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Starker Schneefall – Räumfahrzeuge im Dauereinsatz! Bereits am Freitag 02.01.2009 warnte der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (straßen.nrw): „Richten sich in der Nacht von Sonntag auf Montag (04./05.01.2009) auf starken Schneefall ein!“ Foto: Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171.6888777  

 

Oberbergischer Kreis/NRW – „Der Schnee könne auch noch Einfluss auf den wieder einsetzenden Berufsverkehr am Montagmorgen haben, hieß es aus Gelsenkirchen. Zwar würden besonders die 29 Autobahnmeistereien von Straßen.NRW mit Streu und Räumfahrzeugen auf den Autobahnen landesweit im Einsatz sein, den Auto fahrenden Berufspendlern werde aber geraten, am Montag genügend Zeitpuffer einzuplanen “und 15 Minuten eher loszufahren”.

 

Bei den Autobahnniederlassungen Hamm und Krefeld betreuen Winterdienstzentralen die nordrhein-westfälischen Autobahnen. Von November bis April überwachen die Mitarbeiter der Winterdienstzentralen den Straßenzustand rund um die Uhr im gesamten Autobahn-Bereich unter anderem mit 184 Glättemeldeanlagen und können im Vorfeld Aussagen darüber treffen, wie die Straßensituation sich entwickeln wird. Luftsensoren messen Lufttemperatur, Niederschlag, relative Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit, Windrichtung und Taupunkt. Bodensensoren ermitteln Belagstemperatur und Fahrbahnzustand (trocken, feucht, nass).

 

Darüber hinaus sorgen weitere Hilfsmittel wie Wetterradar und Informationsaustausch mit den zuständigen Dienststellen der Autobahnpolizei für eine erfolgreiche Steuerung des Winterdiensteinsatzes. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst wurde das so genannte “Straßenzustands- und Wetterinformationssystem (SWIS)” entwickelt. Eine Garantie für schnee- und eisfreie Straßen gibt es nicht, denn die 2.100 Straßenwärter bei Straßen.NRW mit ihren Streu- und Räumfahrzeugen können nicht überall gleichzeitig sein. Oft bleibt Restschnee auf den Fahrbahnen liegen und starker Schneefall bringt schnell wieder neue Glätte.

 

Jeder Autofahrer muss sich seiner eigenen Verantwortung bewusst sein, sein Fahrzeug verkehrstauglich zu halten und im Winter bei Schnee und Eis angepasst zu fahren. Liegengebliebene Fahrzeuge aufgrund mangelnder Winterausrüstung führten in den vergangenen Wintern immer wieder dazu, dass sich der Verkehr besonders an Steigungen staute und die Räumfahrzeuge nicht mehr arbeiten konnten.

 

Quelle: Bernd A. Löchter, Landesbetrieb Straßenbau NRW

 

 


 

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06 6941 · 07 2 · # Samstag, 16. Dezember 2017