Heimtiere sind beliebt. Hund, Katze, Hamster, Maus – welches Tier passt zu mir? In deutschen Familien sind 28 Millionen Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel zu Hause. Und die Liebe zum eigenen Tier ist ungebrochen. Weitere 1,6 Millionen Haushalte planen konkret, sich ebenfalls ein Heimtier anzuschaffen (ZZF/IVH). Bilder: © Foto+TV Agentur NTOi.de – Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder redaktion@NEWS-on-Tour.de 

Die Auswahl ist groß. Angefangen bei der Katze, die in der Beliebtheitsskala ganz vorne steht, über den Hund bis hin zum Hamster oder zu den Fischen – jeder Tierliebhaber hat die Wahl. Welches Tier aber passt nun am besten zu mir oder zu meiner Familie? Diese Frage sollte man sich sehr gut überlegen.

 


Häufig ist der Wunsch der Kinder nach einem eigenen Tier der Auslöser, sich mit der Frage nach einem neuen Hausgenossen intensiver zu beschäftigen. Mehr als die Hälfte aller Familien mit Kindern besitzt heute bereits ein Heimtier.* Die Entscheidung für oder gegen ein Haustier sollte von den Eltern auf keinen Fall spontan und unüberlegt getroffen werden. Denn Tiere sind lebendige und sensible Geschöpfe, sie brauchen – und das ist wichtig – artgerechte Zuwendung und Pflege.

Haustiere üben erwiesenermaßen einen positiven Einfluss auf die Kindesentwicklung aus. Kinder können Verantwortung übernehmen und lernen Schritt für Schritt den richtigen Umgang mit dem Tier. Letztendlich müssen aber die Eltern für das Tier Sorge tragen. 

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Kleines Kind – kleines Tier?

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Häufig fällt beim ersten Tier die Wahl auf Hamster, Meerschweinchen oder Kaninchen. Über sechs Millionen dieser possierlichen Kleinsäuger sind in deutschen Haushalten zu Hause. Am beliebtesten ist mit drei Millionen Exemplaren das Zwergkaninchen. Sie verursachen nur geringe Kosten bei der Anschaffung und benötigen relativ wenig Platz. Kritische Stimmen mahnen jedoch an, dass die oft noch etwas unbeholfene, kindliche Tierliebe und natürliches Kleintierverhalten nicht allzu gut zusammen passen.

So sind beispielsweise die meisten Nagetiere dämmerungs- oder nachtaktiv, tagsüber lassen sie sich häufig stundenlang nicht blicken. Auch zum Schmusen sind sie weniger gut geeignet. Kinder können nicht verstehen, warum ihre “Kuschelattacken” nicht auf die erhoffte Gegenliebe stoßen und die Tiere lieber die Flucht ergreifen. Das Interesse an so wenig kooperierenden Spielgenossen ist dann schnell erloschen.

Zudem benötigen diese Tiere Auslauf, zumindest Kaninchen oder Meerschweinchen sollten die Möglichkeit haben, sich stundenweise in einem abgegrenzten Gehege frei bewegen zu können. Sie lieben darüber hinaus die Geselligkeit unter Artgenossen. Kaninchen und Meerschweinchen sollte man deshalb nicht alleine halten.

Die Einzelhaltung ist auch bei Vögeln wenig artgerecht. Zudem mögen es auch Wellensittich & Co. in der Regel nicht, angefasst zu werden. Wirklich interessant ist die Vogelhaltung in Gartenvolieren, in denen die Tiere die ganze Bandbreite ihres abwechslungsreichen Verhaltens zeigen können. Aquarien sind wunderschön fürs Auge und wirken beruhigend auf die Seele.

Von allen Heimtieren sind Fische wahrscheinlich diejenigen, deren Pflege man bei mehrtägiger Abwesenheit am ehesten auf andere übertragen kann. Trotzdem sind Fische anspruchsvoll, kaum ein anderes Tier verlangt wohl mehr Sachkenntnis zu Haltungsfragen.

 


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06 3132 · 07 2 · # Mittwoch, 23. Mai 2018