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Health Region Cologne Bonn

Alfred A. Bulitz, Ursula Kriesten, Bernhard Rappenhöner, Wilfried Holberg (v.l.) haben die Gesundheitsregion Oberberg beim ersten Forum der “HealthRegion CologneBonn” vertreten. (Foto: privat)

 

Oberbergischer Kreis – Die Weiterentwicklung der Gesundheitswirtschaft in der Region Köln/Bonn stand im Mittelpunkt des ersten Forums der „HealthRegion CologneBonn” in Köln. Auch Experten aus Oberberg beteiligten sich an der Diskussion über Synergiepotenziale. Rheinisch-Bergischer Kreis, Rhein-Erft-Kreis, Oberbergischer Kreis, Leverkusen, Köln, Bonn, Rhein-Sieg-Kreis und die beiden Industrie- und Handelskammern der Region hatten – mit Unterstützung des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales – die verschiedenen Akteure der Gesundheitswirtschaft in Forschung, Ausbildung, Versorgung, Krankenversicherung, Handel und Industrie zu einem Austausch eingeladen.

 

In vier Foren und Workshops wurde mit hochkarätigen Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu Schwerpunktthemen wie industrielle Medizintechnik, medizinische Spitzenforschung, Versicherungswirtschaft und Versorgungsformen, Prävention und betriebliches Gesundheitsmanagement, sowie altersassoziierte Rehabilitations- und Pflegebedarfe diskutiert. Für den Oberbergischen Kreis waren Alfred A. Bulitz, Geschäftsführer der GIRA Giersiepen GmbH&Co.KG, Radevormwald und Dr. Thomas F. Lauscher, Geschäftsführer der Opfermann Arzneimittel GmbH, Wiehl, auf dem Podium des Forums Pharma, BioTec, Medizintechnik vertreten.

 

Ursula Kriesten, Leiterin des Fachseminar Pflegeberufe des Oberbergischen Kreises und Bernhard Rappenhöner, Geschäftsführer der Lebensbaum GmbH, diskutierten im Forum Rehabilitation und Pflege unter anderem über die dringende Notwendigkeit der Aus- und Weiterbildung im gesamten Segment der Pflegeberufe und warben gleichzeitig für die Kompetenz des Oberbergischen Kreises in dieser Frage. Landesarbeitsminister Karl Josef Laumann und Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma machten in Ihren Beiträgen deutlich, dass die Gesundheitswirtschaft schon heute zu den wichtigsten Schlüsselbranchen der Rheinlandes und der gesamten Region Köln Bonn zählt.

 

Bereits jeder siebte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte sei hier im Gesundheitssektor tätig. Die Zahl der Beschäftigten liege heute schon bei 150.000, Tendenz steigend. Lege man die durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausgaben im Gesundheitswesen zugrunde, erreiche das Marktvolumen in der Region Köln Bonn rund neun Milliarden Euro. Die Gesundheitswirtschaft wird zur Leitbranche für die Wirtschaftsentwicklung und erfordert das nachhaltige Zusammenwirken aller Beteiligten der gesamten Region, lautete das Credo der Politiker.

 

Quelle: Oberbergischer Kreis, Der Landrat, Pressestelle – Angela Altz

 

 


 

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06 1928 · 07 2 · # Donnerstag, 14. Dezember 2017