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gamescom 2014 – Sonderschau Retro Gaming

  • Zeitreise durch vierzig Jahre Videospiele

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Die beliebte Sonderschau Retro Gaming auf der gamescom 2014 wechselt in die Halle 10.2 und wird deutlich größer. Auf 1.300 Quadratmetern zeigen zahlreiche Vereine, Retroprojekte und private Sammler die Geschichte des Computerspiels. Natürlich darf dort der C=64 nicht fehlen. Dutzende von Spielkonsolen, Heimcomputern, Handhelds und Automaten aus vier Jahrzehnten machen die Entwicklung des digitalen Zeitvertreibs lebendig. Im Zentrum stehen Klassiker wie Commodore 64, Amiga und Atari 2600, für die noch heute Spiele entstehen. Zu erleben sind außerdem Arcade-Automaten, Flipper und selbst gebaute Kabinen mit Renn- und Flugsimulatoren. Fotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de 

 

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Kult Computer der Commodore 64! Ausstellungen widmen sich Spielen rund um “Der Herr der Ringe”, der Geschichte von Atari, 25 Jahre Game Boy – und dem Werk seines Schöpfers, des legendären Designers Gunpei Yokoi. Unter den Exponaten sind die niedergeschriebenen Erinnerungen des langjährigen Commodore-Managers Petro Tyschtschenko. Ein Fest für Fans ist eine Schau über die Spieleschmiede Cinemaware, deren Titel “It Came from the Desert” nach 25 Jahren Verspätung nun doch noch für die 16-Bit-Konsole Mega Drive erscheint. Passend zum diesjährigen Jubiläum der politischen Wende wird ein Ost-Schreibtisch mit DDR-Technik nachgebildet.

 

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Mittlerweile legendär der Commodore 64 und sein Nachfolger der C64-2. Eine Bühne bietet Vorträge, Interviews, Musikshows und Präsentationen rund um Retro-Kultur. Unter anderem gibt es Konzerte von Sound of Games, Tronimal, Melted Moon und Blue Metal Rose. Mit Glück lassen sich C64/C128/Amiga Branchen-Veteranen wie Chris Hülsbeck, Komponist der Musik von “Turrican” und “Giana Sisters”, oder Jon Hare, Mitbegründer von Sensible Software, ausmachen.

 

Retro Gaming – Halle 10.2, Stand E40/41

 

 

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“Der Commodore PET 2001 war der erste PC der IT-Geschichte! Noch vor dem Apple II und dem Tandy TRS-80 lieferte Commodore diesen ersten PC aus. Der PET 2001 wurde vor allem von Chuck Peddle entwickelt und Anfang 1977 auf der Consumer Electronics Show vorgestellt. Peddle hatte auch den Vorläufer KIM-1 entwickelt und war zuvor führend bei der Entwicklung des MOS-6502-Mikroprozessors gewesen, auf dem alle diese Geräte basieren.” Quelle: Wikipedia / Creative Commons Attribution/Share Alike

 

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Commodore SX-64 – Der SX-64, auch als Executive 64 bezeichnet, war eine tragbare Version des C64. Er enthielt einen eingebauten 5″ (127 mm) großen Farbbildschirm und ein zur VC1541 kompatibles 5¼”-Diskettenlaufwerk. Der Computer enthielt keinen Akku, sondern wurde am normalen Stromnetz betrieben, wog 10,5 kg und hatte laut Werbetext unter einem Flugzeugsitz Platz. Der SX-64 wurde ab Dezember 1983 zum Preis von 995,- US$ verkauft, in Deutschland bot man das Gerät ab Frühjahr 1984 für knapp 3.000 DM an. Das Gerät wurde lediglich im Zeitraum Frühjahr 1984 bis 1986 vertrieben. Entgegen hartnäckigen Gerüchten wurden weltweit mehr als 49.000 Exemplare produziert und vertrieben, was man an der fortlaufenden Seriennummer leicht erkennen kann: In der SN-Database auf sx64.net findet man einen SX-64 mit der Endnummer 049807. Ursprünglich plante Commodore ein Doppel-Diskettenlaufwerk für das Gerät ein, auf der Summer CES (Consumer Electronics Show) 1983 in Las Vegas stellte man daher einen entsprechend ausgestatteten Prototyp vor. Aus der anfangs gewählten Bezeichnung Commodore Double Drive Executive 64 entstand kurz DX-64. Außer diesem Prototyp konnte man noch kein verkaufbares Produkt nachweisen. Auf der Winter CES wurde ein fast serienreifer Prototyp vorgestellt, der nur noch ein Diskettenlaufwerk aufwies und den dementsprechend geänderten Namen SX-64 (Single Drive Executive 64) bekam. Das zweite Laufwerk, welches wahrscheinlich aus Kostengründen dem Rotstift zum Opfer fiel, sollte aber optional mitbestellt werden können. Es wurde ein weiterer Prototyp vorgestellt, der SX-100, ein weitestgehend gleiches Gerät, lediglich mit einem Schwarz-Weiß-Monitor ausgestattet. Dieser kam aber über das Prototyp-Stadium nicht hinaus. Der DX-64 wird in dem beigefügten Handbuch zwar gelegentlich erwähnt, auch sieht man in einer Gerätebeschreibung eine Zeichnung eines Computers mit Doppellaufwerk, jedoch ist ein „echtes“ Serienmodell des DX-64 bis heute nicht belegt, so dass der Double Drive Executive 64 es wohl nie zur Marktreife gebracht hat, lediglich Eigenbauten lassen sich im Internet finden, leicht daran zu erkennen, dass das obere Laufwerk auf der Frontplatte die Bezeichnung STORAGE aufweist. Quelle: Wikipedia / Creative Commons Attribution/Share Alike

 

Quelle: gamescom / Koeln Messe

 


 

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06 1523 · 07 2 · # Montag, 11. Dezember 2017