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Wipperfürth – Der Wachleiter der Polizeiwache in Wipperfürth, Herr Erster Polizeihauptkommissar Volker Chemnitzer, richtete in der Zeit vom 10.11. bis zum 27.11. 2008 einen Einsatztrupp ein. Besorgte Bürger hatten ihm ihre Ängste mitgeteilt. Sie fürchteten sich in Wipperfürth, aber auch in Hückeswagen an Orten, an denen Personen in Gruppen auftraten, randalierten oder Alkohol tranken. Tatsächlich hatten Tatverdächtige, die zum großen Teil identifiziert sind, in den Wochen vor dem 10.11., im Bereich des Wipperfürther Busbahnhofs zahlreiche Straftaten wie Sachbeschädigungen und Körperverletzungsdelikte begangen.

 

Vom ersten Tag an nahmen sich die Beamten den sogenannten Angsträumen in Wipperfürth und Hückeswagen an. Sie bestreiften den Busbahnhof am Surgeres Platz, die Wege und Plätze um das Schloss Hückeswagen und zahlreiche Straßen in Wiehagen. Dabei erschienen sie nicht nur in Uniform sondern auch in ziviler Kleidung mit zivilen Dienstfahrzeugen. Zahlreiche Kontrollen führten dazu, dass alsbald an den betroffenen Orten Ruhe einkehrte und sich das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger erheblich erhöhte. Parallel dazu kontrollierten die Beamten mehr als 600 Auto- und Motorradfahrer auf Hauptstraßen, in Wohngebieten und auf Schleichwegen. Der Wachleiter zieht ein äußerst positives Fazit: Am Busbahnhof in Wipperfürth registrierte die Polizei während der gesamten Zeit weder Körperverletzungsdelikte noch Sachbeschädigungen.

 

In den anderen in den Fokus genommenen Bereichen war ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Rückmeldungen aus der Bevölkerung bestätigen, dass sich die Bürger in ihrem Wohnumfeld wieder sicherer fühlen. Die Beamten des Einsatztrupps klärten mehrere Rollerdiebstähle, leiteten acht Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein, nahmen einen Wohnungseinbrecher fest, stellten einen Schlagring sicher und zeigten den Eigentümer an und ließen neun Autofahrern, die Drogen oder Alkohol konsumiert hatten, Blutproben entnehmen. Sie trafen zudem wertvolle Feststellungen, die möglicherweise für zukünftige Tatklärungen von Bedeutung sein können.

 

Dennoch steht für die Polizei in Wipperfürth fest: Gerade das Umfeld des Busbahnhofs muss weiter im Auge behalten werden. Aus diesem Grund haben sich die Verantwortlichen der Stadtverwaltung Wipperfürth und der Leiter der Polizeiwache auf eine gemeinsame konzeptionelle Zusammenarbeit in diesem Bereich geeinigt. Verschieden Vorkommnisse der vergangenen Tage belegen dieses Erfordernis.“ So der Wachleiter EPHK Chemnitzer.“

 

Quelle: Pressestelle KPB Oberbergischer Kreis

 

 


 

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06 1058 · 07 2 · # Mittwoch, 13. Dezember 2017