Am 22. Spieltag der Handball-Bundesliga hat der VfL Gummersbach gegen den THW Kiel vor fast ausverkaufter Halle in der SCHWALBE arena den Kürzeren ziehen müssen. Am Donnerstagabend 21.02.2019 kamen die Oberbergischen gegen den Rekordmeister nicht über ein 22:35 (8:20) hinaus. Symbolbild: © Foto+TV Agentur NTOi.de

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4.022 Zuschauer sahen in der Schwalbe Arena in Gummersbach von Beginn an ein Spiel, das seiner klaren Rollenverteilung gerecht wurde. Wie in den ersten beiden Pflichtspielen des Jahres blieb der VfL Gummersbach erneut unter der Zehn-Tore-Marke im ersten Durchgang und wirkte über die gesamte Spielzeit gegen einen übermächtigen Gegner aus dem Norden sichtlich überfordert.

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Nach einem guten ersten Angriff und dem ersten Treffer des Spiels durch Eirik Köpp (Foto rechts) per Siebenmeter in der zweiten Minute startete das Spiel mit der 1:0-Führung des VfL. Energie daraus gewinnen konnten die Gummersbacher jedoch nicht. Stattdessen schlichen sich schon früh Fehler im Spielaufbau ein, die dem THW in die Karten spielten. Nach vier Minuten stand es bereits 1:4.

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Auch die erste Auszeit auf Gummersbacher Seite konnte keine Wende einleiten. Während die Kieler jeden Fehler des VfL eiskalt ausnutzten und die Heimmannschaft früh in Rückstand brachten, flatterten beim Team von Trainer Denis Bahtijarevic kollektiv die Nerven. Ein Sieben-Tore-Rückstand nach nur neun gespielten Minuten war die Folge (1:8).

 


Pouya Norouzi Nezhad “am Ball” (Foto). Der zweite Gummersbacher Treffer durch Moritz Preuß zum 2:8 (10. Minute) brachte zwar ein wenig Ruhe ins Spiel, von Sicherheit im Angriffsspiel war jedoch weiter kein Reden. Erst der erfolgreiche Gegenstoß von Tobias Schröter zum 4:11 in der 14. Minute versprühte ein wenig Feuer auf der Platte. Gegen eine souveräne und dominierende Mannschaft aus Kiel kamen die Gummersbacher jedoch zu selten zum Zug. Der erste Zehn-Tore-Rückstand stellte sich beim Stand von 4:14 in der 18. Minute ein.

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06 1405 · 07 3 · # Dienstag, 21. Mai 2019