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DHB-Pokalspiel: TuS N-Lübbecke – VfL Gummersbach 18:27 (10:11)

 

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Mit diesem am Ende ungefährdeten Sieg beim Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord qualifizierte sich der VfL Gummersbach am Mittwochabend in der Kreissporthalle Lübbecke für das Viertelfinale des DHB-Pokalwettbewerbs, das am kommenden Samstag vor dem Punktspiel der TOYOTA Handball-Bundesliga zwischen der SG Flensburg-Handewitt und den Rhein-Neckar Löwen ausgelost und am 11. März ausgetragen wird.  Archivfotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171.6888777 

Robert Gunnarsson

Robert Gunnarsson ackerte am Kreis für zwei und wurde mit sieben Treffern bester Feldtorschütze.

Momir Ilic

Momir Ilic wurde während des gesamten Spiels eng gedeckt.

 

Lübbecke (Von VfL Gummersbach) – Am 11. März 2009 wird der VfL erneut versuchen, zum ersten Mal das Lufthansa Final Four zu erreichen, das bekanntlich auf den 9. und 10. Mai 2009 terminiert ist und für das der Vorverkauf seit dem 3. November begonnen hat. Weitere Teilnehmer des Viertelfinales sind der THW Kiel, HSV Hamburg, HSG Nordhorn-Lingen, HSG Wetzlar, GWD Minden, die Rhein-Neckar Löwen und die HSG Düsseldorf.

 

Das Gros der rund 1.800 Zuschauer aus Ostwestfalen durfte nur rund 45 Minuten von einer weiteren Pokalsensation träumen. In einer kämpferisch betonten Partie hatten die Gastgeber noch einmal auf 15:16 verkürzt. Doch ließ die Konzentration nach, Gummersbach präsentierte sich als die physisch überlegene Mannschaft. In der 48. Minute konnte N-Lübbecke auch aus einer doppelten Überzahl mit sechs gegen vier Feldspieler kein Kapital schlagen.

 

Und als anschließend mit dem polnischen Kreisläufer Artur Siodmak auch der in der Abwehr wichtigste Leistungsträger die Nerven verlor und ein folgenschweres Foul an Alexis Alvanos beging, das mit einer Roten Karte geahndet wurde, war der Widerstand des Außenseiters endgültig gebrochen. Durch den Schlag ins Gesicht litt Alexis Alvanos erneut unter einer schmerzhaften Wunde, die den vorbildlichen Einsatz des Griechen aber nicht verhinderte.

 

TuS N-Lübbecke

TuS N-Lübbecke “Timeout”

 

Über 17:20 (51.) zog der VfL auf 17:24 (54.) weg und sorgte so für eine völlig entspannte Schlussphase. In der ersten Hälfte hatten die Gastgeber noch von etlichen Fehlversuchen und technischen Fehlern profitiert. Während die Abwehr mit zehn Gegentreffern im Soll blieb, war die Angriffsquote allerdings auch bei beiden Mannschaften ungewöhnlich niedrig. Erst in der 18. Minute ging der VfL zum ersten Mal in Führung, lag mit 11:10 (24.) wieder hinten, um dann bis zur Pause mit zwei wichtigen Toren die Stimmung in der Halle etwas zu drücken. In der zweiten Hälfte übernahmen die Gummersbacher aber immer mehr das Kommando.

 

Torwart Nándor Fazekas präsentierte sich an seiner ehemaligen Wirkungsstätte in bestechender Form, der Ungar hatte am Ende siebzehn Bälle und drei Siebenmeter gehalten und war damit ein großer Rückhalt. Vedran Zrnic war für die einfachen Tore zuständig und verwandelte alle Siebenmeter sicher.

 

Tore VfL Gummersbach: Wagner (2), Ilic (1), Gunnarsson (7), Szilagyi (5), Alvanos (4), Zrnic (8/3).

 

Das Statement von Sead Hasanefendic (Trainer VfL Gummersbach): “Es wurde bestätigt, dass Lübbecke eine Mannschaft mit Erstligaqualitäten ist. Das Spiel war lange geprägt von zwei engagierten Abwehrreihen und guten Torwartleistungen auf beiden Seiten. Wir haben aber das Tempo hoch gehalten und auch in der Abwehr nicht nachgelassen. So haben wir in der zweiten Halbzeit immer geführt, die vielen Hinausstellungen haben jedoch einen früheren klaren Abstand verhindert. Am Ende konnten wir sogar einige spektakuläre Tore werfen, als der Druck gegen diesen physisch sehr starken Gegner nicht mehr da war. Ich habe mich gefreut, dass wir aus dem Spiel in Berlin gelernt haben.

 

Wir kamen heute mit den offensiven Deckungsvarianten gegen uns besser zu Recht, ob beim 5: 1-, beim 4:2- oder beim 3:3-System des Gegners. Wir haben immer Lösungen gefunden. Momir Ilic kam durch die enge Deckung nie ins Spiel. Aber die Mannschaft hat gezeigt, dass der Erfolg nicht von den Toren eines Spielers wie Ilic abhängt. Das war in dieser Hinsicht deshalb für die Zukunft und das Selbstbewusstsein ein wichtiger Schritt.“

 

Quelle: VfL Gummersbach

 

 


 

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06 1338 · 07 2 · # Dienstag, 12. Dezember 2017