Teilen auf...Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterPrint this pageEmail this to someone

Oberbergischer Kreis – 2008 sind deutlich mehr Wohnraumfördermittel des Landes nach Oberberg geflossen als in den Jahren zuvor. Nach 7,3 Millionen Euro in 2006 und 8,1 Millionen Euro in 2007 konnte die Kreisverwaltung in Gummersbach im vergangenen Jahr für rund 11,9 Millionen Euro Fördermittel Zusagen erteilen.

 

„Das Programm ist attraktiv und wird von der Kreisverwaltung intensiv beworben“, erklärt Landrat Hagen Jobi das Rekordergebnis in 2008. „Wir informieren im Internetauftritt des Kreises ausführlich über die bestehenden Fördermöglichkeiten, beraten in Einzelgesprächen individuell und unterrichten auch die ortsansässigen Kreditinstitute und Finanzierungsdienstleister regelmäßig über das aktuelle Förderprogramm.“

 

Selbstgenutztes Wohneigentum für 149 Familien In Oberberg profitieren insbesondere Familien von den Fördertöpfen des Landes. Gefördert wird sowohl die Neuerrichtung von Wohneigentum als auch der Erwerb. Die Höhe der Förderung richtet sich nach dem Einkommen und der Anzahl der Kinder im Haushalt und erfolgt in Form von zinsfreien oder –günstigen Darlehen. Bis zu 82.000 Euro Förderung waren 2008 so zum Beispiel für eine Familie mit zwei Kindern möglich.

 

In Oberberg haben im vergangenen Jahr 149 Familien die Fördermöglichkeiten genutzt. Ihnen wurden zusammengerechnet fast 8,3 Millionen Euro Fördermittel zugesagt. „In Oberberg trifft ein interessantes Förderprogramm auf einen ebenso interessanten Standort für Familien“, ist Landrat Jobi überzeugt. Das bestätigen auch die Eheleute Daniela und Thomas Wittwer. Sie wollen mit ihren beiden Kindern die Stadt Leverkusen gegen die ländliche Idylle in Engelskirchen-Osberghausen tauschen. „Dank der Fördermöglichkeiten, die uns die Wirtschaftsförderung aufgezeigt hat, ist für uns der Traum vom eigenen Haus erst möglich“, sagt Bauherr Thomas Wittwer.

 

 „Wir wurden sehr gut beraten.“ Baugenehmigung und Fördermittel wurden vom Oberbergischen Kreis schnell zugesagt. Stärker nachgefragt als in Vorjahren waren in 2008 auch die Fördermittel für den Mietwohnungsbau. Für 36 Wohnungen wurden gut 3,3 Millionen Euro Fördermittel bewilligt. 2007 waren es 22 Wohnungen und 2,3 Millionen Euro Fördermittel. Barrierefreie Nachrüstung von Wohnungen wird gefördert: Nach wie vor schleppend werden dagegen die Fördermittel für so genannte investive Maßnahmen im Bestand, mit denen zum Beispiel die barrierefreie Nachrüstung von Wohnungen finanziert werden kann, in Anspruch genommen.

 

„Von den vom Land zur Verfügung gestellten 675.828 Euro Fördermitteln mussten wir 2008 gut die Hälfte ungenutzt zurückgeben und das obwohl wir auch für dieses Programm, das an keine Einkommensgrenzen gebunden ist, kräftig geworben haben“, bedauert Landrat Jobi. „Barrierefreiheit in der Wohnung bedeutet in jeder Lebensphase Wohnqualität. Besonders wichtig ist sie aber für ältere Menschen. Eine barrierefreie Wohnung ermöglicht in vielen Fällen den Verbleib in den eigenen vier Wänden. Sorgen Sie beizeiten vor und nutzen Sie unsere Fördermittel“, lautet deshalb sein Rat. Auch in 2009 werden in Oberberg in allen drei Programmteilen wieder Wohnraumfördermittel zur Verfügung stehen.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohnraumförderung bei der Kreisverwaltung Gummersbach stehen Interessierten für allgemeine Informationen und individuelle Beratungen gerne zur Verfügung. Eine telefonische Terminvereinbarung ist unter der Rufnummer 02261/88-6810 möglich. Weitere Informationen, Vordrucke und Merkblätter hält die Kreisverwaltung außerdem im Internet unter www.obk.de  (Pfad: Service, – Bürgerinformationssystem – Anliegen – W – Wohnraumförderung) vor.

 

Quelle: Angela Altz, Pressestelle, Oberbergischer Kreis – Der Landrat

 

 


 

Weitere Beiträge aus unserem Archiv bei NEWS-on-Tour...

 




06 1353 · 07 2 · # Donnerstag, 7. Dezember 2017