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Defensive hatte zudem mit Carsten Lichtlein einen guten Rückhalt im Tor. Nach einer Viertelstunde leitete er mit einer sehenswerten Parade den Gegenangriff ein, den Tobias Schröter zum 9:6 einnetzte (15. Minute). Die VfL-Fans boten dem Spiel einen tollen Rahmen und peitschten ihr Team immer wieder nach vorne und dort zum Torerfolg.

Von der 18. bis zur 24. Minute erzielte Fynn Herzig, einer der besten Akteure des Nachmittags, drei VfL-Treffer in Folge. Damit gingen die Blau-Weißen, die nun immer eindeutiger Herr im eigenen Haus waren, mit vier Toren in Führung (12:8). Bis zum 14:10 in der 28. Minute durch Martinovic konnte der VfL sein hohes Tempo aufrechterhalten, ehe zwei unglückliche Treffer in der Schlussphase des ersten Durchgangs den Halbzeitvorsprung auf 14:12 schmelzen ließen.

 


Auch am Anfang der zweiten Hälfte lief es noch nicht wieder ganz rund beim VfL, der in der 34. Minute den 14:14-Ausgleich hinnehmen musste. In Spielminute 36 war es Zhukov, der die Hausherren mit 15:14 wieder in Führung brachte. Als Yannik Bialowas anschließend sein erstes Bundesliga-Tor für den VfL warf (16:15, 39. Minute), war schon wieder deutlich mehr Schwung im Gummersbacher Spiel zu spüren. Nach einer super Parade von Lichtlein in der 43. Minute stellte der bis dato überragende Martinovic mit seinem siebten Treffer die erste Drei-Tore-Führung im zweiten Spielabschnitt wieder her (20:17, 44. Minute).

Statt von diesem Auftrieb zu profitieren, schlichen sich ausgerechnet in dieser Phase allerdings Fehler in den Gummersbacher Spielaufbau. Zudem tat sich der VfL mit der Umstellung auf Nikolas Katsigiannis im Kasten des HC Erlangens schwer. Dies nutzte wiederum der HCE eiskalt, um in der 48. Minute zunächst auszugleichen (20:20) und anschließend sogar seinerseits mit drei Treffern in Führung zu gehen (20:23, 53. Minute).

 


In der Offensive schienen die Oberbergischen völlig aus dem Konzept gebracht worden zu sein und agierten teilweise kopflos. Erst Zhukov brachte den VfL in Minute 54 nach zehn torlosen Minuten zurück ins Spiel (21:23). Insbesondere im Angriff blieben die Gummersbacher jedoch fahrig und wurden zunehmend nervöser. In der 58. Minute lag der VfL mit vier Treffern hinten (22:26), kam aber durch Schröter 60 Sekunden vor Schluss noch einmal auf zwei Tore heran (24:26).

 


Der anschließende Treffer von Erlangen machte jedoch den Traum vom Punktgewinn endgültig zunichte (24:27). Die Gummersbacher hielten zwar bis zum Abpfiff kämpferisch dagegen und erzielten in der letzten Minute in Person von Bialowas den 25:27-Anschluss, der HC Erlangen profitierte jedoch von seiner Routine und der Ruhe seiner komfortablen Tabellenposition und ließ sich den Auswärtssieg schlussendlich nicht mehr nehmen.

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06 798 · 07 5 · # Donnerstag, 23. Mai 2019