Eins vorweg! Das war mit Abstand DAS BESTE SPIEL DES VfL Gummerbach seit langem!! Dennis Bahtijarevic, Gummersbachs neuer Handball Bundesliga Trainer, hat das fast unmögliche nun wirklich möglich gemacht! Nach sage und schreibe 11 Jahren gewinnt der angeschlagene Bundesligist VfL Gummersbach vor heimischer Kulisse und 4.036 Zuschauern in der Schwalbe Arena in Gummersbach überraschend und sensationell am Donnerstagabend 23.11.2017 zum Schlusspfiff mit 31:27 gegen die Gäste aus dem hohen Norden. Kurios dabei ist, dass genau vor 11 Jahren, der aktuelle Trainer vom THW Kiel, Alfred Gislason, damals beim VfL Sieg, Trainer beim VfL Gummersbach war.  Bahtijarevic macht außerdem nun sein “Triple” voll und siegt seit seiner Amtseinführung als neuer Trainer des VfL Gummersbach nun zum dritten Mal in Folge! Bilder/Video: © Foto+TV Agentur NTOi.de – Redaktionelle Fotoanfragen gerne telefonisch an 0171-6888777 oder per Email: cs@ntoi.de 

Hinweis: Denis Bahtijarevic ist ein bosnischer Handballtrainer und ehemaliger Handballspieler. Seit 1998 besitzt er auch die schwedische Staatsbürgerschaft.

 

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4.036 Zuschauer sahen das bislang BESTE SPIEL des VfL Gummersbach in dieser Saison. Drunter leiden musste der THW Kiel am Donnerstag den 23.11.2017 in der Schwalbe Arena in Gummersbach. Am Ende verlies der VfL das Spielfeld mit 31:27.

Mit einer herausragenden Vorstellung gewinnt der VfL Gummersbach am 14. Spieltag sensationell gegen den deutschen Rekordmeister THW Kiel. Durch seine beste Saisonleistung setzte sich der VfL hochverdient mit 31:27 (16:11) vor 4.036 Zuschauern in der Gummersbacher SCHWALBE arena durch. Über 60 Minuten präsentierte sich das Team von Chefcoach Denis Bahtijarevic als dominantere Mannschaft und fuhr einen Start-Ziel-Sieg ein, bei dem sie von der ersten Minute an in Führung gingen und diese bis zum Schluss nicht mehr abgaben.

Mit dem Selbstvertrauen der vergangenen zwei Siege ausgestattet traten die Gummersbacher gleich zu Beginn engagiert und fokussiert auf. In einem furiosen Auftakt verbuchte VfL-Keeper Carsten Lichtlein gleich drei Paraden innerhalb von drei Minuten für sich. Der Gummersbacher Torhüter machte eine glänzende Partie und ebnete mit insgesamt 16 Paraden den Weg zum Überraschungssieg seines Teams. Auch im Angriff zeigte sich der VfL mutig und mit viel Spielwitz. Sowohl Josef Pujol per Dreher zum 3:0 (4. Minute) oder auch Marko Matic bei seinem beherzten Wurf zum 5:3 (8. Minute) gelangen nicht nur effektive, sondern auch sehenswerte Treffer.

 


Der VfL Gummersbach hatte die Defensive des THW Kiel mit der 3:2:1-Deckung mit Christian Dissinger an der Spitze voll im Griff | VfL Gummersbach vs THW Kiel | Do. 23.11.2017 | Schwalbe Arena

In der Defensivarbeit packten die Gummersbacher beherzt zu und ließen die Kieler kaum gewähren. Im Gegensatz dazu zwang der VfL dem THW immer mehr sein Spiel auf. Mit Aggressivität und Engagement in der Abwehr und flott vorgetragenen Spielzügen im Angriff – angeführt vom starken Regisseur Pujol – verwalteten die Oberbergischen eine konstante Vier-Tore-Führung. Beim 10:6 in der 18. Minute setzte Stanislav Zhukov Kreisläufer Moritz Preuss gekonnt in Szene. Der VfL spielte zu diesem Zeitpunkt wie beflügelt auf und ließ sich auch nicht durch eigene Zeitstrafen aus dem Konzept bringen. Zudem konnte sich der VfL auf seinen Schlussmann verlassen, sobald die Kieler an den VfL heranzukommen drohten. So hielt Lichtlein beispielsweise beim Spielstand von 10:7 (20. Minute) in Unterzahl die Drei-Tore-Führung für sein Team fest.

Dem VfL gelang es dabei immer wieder aufs Neue sich gute Torchancen herauszuspielen und sich von den Kielern abzusetzen. In der 24. Minute traf der überragende Zhukov zum 13:8 – und das mit der falschen Wurfhand. Der Ukrainer spulte über die gesamte Spieldauer ein enormes Pensum ab. Mit sieben Toren war er der erfolgreichste VfL-Schütze in einer ausgeglichenen Mannschaft, die viel investiert und mit hoher Laufbereitschaft für Furore gesorgt hat. Mit einem 16:11-Halbzeitstand ging es unter stehenden Ovationen der Zuschauer für die Mannschaften in die Kabine.

 

 


Die Gummersbacher Fans sahen einen starken Carsten Lichtlein zwischen den Torpfosten. Allein in der ersten Halbzeit konnte Lichtlein 12 Paraden auf seinem Konto verbuchen. 

Zum Wiederanpfiff der Partie sah es zunächst aus, als könnten die Kieler mit zunehmender Konsequenz im Angriff den Abstand auf die Gummersbacher peu a peu verkürzen. Der VfL ließ sich jedoch auch durch eigene Fehlwürfe, die zumeist am THW-Schlussmann Andreas Wolff scheiterten, nicht beeindrucken und trug seine Angriffe weiterhin mit Tempo und Übersicht vor. Ihre aufmerksame Defensivarbeit verhalf den Gummersbachern zu weiteren Treffern. So stibitzte Alexander Becker den Kielern in der 38. Minute den Ball und ermöglichte Marvin Sommer einen Gegenstoßtreffer zum 19:15.

 

 


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06 3057 · 07 2 · # Samstag, 20. Oktober 2018