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Oberberg – In Wipperfürth ging’s hoch her, ansonsten nahezu überall friedlich gefeiert Zum Schutz derer, die an Weiberfastnacht friedlich feien wollten, griff die Oberbergische Polizei bei Randalierern und Schlägern wieder einmal rigoros durch. Die Beamten sperrten 12 (11 in Wipperfürth) zumeist randalierende Personen ein, übergaben einen Jugendlichen in die Obhut der Eltern (Wipperfürth), leiteten 7 Strafverfahren (1x Engelskrchen, 6x Wipperfürth) wegen Körperverletzung und drei wegen Widerstand (2x Wipperfürth, 1x Reichshof) gegen Vollzugsbeamte ein.

 

Außerdem fielen bei Kontrollen vier Fahrzeugführer auf, die ihr Auto unter Alkoholeinwirkung geführt hatten. Wie auch im vergangenen Jahr hielten die Geschehnisse in Wipperfürth die Polizei in Atem. Ansonsten wurden die Beamten je einmal nach Engelskirchen und Reichshof-Denklingen zu einer tätlichen Auseinandersetzung bzw. einem Randalierer gerufen. In den anderen zehn Gemeinden war die Polizei nicht vonnöten.

 

Die Polizei verfügte im Vorfeld des Straßenkarnevals gegen 13 Personen sogenannte Bereichsbetretungsverbote für Örtlichkeiten, an denen öffentlich Karneval gefeiert wird. Es handelte sich dabei um Jugendliche und Erwachsene, die bereits wegen Gewalttätigkeiten aufgefallen waren und von denen zu befürchten war, dass sie wieder wegen gleichartiger Delikte wieder in Erscheinung treten würden. An dieses Verbot hatten sich offensichtlich alle- bis auf einen 17-jährigen, der seinem Kontrahenten eine Flasche auf den Kopf schlug, gehalten.

 

Sie erteilten ad hoc 9 weitere Betretungsverbote gegen Personen, die wegen Gewalttätigkeiten auffielen. Es ist zu vermuten, dass die verfügten Betretungsverbote die Grundlage dafür waren, dass es insgesamt nicht zu mehr Körperverletzungsdelikte als im Vorjahr kam bzw. in einigen Bereichen die Feierlichkeiten ohne Störungen vonstatten gingen.

 

Wipperfürth:

Bereits gegen 13:30 Uhr bot ein 17-jähriger den Anlass für seine Ingewahrsamnahme. Er randalierte am Busbahnhof und provozierte Jugendliche. Er ließ sich auch von der Polizei nicht beruhigen.

Zwei Stunden später sahen Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes, dass einem 20-Jährigen in einer Gastsstätte in der Gaulstraße ein Schlagring aus der Hosentasche fiel. Polizeibeamte fanden in dessen Taschen außerdem Cannabis. Der Heranwachsende wurde bei der Personalienfeststellung zunehmend aggressiv, so dass dessen Weg in die Zelle führte.

Gegen 18:45 Uhr leistete ein 27-jähriger Mann aus Wipperfürth in der Bahnstraße heftigen Widerstand. Er hatte einem 26-Jährigen unvermittelt ins Gesicht geschlagen und sich mit einem Zeugen, der die Beteiligten trennen wollte, am Boden gerollt”. Einem Polizeibeamten, der dazwischen ging, trat er gegen den Arm. Zudem versuchte er, diesen gegen den Kopf zu schlagen. Der Beamte beendete den Widerstand mit einem gezielten Faustschlag. Der 27-jährge kam zur Ausnüchterung in die Zelle. Er muss sich nun für sein Handeln verantworten.

Ein 18-jähriger aus Hückeswagen fiel gleich zweimal innerhalb einer viertel Stunde auf. Gegen 18:45 Uhr schlug er einem zwei Jahre älteren Heranwachsenden am Busbahnhof während einer verbalen Auseinandersetzung eine Flasche auf den Kopf und flüchtete. Der 20-jährige aus Schwelm wurde daraufhin verletzt in ein Krankenhaus gefahren.

Wenig später schlug derselbe Heranwachsende wiederum am Busbahnhof vor den Augen eines Polizeibeamten einen 35-Jährigen mit einem Faustschlag nieder. Während der Beamte dazwischen ging, trat ihm der Angreifer die Beine weg. Die Verfolgung führte nun bis zur Lüdenscheider Straße/Gartenstraße. Dort riss ihn der Beamte zu Boden, woraufhin der 18-Jährige nach diesem trat und schlug. Dabei ging die Brille des Beamten zu Bruch. Schließlich brach er dessen Widerstand mit einem gezielten Faustschlag. Es folgten Ingewahrsamnahme und Anzeige.

Bis in die frühen Morgenstunden des heutigen Tages nahmen Polizeibeamte weitere alkoholisierte Randalierer und gefasste Täter nach leichten Körperverletzungen in Gewahrsam.

 

Engelskirchen:

In Engelskirchen provozierten gegen 17:15 Uhr zwei 28 bzw. 29-Jährige eine Gruppe Jugendlicher. Schließlich kam es zu Tätlichkeiten. Polizeibeamte schlichteten und leiteten ein Verfahren ein.

 

Reichshof-Denklingen:

Gegen 01:20 Uhr bekamen es Polizeibeamte mit einem aggressiven, alkoholisierten 24-Jährigen zu tun, der vom Sicherheitsdienst aus dem Zelt in Denklingen verwiesen wurde und wiederholt zurückkehren wollte.

Dem Platzverweis der Beamten kam er nicht nach. Vielmehr drohte er ihnen Prügel an. Er sollte nun der Wache zugeführt werden. Während einer der Polizisten dem Mann die Handfesseln anlegte, trat er dessen Kollegen und die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes. Alle stürzten zu Boden. Bei der anschließenden Rangelei verletzte er die Beamten mit Kopfstößen leicht. Dabei fielen deren Brillen zu Boden.

Die Beamten verbrachten den Aggressor zur Wache, ordnete die Entnahme einer Blutprobe an und steckten ihn zur Ausnüchterung in die Zelle.

 

Trunkenheitsfahrten:

Heute Morgen, gegen 00:10 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte auf der Kölner Straße in Lindlar einen 53-jährigen Autofahrer. Der Alkotest ergab einen Wert von 1,4 Promille.

Mit ebenfalls 1,4 Promille fiel gegen 00:50 Uhr ein 21-jähriger Mann auf. Er war mit seinem Auto auf der Otto-Kaufmann-Straße in Nümbrecht unterwegs.

Mit 2 Promille unterwegs war in Wipperfürth-Hämmern ein 21-jähriger Schüler. Er wurde um 02:45 Uhr angehalten. Die Vorderreifen waren platt.

Auf der B 299 in Radevormwald-Eich überprüften Beamte der Wache Radevormwald um 02:25 Uhr einen 44-jährigen Autofahrer aus Schwelm. Er blies” 0,6 Promille.

 

Quelle: Pressestelle KPB Oberbergischer Kreis

 

 


 

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06 1123 · 07 2 · # Mittwoch, 13. Dezember 2017