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VfL Gummersbach vs. Rhein-Neckar-Löwen 32:27 (16:15)

  • Final Update: 6x Videos online + HQ-Fotos online….
  • 3.119 Zuschauer in der Schwalbe Arena Gummersbach

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Erst Traumhandball, dann Lehrgeld! Der VfL Gummersbach unterliegt in der heimischen Schwalbe Arena in Gummersbach den Rhein-Neckar Löwen. Nach phasenweise Traumhandball in der ersten halben Stunde und klarer Führung, musste sich der VfL nach dem Wechsel doch noch recht deutlich mit 27:32 dem Tabellenführer geschlagen geben. Am Mittwoch den 10.09.2014 traf der Tabellenerste der DKB Handball Bundesliga, die Rhein-Neckar-Löwen (8:0) Punkte, auf den Tabellensiebten VfL Gummersbach (5:3) Punkte. Fotos und Videos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse und Markus Reuber [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de  

 

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Die Rhein-Neckar Löwen hatten noch eine Rechnung mit dem VfL Gummersbach offen. Wir erinnern uns an das spektakuläre Finale der letzten Bundesligasaison. Am 34. Spieltag reisten die Rhein-Neckar-Löwen als Spitzenreiter ins Oberbergische um den Titel klar zu machen. Die Rechnung machten die Löwen aber ohne den VfL. Zwar konnten die Löwen einen 40:35 einfahren aber das reichte nicht um den Titel gegen Kiel zu halten. Bei Kapitän Uwe Gensheimer und Kameraden flossen nach dem Schlusspfiff „die Tränen der Enttäuschung“ (s. Archivideo: http://youtu.be/npXEMJ8-TRM ).

 

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3.119 Zuschauer sahen einen Handballkrimi in der Schwalbearena mit Licht und Schatten für den VfL. Gummersbach wollte sich aber auch am 5. Spieltag der DKB Handball Bundesliga nicht so einfach von den Löwen fressen lassen. Gummersbach bewies in den ersten 25 Minuten Spitzenhandball und führte Zwischenzeitlich mit 5! Toren Vorsprung. Die Stimmung und die Emotionen kochten in der Partie von Anfang an hoch. Gänsehautfeeling in der sehr gut besuchten Schwalbe Arena. Doch plötzlich fuhr der Löwe seine Krallen aus und es wurde eng für den VfL Gummersbach. Mit 16:15 ging es zur Halbzeit in die Kabine.

 

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Der beste Rhein-Neckar-Spieler Andy Schmid korrigierte das später Ergebnis, und nach dem letzten 19:20-Anschlusstreffer durch Raul Santos (38.), schaltete der Vize-Meister Gang um Gang hoch. Vor allem die Deckung war nun einer Spitzenmannschaft würdig, ging offensiv zur Sache und auch Torhüter Landin war nun zur Stelle. Im Angriff offenbarten die Gäste nun ihre individuelle Klasse und bauten trotz zweier Unterzahlsituationen ihre Führung bis zum vorentscheiden 21:25 (47.) aus. Danach verließen auch den VfL die Hoffnungen, dieses Spiel noch zu drehen. Leider konnte der VfL in Durchgang zwei nicht mehr an die überragende Angriffsleistung aus der ersten Hälfe anknüpfen. Vor allem die schönen Spielzüge und Anspiele fanden nicht mehr statt, und die Rhein-Neckar Löwen stellten sich immer besser auf die Einzelaktionen der VfL-Rückraumschützen ein. Alles in allem war es aber einmal mehr eine sehr couragierte und beeindruckende Leistung einer VfL-Mannschaft, der eindeutig die Zukunft gehört, die aber auch – wie der heutige Abend gezeigt hat – noch Zeit braucht.

 

Was der VfL seinen Fans in den ersten 25 Minuten bot, war absolute Handball-Feinkost und wohl das Beste, was die SCHWALBE arena seit Langem gesehen hatte. Hochkonzentriert gingen sie in die Partie, ließen die Löwen gar nicht ins Spiel kommen und führten schon nach vier Minuten 3:1. Nach einem kurzen Zwischenspurt der Gäste zum 4:4, legte der VfL wieder los. Carsten Lichtlein war nun immer öfter zur Stelle, Mark Bult und Andreas Schröder trafen aus dem Rückraum nach Belieben, und auch die Anspiele auf den Kreis klappten furios. Niklas Landin im Rhein-Necker-Tor bekam keinen Ball zu fassen, und auch in der Deckung stand der VfL.

 

 

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Mit einer offensiven Angriffsleistung schalten sie die Weltklassereihe aus und ließen auch die zweite Welle gar nicht erst aufkommen. Bis zum 16:11 durch Alexander Becker (26.) war der Vizemeister chancenlos. Leider ließen sich die VfL-Spieler in den letzten Minuten wieder die Butter vom Brot nehmen und verspielten die komfortable Führung. Im Angriff schlichen sich nun Unkonzentriertheiten ein und so lief man unter anderem in zwei Gegenstöße. Mit der Pausensirene fiel zudem das 16:15.

 

 

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Spielstatistik:

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  • VfL Gummersbach: Carsten Lichtlein (12 Paraden), Matthias Puhle (ab 52. 3 Paraden); Simon Ernst (1), Christoph Schindler, Julius Kühn, Magnus Persson (2), Joakim Larsson (3), Gunnar Stein Jonsson (1), Srdjan Predragovic (n. e.), Florian von Gruchalla (4/2), Mark Bult (4), Alexander Becker (1), Andreas Schröder (5), Raul Santos (6/1).
  • Rhein-Neckar Löwen: Niklas Landin (zehn Paraden), Roko Peribonio (16. bis 19.); Andy Schmid (11/2), Uwe Gensheimer (2), Stefan Kneer, Tim Suton (n. e.), Stefán Sigurmannsson (n. e.), Bjarte Myrhol (5), Mads Mensah Larsen (1), Patrick Groetzki (5), Harald Reinkind (n. e.), GedeonGuardiola, Alexander Petersson (4), Kim Ekdahl Du Rietz (4).
  • Schiedsrichter:  Sebastian Grobe/Adrian Kinzel.
  • Zeitstrafen: 4:8 (Schindler, von Gruchalla – Larsen, Du Rietz/zweimal, Gensheimer)
  • Siebenmeter: 4/3 – 2/1 (Jacobsen hält gegen von Gruchalla – Lichtlein hält gegen Gensheimer)
  • Zuschauer: 3.119.
  • Spielfilm: 3:1 (4.), 4:4 (11.), 10:6 (17.), 12:7 (19.), 16:11 (26.), 16:15 – 18:18 (35.), 19:22 (41.), 21:23 (46.), 22:27 (50.), 24:30 (53.), 27:32.

 

 

Stimmen nach dem Spiel

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Nikolaj Jacobsen
(Trainer Rhein-Neckar Löwen): „Gummersbach hat eine starke junge Mannschaft und in Halbzeit eins haben wir uns sehr schwer getan. Wir haben mit zu viel Herz, aber zu wenig Kopf gespielt. Der Anschluss noch vor der Pause war für uns wie ein Sieg, und dann lief es viel besser. Wir haben dann clever agiert und verdient gewonnen.“

 

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Emir Kurtagic
(Trainer VfL Gummersbach): „Rhein-Neckar hat bewiesen, dass sie mit besonderen Situationen gut umgehen können und natürlich haben sie auch verdient gewonnen. Meiner Mannschaft möchte ich aber auch ein großes Kompliment machen. Wir sind ohne Respekt in das Spiel gegangen und haben teilweise begeisternden Tempohandball gespielt. Einige technische Fehler und Probleme mit der 5:1-Deckung haben uns dann zu schaffen gemacht und dem Gast in die Karten gespielt. Meine Mannschaft ist erst am Anfang einer tollen Entwicklung und wir haben bewiesen, dass wir mit Spitzenmannschaften mithalten können.“

 

Frank Flatten
Frank Flatten
(Manager VfL Gummersbach): „In der ersten Hälfte hat die Mannschaft teilweise begeisternden und attraktiven Handball gespielt, und das ist die positive Erkenntnis des Abends. Ich bedanke mich bei der Mannschaft und den Fans und freue mich auf die weitere Entwicklung dieser großartigen Truppe.“

 

 

… weitere Bonusbilder:

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Die Löwen nach dem Abpfiff “gut gelaunt”
 
 
 
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Blue White Dynamite – Der VfL Gummersbach Fan-Club

 

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Carsten Lichtlein / VfL Gummersbach Keeper

 

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Rhein Neckar Löwen

 

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Schwalbe Arena in Gummersbach

 

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Team-Timeout VfL Gummersbach

 

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Team-Timeout Rhein Neckar Löwen

 

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Schwalbe Arena in Gummersbach

 

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Carsten Lichtlein

 

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Andreas Schröder schießt ein Loch durch die Löwen Abwehr

 

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Schwalbe Arena in Gummersbach

 

 


 

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06 2088 · 07 4 · # Sonntag, 17. Dezember 2017