten und reduzierte dadurch sein Team für kurze Zeit.

 

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Lana Zrnic (30) und die kleine Tonja Zrnic (13,5 Monate) waren stolz auf “Papa” Vedran Zrnic, der auf dem Spielfeld eine sehr gute Leistung brachte. 

 

Mit 11 Treffern war Vedran Zrnic (84) erfolgreichster Treffer der Begegnung. Momir Ilic (13) wurde von Brjann Erlendsson (4) so stark in Manndeckung genommen das er mit lediglich zwei verwandelten Treffern kaum in Erscheinung trat.

 

Nach der Niederlage in der Bundesliga gegen Madgeburg und dem Unentschieden gegen Dormagen ist wieder Licht am Ende des Tunnels für den VfL in Sicht. Dieses Licht erstrahlt aber nicht in der Bundeliga, sondern im EHF Cup.

 

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VfL-Trainer Sead Hasanefendic freute sich endlich mal wieder in der Heimhalle seines Teams in Gummersbach spielen zu können. 1.749 zahlende Zuschauer dankten dies mit Ihrem erscheinen. Der VfL Gummersbach hat am Freitagabend in der Eugen-Haas-Halle die Tür zum Achtelfinale des EHF-Cups weit aufgestoßen. Die endgültige Entscheidung über den Einzug in die 4. Runde dieses europäischen Wettbewerbs fällt aber erst am Sonntag im Rückspiel in der Arena Kreis Düren (Anwurf 18:00 Uhr).

 

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Der klare Sieg gegen das Team aus Island war allerdings ein hartes Stück Arbeit, der in dieser Höhe in der zweiten Hälfte dank einer enormen Leistungssteigerung zustande kam. Reykjaviks Gegenwehr erlahmte erst in den letzten zwanzig Minuten, denn bis zum 18:18 in der 36. Minute hatten die Gäste mit großem Ehrgeiz und Einsatz das Spiel offen gehalten.

 

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Doch nach einem Doppelschlag durch Robert Gunnarsson, den Isländer im VfL Dress, war mit dem 22:19 der Bann gebrochen.

 

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Und als der nach der Pause eingewechselte „Air France II“ Audray Tuzolana sein erstes von fünf sehenswerten Toren zum 25:20 erzielte (44.), erhielt der gefrustete Fram-Coach Viggo Sigurdsson eine Zweiminutenstrafe und reduzierte damit sein Team. Der VfL blies zur Schlussoffensive und brannte ein Feuerwerk von sehenswerten Treffern ab. Die Handballer aus Reykjavik waren mit der Kraft nach sehr temporeichen 40 Minuten am Ende und schauten in der restlichen Zeit in der Abwehr meist nur noch zu.

 

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Da auch Goran Stojanovic sich im zweiten Abschnitt steigerte, wurde der Gummersbacher Schlussmann schon vor einem Siebenmeter mit „Goran! Goran!“ Sprechchören von den Fans gefeiert. Mit seiner Parade leitete er nach dem 28:21 ein Finale ein, das die 1.759 zahlenden Zuschauer zu Ovationen veranlasste. Es folgten noch zehn zum Teil spektakuläre Treffer, bei denen sich die Gummersbacher offenkundig den Frust über die verlorenen Punkte in der TOYOTA Handball-Bundesliga aus dem Leib spielten. Linksaußen Audray Tuzolana zelebrierte endlich seine unnachahmlichen Sprungwürfe und der Höhepunkt war zweifellos sein 35:24 nach einem „doppelten Kempa“. Über die Stationen Drago Vukovic und Vedran Zrnic landete der Ball beim Franzosen, der im Sprung direkt verwandelte.

 

Tosenden Beifall erntete auch Ole Rahmel für seinen Siebenmeter und es passte zu dieser Gummersbacher Handballdemonstration, dass der beste Gummersbacher auch den Schlusspunkt setzte. Vedran Zrnic warf mit dem 38:27 sein elftes Tor an diesem Abend und dürfte damit wohl endgültig sein Formtief der letzten beiden Spiele überwunden haben. Begonnen hatte Trainer Sead Hasanefendic mit Drago Vukovic auf der Mittelposition. Im Tor stand Goran Stojanovic, Nándor Fazekas konnte bis zum Ende geschont werden. Der VfL legte zwei Mal durch Vukovic ein Tor vor, aber Fram bestätigte sofort seine Qualitäten.

 

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Kämpferisch stark, jederzeit um den Gegenstoß bemüht und im Rückraum mit den gefährlichen Schützen Andri Haraldson (6) und Runar Karason (24), für dessen Beobachtung sogar Jörn-Uwe Lommel, der Trainer der Füchse Berlin aus der Bundeshauptstadt angereist war.

 

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Doch nicht der talentierte Linkshänder setzte die Akzente bei den Gästen, sondern Rechtshänder Andri Haraldson (6), der am Ende mit zehn Toren auch erfolgreichster Schütze der Isländer sein sollte.

 

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Nach dem 5:7 (11.) musste Sead Hasanefendic sein TIMEOUT nehmen, mit der neuen Einstellung kämpfte sich der VfL wieder heran. Vedran Zrnic gelang der 10:10 Ausgleich.

 

Dann konnte der agile Kreisläufer Brjan Bjarnasson (2) mit dem 12:12 und dem 13:13 zwei Mal für die Gäste den Gleichstand herstellen. Derselbe Spieler sorgte auch im zweiten Abschnitt für die letzten Hoffnungsschimmer, ehe mit dem 17:17 und dem 18:18 das Pulver verschossen war und wie erwähnt die Kräfte schwanden.

 

 

Stimmen aus der Pressekonferenz nach dem Spiel:

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Viggo Sigurdsson (Trainer Fram Reykjavik):

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Viggo Sigurdsson (Trainer Fram Reykjavik):  „Das Spiel hatte einen verdienten Sieger, aber mit 11 Toren zu verlieren haben wir nicht verdient. Der Abstand war einfach zu hoch. Wir haben in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht. Dann hat der VfL den Druck erhöht und wir konnten mit unserem kleinen Kader nicht mehr mithalten. Ich hatte einen Gummersbacher Sieg erwartet, aber nicht so hoch.“

 

 

Sead Hasanefendic (Trainer VfL Gummersbach):

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Sead Hasanefendic (Trainer VfL Gummersbach):  “Es hat heute sehr viel Spaß gemacht in der Eugen-Haas-Halle, wir konnten am Ende unsere treuen Handballfans begeistern. Wir hatten leider nur eine kurze Vorbereitungsphase und nur ein Spiel von den Isländern gesehen. Wir müssen gegen alle Mannschaften kämpfen, das hat auch dieses Spiel bewiesen, denn alle spielen guten Handball. In der ersten Halbzeit waren wir wieder etwas verkrampft. In der zweiten Halbzeit haben wird dann das Tempo gesteigert und hatten auch Antworten auf die Manndeckung für Momir Ilic. Elf Tore Differenz liegen aber zwischen beiden Mannschaften, werden aber nicht Leichtsinnig in das Rückspiel in Düren gehen.“

 

 

Torschützen:

 

VfL Gummersbach:

  • Vedran Zrnic, 11 Treffer
  • Robert Gunnarson, 8 Treffer
  • Andray Tuzolana, 5 Treffer
  • Drago Vukovic, 5 Treffer
  • Alexandros Alvanos, 3 Treffer
  • Momir Ilic, 2 Treffer
  • Adrian Wagner, 1 Treffer
  • Viktor Szilagyi, 1 Treffer
  • Adrian Pfahl, 1 Treffer
  • Ole Rammel, 1 Treffer

 

  • Goran Stojanovic, 19 Paraden

 

 

Fram Reykjavik:

  • Andri Haraldsson , 9 Treffer
  • Brjánn Bjarnasson, 8 Treffer
  • ”Gaui”, 3 Treffer
  • ”Maggi Einars”, 3 Treffer
  • ”Dóri”, 2 Treffer
  • ”Rúnar”, 2 Treffer

 

  • David Svanssson 16 Paraden
  • Maggi Erlendsson 1 Parade

  

 

 

… weitere Bonusfotos aus der Eugen Haas Halle:

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06 2857 · 07 2 · # Dienstag, 12. Dezember 2017