Natürlich durfte das türkische Musikinstrument Saz (auch Ba?lama genannt) auf der Internationalen Woche nicht fehlen. Das Saz ist ein traditionelles Begleitinstrument. Fotos: Sabrina Güsmüs 

  

Dortmund – (Von Sabrina Gümüs) Die Internationale Woche fand in der Zeit vom 21.05.2008 bis zum 31.05.2008 in der Nordstadt statt. Zahlreiche Akteure und Akteurinnen aus aller Welt ließen das Fest zu einen besonderen Erlebnis werden. Ob jung oder alt, für jeden war etwas dabei gewesen. Die Internationale Woche wurde veranstaltet von der Stadt Dortmund, vertreten durch die Projektgruppe URBAN II und die Dortmund-Agentur. Schirmherr war Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer.

 

Wie schon der Titel des Festes “Internationale Woche” verriet gab es ein großes Programm mit internationaler Musik, Kultur, Küche, Unterhaltung, Informationen und Dialogen, Mitmachaktionen, Freizeit und Sport. Natürlich durfte einer der Folkloregruppen des türkischen Bildungszentrums Dortmund “Kafkas” nicht fehlen.

 

Mit ihrer unterhaltsamen Aufführung begeisterten sie die Zuschauer. Ferner gabe es eine große Ausstellung der türkischdeutschen Literatur, einen Tag der offenen Tür für alle Musikinteressierten für das Instrument “Saz” und eine satirische Lesung mit anschließendem Gespräch mit den Autor Osman Engin, der sein neues Buch “Tote essen keinen Döner” vorstellte.

 

 

Musikalische Höhepunkt der Internationalen Woche – die Konzerte der Musiker Muhabbet & Haluk Levent 

 

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Der aus Köln kommende Muhabbet begeisterte die Gäste mit seiner deutschsprachigen Musik R´nbesk, eine Mischung aus Hip Hop, R´n´b und Arabesk. Muhabbeth nahm am 12. November 2007 zusammen mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, dem französischen Außenminister Bernard Kouchner sowie anderen jungen Künstlern einen Song auf, mit dem für ein weltoffenes und tolerantes Deutschland geworben werden soll.

 

03_haluk_levent.jpg Richtig abgerockt wurde am späten Abend, als der anatolische Rocksänger Haluk Levent die Bühne betrat. Der in Adana/Türkei geborenen Musiker bezeichnet seine Musik als “Anadolu Rock” (Anatolischen Rock) eine Mischung aus türkischer Volksmusik und westlichen Klängen.

 

Als dieser gegen Ende des Konzertes sein selbst kreiertes Lied “Yag Yagmur Dortmund Üstüne” (übersetzt: Regne, Regen auf Dortmund) sang, fing es tatsächlich an zu regen, so das die Menschenmenge vor Begeisterung aus dem Häuschen war.

   

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Zur Begeisterung unser Gastreporterin Sabrina Gümüs konnte sie „Haluk Levent“ nach den Konzert persönlich kennen lernen und sogar mit ihm zusammen singen. 

 

Jeder der diese gelungene Woche in diesem Jahr verpasst hat, sollte auf jeden Fall im Jahr 2009 dabei sein. Dieses Fest hat es geschafft die Menschen aus allen Nationalitäten zusammen zu bringen und sich und ihre Kultur besser kennen zu lernen.

 

 


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06 7508 · 07 3 · # Mittwoch, 25. April 2018