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Oberbergischer Kreis. Die Stadt Wiehl und die Stadt Radevormwald zählen zu den 13 Kommunen in Nordrhein-Westfalen, die vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW für das Programm „Erfahrungswissen für Intitiativen“ (EFI) ausgewählt wurden. Am gestrigen Mittwoch trafen sich elf von 14 künftigen Seniorentrainern im Gummersbacher Kreishaus zur Auftaktveranstaltung.

 

Die seit Jahren etablierte Senionrenarbeit in Wiehl mit der „OASe“ und in Radevormwald mit „aktiv 55 plus“ wollen die beiden Bürgermeister Werner Becker-Blonigen und Dr. Josef Korsten mit der Teilnahme an dem EFI-Programm forcieren. „Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag, das Zusammenleben in unseren Städten für alle Generationen attraktiver zu gestalten – nicht zuletzt im Hinblick auf die demographische Zukunft“, sagten Becker-Blonigen und Korsten.

 

Als wichtigen Beitrag zur Stärkung des Ehrenamtes bezeichnete Landrat Hagen Jobi die Initiative der beiden Städte Wiehl und Radevormwald. „Ich begrüße es sehr, dass mit Wiehl und Radevormwald zwei Städte aus Oberberg an dem Programm teilnehmen“, so Jobi. Denn das Projekt sichere das Wissen, dass die Ruheständler in einem ganzen Arbeitsleben erworben hätten. Der Landrat bedankte sich bei den künftigen Seniorentrainerinnen und –trainern für ihre Bereitschaft, ihre Erfahrungen und Kenntnisse an andere Menschen weiterzugeben.

 

Jeweils sieben Seniorinnen und Senioren aus unterschiedlichen Gemeinden werden in Wiehl und Radevormwald nun in einer dreimonatigen Fortbildung unter anderem über methodische und didaktische Formen der Wissensvermittlung informiert. Die Schulung umfasst außerdem die Themen Öffentlichkeitsarbeit, Projekt-Management, Konfliktbewältigung, Moderations- und Präsentationstechniken und Teamstrukturen.

 

Im Anschluss an die Fortbildung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zertifikat als „Seniorentrainer/Seniorentrainerin“. Mit dem Zertifikat in der Tasche kann beispielsweise der ehemalige Unternehmensberater ein Bewerbungstraining für Jugendliche anbieten oder die pensionierte Lehrerin macht sich für die sprachliche Integration von Migranten stark. „Damit schlägt das Programm die Brücke vom traditionellen Ehrenamt zur tatsächlichen Nutzung vorhandener Kenntnisse und Fähigkeiten der Generation 55 plus“, betonten die beiden Projektkoordinatorinnen, Elke Neuburg aus Wiehl und Gabriele Mahnert aus Radevormwald.

 

Das Programm „Erfahrungswissen für Initiativen“ hatte das Bundesfamilienministerium 2002 gestartet. Die Förderung des Modellprogramms endete 2006 und wurde dann vom Land NRW weitergeführt. Die Landesförderung umfasst drei Fortbildungen für Seniorentrainer. Interessierte können sich bei der OASe (Offene Arbeit für Senioren) in Wiehl melden unter der Telefonnummer 02262/797-123 oder bei Gabriele Mahnert in Radevormwald unter der Telefonnummer 02195/9277353.

 

Quelle: Pressestell OBK, Angela Altz

 


 

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06 1066 · 07 2 · # Samstag, 16. Dezember 2017