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Als am Dienstag der Prognos-Zukunftsatlas 2007 veröffentlicht wurde, reagierte Landrat Hagen Jobi sofort und besprach die im Handelsblatt dargestellten Ergebnisse mit seinen Dezernenten. Bei dem Standortcheck der Zeitung schneidet der Oberbergische Kreis 2007 schlechter ab als vor drei Jahren.

 

 „Wir sind für solche Hinweise natürlich dankbar, werden sie jetzt analysieren und dann im Kreisentwicklungsausschuss am 10. Mai dazu Stellung nehmen“, sagt Landrat Jobi. Planungsdezernent Volker Dürr erarbeitet für den Fachausschuss eine fundierte Stellungnahme. „Bislang können wir nur aufgrund der im Internet öffentlich zugänglichen Daten urteilen“, erklärt Dürr. Das meiste Material sei jedoch nicht zugänglich und müsse zunächst erworben werden. Nach einer ersten Analyse rät Dürr jedoch, die Zahlen mit Vorsicht zu genießen.

 

Ein Beispiel: Im Bereich „Wohlstand und Soziale Lage“ hat der Oberbergische Kreis mit 135 die meisten Plätze eingebüßt. In dieser Kategorie habe Oberberg 2004 von allen aufgeführten Gebietskörperschaften mit Rang 20 einen Spitzenplatz eingenommen, erinnert sich Dürr. „Wenn man bedenkt, dass unter anderem die Indikatoren ,Entwicklung der Sozialhilfequote’ und ,Kommunale Verschuldung’ in diesen Themenbereich fallen, darf man von einem Absturz auf Rang 155 in dieser Gruppe nicht überrascht sein.“ In diesen Zeitraum fällt die Einführung von Hartz IV. Die Wohnkosten für Hartz-IV-Empfänger belasten die kommunalen Haushalte bekanntlich immens.

 

Quelle: Angela Altz (Obk)

 


 

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06 1515 · 07 3 · # Freitag, 15. Dezember 2017