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Deutscher Handballbund beschließt umfassende Reform des Pokalwettbewerbes. Ab der kommenden Handball-Saison wird es eine umfassende Pokalreform geben, die schon fast einer kleinen Revolution gleichkommt. Bereits in der ersten Runde wird der DHB-Pokal im Final Four-Modus ausgetragen. Sprich: Die 64 Pokalteilnehmer spielen 16 bundesweite Ausscheidungsturniere an einem Wochenende (15./16.08.2015), und nur die Gewinner kommen weiter und qualifizieren sich für das Achtelfinale. Fotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Redaktionelle Fotoanfragen gerne telefonisch an 0171-6888777 oder per Email: cs@ntoi.de 

Durch die Tatsache, dass dadurch bereits in Runde eins drei Viertel der Teams „auf der Strecke“ bleiben, wird der Handball-Terminkalender um eine Pokalrunde entzerrt. Aber diese Entlastung soll nicht der einzige positive Aspekt sein, vielmehr verspricht sich die Spielleitung weitere positive Effekte:

  • Steigerung von Attraktivität und Aufmerksamkeit des Pokalwettbewerbes (Vereine, Zuschauer, Medien, Sponsoren)
  • Attraktive Gegner für die qualifizierten Amateurvereine
  • Höhere Motivation zur Teilnahme am DHB-Pokal für unterklassige Teams
  • Komprimierung des Pokals auf eine Saison
  • Abschluss mit DHB-Amateur-Pokal Finale und REWE Final Four in Hamburg

Die Teams werden in vier Lostöpfe unterteilt, die sich wie folgt zusammensetzen und aus den Platzierungen der abgelaufenen Handball-Saison resultieren. Aus geographischen Aspekten erfolgt eine Aufteilung in Nord- und Südgruppe. 2. Mannschaften von Klubs sind nicht zugelassen.

  • Topf 1: DKB Handball-Bundesliga (Platz 1-16)
  • Topf 2: 2. Handball-Bundesliga (Platz 1-16) = Turnierausrichter
  • Topf 3: DKB HBL (Platz 17-19), 2. Liga (Platz 17-19), 3. Ligen (Platz 1-2), Finalisten DHB-Amateur-Pokal
  • Topf 4: 3. Ligen (Platz 3-6)

 

DHB-Pokal 2015-16 Auslosung 1. Runde Einteilung der Lostöpfe

Topf 1: DKB Handball-Bundesliga, Platz 1-16

Topf 1 Nord

Topf 1 Süd

THW Kiel

Rhein-Neckar Löwen

SG Flensburg-Handewitt

FRISCH AUF! Göppingen

SC Magdeburg

MT Melsungen

Füchse Berlin

HSG Wetzlar

HSV Handball

VfL Gummersbach

TuS N-Lübbecke

HBW Balingen-Weilstetten

TSV Hannover-Burgdorf

Bergischer HC

TSV GWD Minden

TBV Lemgo

Topf 2: 2. Handball-Bundesliga, Platz 1-16

Topf 2 Nord

Topf 2 Süd

SC DHfK Leipzig

ThSV Eisenach

HSG Nordhorn-Lingen

TV Bittenfeld

ASV Hamm-Westfalen

DJK Rimpar Wölfe

TV Emsdetten

EHV Aue

VfL Bad Schwartau

HSC 2000 Coburg

HC Empor Rostock

TV 1893 Neuhausen

SV Henstedt-Ulzburg

TSV Bayer Dormagen

TUSEM Essen

HG Saarlouis

DKB HBL: Platz 17-19; 2. Liga: Platz 17-19 (Verzicht Eintracht Baunatal);

Topf 3:

3. Liga Platz 1-2; Teilnehmer DHB-Amateur-Pokalfinale

Topf 3 Nord

Topf 3 Süd

Eintracht Hildesheim

TSG Lu-Friesenheim

Wilhelmshavener HV

HC Erlangen

HF Springe

SG BBM Bietigheim

TuS Ferndorf

TV Großwallstadt

VfL Eintracht Hagen

TV 05/07 Hüttenberg

HC Elbflorenz Dresden

SG Leutershausen

SG LVB Leipzig

SG Nußloch

DHK Flensborg

SG Kleenheim

Topf 4: 3. Liga, Platz 3-6

Topf 4 Nord

Topf 4 Süd

TSV Altenholz

TV Hochdorf

Oranienburger HC

HSG Konstanz

1. VfL Potsdam

TSB Heilbronn/Horkheim

VfL Fredenbeck

SV Salamander Kornwestheim

HSV Hannover

TV Kirchzell

Dessau-Rosslauer HV

HSG Rodgau Nieder-Roden

HSG Krefeld

SV 64 Zweibrücken

TV Korschenbroich

Leichlinger TV

 

Die Halbfinals finden am Samstag (15. August) statt, die Finalspiele am darauffolgenden Sonntag, und nur die Turniersieger qualifizieren sich für das Achtelfinale. Um den Bundesligisten keinen örtlichen Vorteil zu verschaffen, werden die Zweitligisten aus Topf 2 mit der Ausrichtung der 16 Ausscheidungsturniere beauftragt. Sollte ein Zweitligist auf die Ausrichtung verzichten, werden die Teams aus Topf 3 und anschließenden aus Topf 4 gefragt. Sollte sich dann immer noch nicht genügend Ausrichter gefunden haben, würden letztendlich die Bundesligisten aus Topf 1 verpflichtet.

 

Termine DHB-Pokal 2015/2016:

  1. Runde: 15./16.08.2015 Achtelfinale: 28.10.2015 Viertelfinale: 16.12.2015 REWE Final Four: 30.04./01.05.2016, Hamburg

 

 

Die Auslosung findet am kommenden Dienstag (23. Juni) um 12 Uhr statt und wird live auf Sport 1 übertragen

 

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„Ich finde die Regelung sehr positiv. Die Attraktivität des Wettbewerbs wird gesteigert und der Terminplan entzerrt“, so VfL-Geschäftsführer Frank Flatten. Kleineren Vereinen wird auf diese Weise in der Tat mindestens ein attraktiver Gegner garantiert und an einem guten Wochenende könnte ihnen eine Überraschung gelingen. Sollte sich allerdings die Favoriten durchsetzen, könnte die Bundesliga auch ab dem Achtelfinale komplett unter sich sein. Auf der anderen Seite weiß jeder Sportfan, dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat und dass es immer Überraschungen geben wird.

 

Quelle: VfL Handball Gummersbach GmbH

 


 

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06 888 · 07 2 · # Mittwoch, 13. Dezember 2017