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„Bälle aus Naturschnee haben ein anderes Flugverhalten“. Winterberg legt Schneedepot für Schneeball-Schlacht WM am 10. und 11. März an

 

Winterberg – Schnee wird genug da sein, bei der Schneeball-Schlacht Weltmeisterschaft am 10. und 11. März in Winterberg, das ist sicher! Auf einigen Skipisten liegt noch eine bis zu 20 Zentimeter dicke Schicht. Zudem kündigen die Wetterdienste in der Nacht zu Samstag oberhalb von 700 Meter Schneeschauer an. Über 30 Teams haben sich bereits gemeldet, die Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland und den Niederlanden. Eventuell werden auch einige englische Werfer dabei sein.

 

schlacht-200.jpg„Wir rechnen damit, dass sich noch sehr viele Werfer spontan am Wettkampftag anmelden“, ist sich Winterbergs Tourismusdirektor Michael Beckmann sicher. „Dies ist weltweit die erste Schneeball-Schlacht WM, wir haben auf Anhieb ein internationales Teilnehmerfeld, das ist schon ein großer Erfolg.“ Sorgen um ausreichend Schnee macht sich Beckmann nicht. „Wenn die Wetterprognosen so eintreffen, werden wir Samstag möglichst viel Naturschnee zusammentragen und in einem Depot aufbewahren.“ Auch Schnee von den beschneiten Pisten stehe zur Verfügung, doch lieber möchten die Winterberger ihren Werfern Naturschnee präsentieren. „Naturschnee hat eine andere Dichte als maschinell erzeugter Schnee“, hat er von einigen Teams erfahren, die sich bereits intensiv auf die Weltmeisterschaft vorbereiten. „Die Bälle fliegen anders.“ 

 

Um den frisch gebackenen Weltmeistern eine stilvolle Auszeichnung verleihen zu können, wurde eigens ein Schneeball-Schlacht-Pokal entwickelt. Der kristallklare Glaspokal erinnert an Eis. Ein angedeuteter Schneeball symbolisiert die Wettkampfart. 

 

Tricksen, täuschen, überlisten – alles ist erlaubt. Bei der Schneeball-Schlacht WM ist alles erlaubt, was Erfolg verspricht: Tricksen, täuschen, überlisten – Hauptsache treffen! Jeder Schneeball, der den Körper des Gegners trifft, gibt einen Wertungspunkt.

 

Mitmachen kann also Jeder. Auf Kraft kommt es nicht an, eher auf Strategie, Schnelligkeit und Ausdauer. Zwei mal drei Minuten lang versuchen die Werfer möglichst viele Punkte zu bekommen. Und dieser Zeit kämpfen sie bis zum Umfallen, schließlich geht es um den Weltmeistertitel. Die Zahl der Plätze begrenzt 48 Teams zu je drei Personen können an den Start gehen. Mehr als 20 Teams sind bereits gemeldet. Die gemischten Teams (Männer und Frauen) treten am ersten Tag in Gruppen gegeneinander an.

 

Am zweiten Tag kämpfen die Besten aus der Vorrunde in Dreierteams im KO-System. Anmeldemöglichkeiten gibt es im Internet und bei der Tourist-Information Winterberg direkt vor Ort. Internet: www.schneeball-schlacht.de.

 

Vorausscheidung am 3. März in Bielefeld. Eine Vorausscheidung findet am 3. März in Bielefeld statt. Am Klosterplatz in der Altstadt wird zu diesem Zweck ein vier mal acht Meter großes „Schlachtfeld“ erstellt. Mit Helmen und Handschuhen „bewaffnet“ treten Teams aus drei Personen gegeneinander an, um den jeweiligen Champion zu ermitteln. Das Team, das in der vorgegebenen Spielzeit die meisten Treffer erzielt, gewinnt und zieht in die nächste Runde ein. Neben sportlichem Ehrgeiz und viel Gaudi, gibt es ein buntes Rahmenprogramm aus Moderation, Musik und einem Kletterturm. Der Gewinner qualifiziert sich nicht nur für die Teilnahme in Winterberg, sondern gewinnt auch ein Wochenende für sechs Personen in der Ferienwelt Winterberg. Beim Biathlon Weltcup „Auf Schalke“ hatte die Schneeball-Schlacht WM ihren Probedurchlauf bestanden. Die Teilnehmer haben gekämpft „bis zum Umfallen“. „Eine super Sache“, so das allgemeine Urteil.

 

Quelle: Susanne Schulten / Ferienwelt Winterberg

 


 

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06 1583 · 07 2 · # Mittwoch, 13. Dezember 2017