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Summerjam-Festival! Polizei Köln zieht positive Bilanz. Anzahl der Drogendelikte weiterhin rückläufig. Nach dem Ende des “Summerjam”-Festivals (4. bis 6. Juli) am Fühlinger See zieht die Polizei Köln eine positive Bilanz. Die Anzahl der Drogendelikte ist weiterhin rückläufig. Ein Großteil der Besucher reiste bereits mehrere Tage vor der Veranstaltung an und campierte am Fühlinger See. Bedingt durch den zeitgleichen Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen und der Sperrung der Leverkusener Rheinbrücke für den Schwerlastverkehr kam es dabei am Freitag (4. Juli) rund das Festivalgelände zu nicht unerheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Wie in den Vorjahren hat die Polizei Köln bereits seit vergangenem Dienstag (1. Juli) Verkehrskontrollen durchgeführt. Dabei wurden 21 Verstöße (Vorjahr 38) gegen § 24 a Straßenverkehrsgesetz (0,5 Promille-Grenze und Fahren unter Einfluss von berauschenden Mitteln) geahndet und Blutproben angeordnet. Symbolbild “Infostand-Süd/Summerjam”:  © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de 

Die Abfahrtkontrollen im Hinb lick auf das Fahren unter Einfluss von Rauschmitteln wurden in diesem Jahr intensiviert. Im Rahmen der Veranstaltung kam es auch in diesem Jahr bei den Einlasskontrollen, im Bereich der Veranstaltungsinsel (“Ruderinsel”) und im Campingbereich zu zahlreichen Rauschgiftdelikten. Die Gesamtzahl der festgestellten Konsumentendelikte während des Festivals war aber auch in diesem weiter rückläufig. In 196 Fällen (2013: 270) wurde der Besitz von Betäubungsmitteln – überwiegend Marihuana – zur Anzeige gebracht. In zwei Fällen wurden Ermittlungsverfahren wegen Handels mit Rauschmitteln eingeleitet. Darüber hinaus kam es auch in diesem Jahr während der Veranstaltungstage auf den Parkplätzen und im näheren Umfeld des Fühlinger Sees vermehrt zu Diebstählen aus Zelten und Pkw. Über 150 Strafanzeigen wurden von den Polizeibeamten gefertigt. Dabei ist seit 2010 ein Anstieg der Eigentumsdelikte im Gesamten erkennbar.

Auffällig war in diesem Jahr die hohe Anzahl an Betrugsdelikten durch gefälschte oder ungültige Eintrittskarten – 44 Fälle. Darüber hinaus verletzte sich gestern Mittag (6. Juli) ein Mann bei einem Sprung aus etwa 16 Metern von der Merianbrücke in den Fühlinger See schwer. “Insgesamt kann von einer grundsätzlich friedlichen Stimmung gesprochen werden”, resümierte der Einsatzleiter, Polizeidirektor Lutz Rohmer. “Die Fortführung und Ausweitung der Verkehrskontrollmaßnahmen liegt neben der Bekämpfung der Diebstahlsdelikte auf dem Festivalgelände aber bereits jetzt im Fokus für die Vorbereitungen der Veranstaltung im nächsten Jahr.”

 

Quelle: Polizeipräsidium Köln

 


 

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06 1618 · 07 2 · # Montag, 11. Dezember 2017