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Würselen – Die polizeiliche Erfahrung lernt auch dazu. Denn auch unter Gaunern gibt´s solche und solche. Von einem Dieb bzw. einem Betrüger, den nach seiner Tat das Gewissen plagt, handelt folgender Sachverhalt. Am Morgen öffnete ein Beamter der Polizeidienststelle Würselen den Briefkasten und fand darin ein großes Kuvert mit der Aufschrift “Fundsache”.

 

Den Umschlag geöffnet, befanden sich darin ein Portemonnaie, der Führerschein, die Krankenkarte, die EC-Karte und die Sozialversicherungskarte. Alles Eigentum einer 42-jährigen Frau aus Würselen. Dabei lagen zwei Hand geschriebene Briefe; einer adressiert an die Polizei. Der andere an die Verliererin des Portemonnaies. Und noch 800 Euro in Scheinen!   Im Schreiben an die Polizei bezichtigt sich der unbekannte Absender einer Fundunterschlagung.

 

Er hatte das Portemonnaie auf der Straße gefunden und dann mit der fremden Scheckkarte an einem Automaten 800 Euro abgehoben. Schließlich habe ihn doch Tage später das Gewissen geplagt. Er habe alles “wieder zusammengepackt” und in einen Umschlag gesteckt. Das mit der Bitte um Vergebung. Die Dame, der die Geldbörse gehört, konnte ermittelt werden. Sie hatte sie vor Tagen verloren, den Verlust aber noch nicht angezeigt. Sie freute sich natürlich über den “ehrlichen” Finder. Die Polizei freute sich mit, sieht dies alles allerdings berufsbedingt ein wenig anders.

 

Quelle: Paul Kemen –  Polizei Aachen

 


 

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06 1434 · 07 3 · # Freitag, 15. Dezember 2017