Erneut haben Kriminelle versucht Oberberger, um ihr Erspartes zu bringen. Mehrere Personen erstatteten am Montag 03.06.2018 Anzeige bei der Polizei. Eine 85-jährige Frau aus Waldbröl berichtete von einem Anrufer, der sich als Polizeibeamter der Wache Waldbröl ausgegeben habe. Er nutzte die mittlerweile bekannte Masche und versuchte die 85-Jährige davon zu überzeugen, dass ihr Name in dem Notizbuch von zwei Festgenommenen aufgetaucht wäre. Der Anrufer fragte nach Bargeld und Schmuck. Als die Waldbrölerin nicht die entsprechenden Informationen gab, legt der Anrufer auf. Symbolbild: © Foto+TV Agentur NTOi.de

Die 85-Jährige kontaktierte ihre Enkelin, die wiederum die Polizei verständigte. Auch ein 65-jähriger Waldbröler erhielt am Montag einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten. Bei ihm wurde eine Kölner Nummer im Display angezeigt. Die Masche war die gleiche wie zuvor. Der 65-Jährige fiel nicht drauf rein und beendete das Gespräch. Ebenso erging es einer 68-jährigen Waldbrölerin gestern. Auch sie fiel nicht auf die Telefonbetrüger herein.

Immer wieder versuchen Kriminelle, auf diese Weise an das Ersparte insbesondere älterer Personen zu gelangen. Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen, Nachbarn und Bekannten über diese Masche. Übergeben Sie unbekannten Personen NIEMALS Geld oder Wertsachen. Auch nicht Boten oder angeblichen Mitarbeitern der Polizei, Staatsanwaltschaft, Gerichten oder Geldinstituten. Falls Sie unter der Rufnummer 110 mit einer Vorwahlnummer angerufen werden, legen Sie auf und wählen Sie selbst die 110.

Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis

 


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06 762 · 07 2 · # Sonntag, 11. November 2018