Bilanz Bundespolizei:


Die Bundespolizei war zum Jahreswechsel mit rund 300 Einsatzkräften im Einsatz. Insbesondere zeigten sich die Polizistinnen und Polizisten im Kölner Hauptbahnhof, Köln Messe-Deutz sowie Zügen der Deutschen Bahn AG präsent.

Die An- und Abreise zu den Silvesterfeierlichkeiten nach Köln verlief insgesamt ruhig und störungsfrei. Die Reisenden haben sich an das Motto, gemeinsam sicher und respektvoll feiern gehalten. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete die Bundespolizei einen Rückgang der registrierten Straftaten. Bis zum Morgen wurden lediglich 14 Strafanzeigen (2018: 20 Straftaten) erstattet

 


Fünf Körperverletzungen, fünf Diebstähle, eine Sachbeschädigung nach Graffitiart mit einem Sachschaden von 320.000 Euro, eine Beleidigung, ein Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und ein Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz. Für den Bereich des Kölner Hauptbahnhofes wurden 26 Platzverweise ausgesprochen und vier Personen in Gewahrsam genommen.

Der Einsatzleiter der Kölner Bundespolizei Polizeidirektor Helmut Langenbach zeigte sich zufrieden: ” Die Präsenz und das konsequente Einschreiten der Polizistinnen und Polizisten zeigt positive Wirkung: Unser Einsatzkonzept ist aufgegangen!”

 


Bilanz der Stadt Köln:
Oberbürgermeisterin Henriette Reker bedankt sich bei allen Akteuren, die am gestrigen Abend und in der Neujahrsnacht dazu beigetragen haben, dass in Köln wieder weitgehend friedlich und sicher gefeiert werden konnte, für ihr Engagement: “Das entwickelte Konzept von Stadt Köln und Polizeibehörden hat augenscheinlich erneut gegriffen. Besonders auf dem Roncalliplatz war Dank des musikalischen Programms wieder eine entspannte und friedliche Atmosphäre zu spüren. Insgesamt hat Köln wieder ein Stück weit zur Normalität zurück gefunden. Darüber freue ich mich sehr.”

Gegenüber dem Jahreswechsel 2017/2018 konnte eine leichte Abnahme bei Einsätzen des Rettungsdienstes und der Feuerwehr verzeichnet werden. In der Einsatzhochphase zwischen 23:30 Uhr und 02:00 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr Köln 226 Mal alarmiert. Die Einsatzzahlen befanden sich damit unter dem Vorjahresniveau mit 247 Einsätzen. Der Rettungsdienst rückte in der Zeit von Silvester (09:30 Uhr) bis Neujahr (07:00 Uhr) zu insgesamt 575 Einsätzen aus. Das sind 69 Einsätze weniger als zum Jahreswechsel 2017/2018. Die Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr wurden im Zeitraum von Silvester (9.30 Uhr) bis Neujahr (07:00 Uhr) zu insgesamt 153 Einsätzen im Brandschutz und der Technischen Hilfeleistung entsendet. Das sind 14 Einsätze weniger als im Vorjahreszeitraum.

Bis in die frühen Morgenstunden des 1. Januar 2018 waren insgesamt mehr als 1000 Kräfte für die Stadt Köln im Silvesterdienst im Einsatz. Neben 477 Feuerwehrleuten waren 450 Beschäftigte privater Sicherheitsunternehmen im Einsatz. Dazu kamen weitere 127 Kräfte aus dem Ordnungsamt, die im Außendienst, im Koordinierungsstab und als Beraterinnen und Berater an den Info-Points gearbeitet haben, sowie 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterer städtischer Dienststellen. Schließlich waren auch 20 Streetworkerinnen und Streetworker des Jugendamtes unterwegs. Unter der Leitung der Stadt Köln tagte permanent der Koordinierungsstab im Rathaus.

Quelle: Polizeipräsidium Köln

 


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06 706 · 07 2 · # Donnerstag, 21. März 2019