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Düren  – Eine Überfallserie beschäftig derzeit die Polizei aus Düren. Kurz vor Mitternacht wurde am Freitag ein Dreizigjähriger Mann überfallen. Am Samstagabend wurde ein 47 Jahre alter Dürener das Opfer der Räuber. Doch damit kehrte noch keine Ruhe ins nächtlich Düren ein. Am frühen Sonntagmorgen wurde ein Neunuundzwanzigjähriger Dürener Opfer von gemeinen  Räubern. 

 

 

Täter bedrohen Opfer mit Messer !

 

Erstes Opfer der beiden derzeit noch nicht bekannten Täter war am Freitagabend, kurz vor Mitternacht, ein 30 Jahre alter Dürener, der seinen Angaben zufolge als Fußgänger auf der Hohenzollernstraße unterwegs war. Wie der Mann anzeigte, war er in Höhe der Waisenhausstraße von zwei jüngeren Männern in bedrohlicher Haltung zur Herausgabe seines Geldes aufgefordert worden. Einer der Tatverdächtigen hatte ihm dabei vermutlich ein Messer vorgehalten. Nach Herausgabe eines Geldbetrages seien die Täter dann in Richtung Dechant-Vaßen-Straße geflüchtet.

 

 

Opfer bei Fluchtversuch verletzt !

 

Mit einer gleichartigen Tatbegehung, möglicherweise durch die selben Täter,  wurde am Samstagabend, um 23.05 Uhr, ein 47 Jahre alter Dürener konfrontiert, der als Fußgänger die Moltkestraße in Richtung Bismarckstraße beging. Wie er mitteilte, war er in Höhe der Stadthalle plötzlich von zwei Unbekannten eingekesselt worden, von denen einer ein Messer in der Hand hielt und die Herausgabe von Geld forderte. In dieser Situation fuhr ein silberner oder grauer Pkw Mercedes auf der Moltkestraße an den Männern vorbei. Der 47-Jährige wollte die Gelegenheit zur Flucht nutzen, lief auf die Straße und versuchte vergeblich an einer Tür des abgebremsten Wagens einzusteigen. Der unbekannte Fahrer gab jedoch in Unkenntnis der tatsächlichen Umstände Gas und fuhr weiter.

 

Dabei kam der Geschädigte zu Fall und zog sich eine Rippenverletzung zu. Schließlich warf er den beiden Männern, die ihn auch noch über die Kreuzung hinweg in Richtung Kölnstraße verfolgten, einige Geldscheine hin. Die Täter ließen daraufhin von ihm ab und flüchteten in die Marienstraße. Der 47-Jährige wurde später ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Die nach den Tätern ausgelöste Fahndung blieb bislang noch ohne Erfolg. In beiden Fällen fahndet die Polizei nach zwei dunkel gekleideten und 170 cm bis 180 cm großen Männern im Alter von etwa 20 bis 22 Jahren. Der “Messerträger” trug zudem jeweils eine schwarze Wollmütze auf dem Kopf und ist eventuell osteuropäischer Herkunft. Auch der nur zufällig in das Tatgeschehen verwickelte Autofahrer, bei dem es sich möglicherweise um einen Taxifahrer gehandelt haben könnte, wird gesucht. Er kann möglicherweise wichtige Hinweise zur Aufklärung dieser unfreiwillig von ihm beobachteten Straftat geben.

 

 

Passanten ignorierten Hilferufe !

 

Gescheitert ist der Versuch zweier noch unbekannter Männer, in der Nacht zum Sonntag einem 29-jährigen Dürener das Geld abzunehmen.   Auf dem Heimweg nach einer Zechtour, gegen 04.20 Uhr, war der Geschädigte am Wirteltorplatz auf die beiden ihm nicht bekannten Männer getroffen, die zunächst mit ihm ein Gespräch eingingen. Zusammen gingen die drei Männer dann auf der Josef-Schregel-Straße in Richtung Bahnhof. Zwischenzeitlich versuchte einer der Beschuldigten dem Geschädigten die Geldbörse aus der Gesäßtasche zu ziehen, was aber nicht gelang.

 

Da die Situation nun brenzlig zu werden schien, wandte sich der 29-Jährige Hilfe suchend an einige Passanten. Diese gingen aber achtlos weiter. In Höhe der Unterführung am Bahnhofsvorplatz kassierte der Dürener dann einige Faustschläge ins Gesicht, bevor die Schläger nach einigen wüsten Bedrohungen von ihm abließen.   Der Geschädigte trug einige leichte Gesichtsverletzungen und einen Schaden am Brillengestell davon. Die Täter beschreibt er als türkischstämmig. Zur Tatzeit waren sie bekleidet mit Kapuzenpullis und darüber getragenen schwarzen Bomberjacken. 

 

NEWS-Euregio.de meint dazu: Zivilcourage war wohl bei den Passanten nicht “angesagt”.   

 

Sachdienliche Hinweise auf die Identität der Täter oder Zeugenwerden an die Einsatzleitstelle der Polizei in Düren unter Telefon 024 21/949-2425 erbeten.

 

Quelle: Polizei Düren

 


 

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06 1190 · 07 2 · # Sonntag, 17. Dezember 2017