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TTC Schwalbe Bergneustadt unterzeichnet Kooperation mit der Handball-Akademie

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Der VfL Gummersbach v. 1861 e.V. und der TTC Schwalbe Bergneustadt 1946 e.V. präsentierten am Sonntag 14.03.2009 offiziell ihre Kooperationsvereinbarung. Gemeinsames Ziel ist es, die in beiden Vereinen und der ortsansässigen Schulen bestehenden Ressourcen des Sporttreibens, Handball- und Tischtennisspielern zum Nutzen aller Beteiligten zu stärken und zu fördern. Foto zeigt: Peter Kammer (49), Andreas Grothe und  Axel Renner (39). Fotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171.6888777 

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Nun wurde es endlich offiziell, die Kooperationsvertrag zwischen dem TTC Schwalbe Bergneustadt und der Handball-Akademie des VfL Gummersbach. Zu den Kooperation zählen eine enge Zusammenarbeit unter dem Partnern im Wettkampf-, Leistungs-, Breiten- und Freizeitsport, bei der Talentsuche, Talentenbildung und Talentförderung im Kinder- und Jugendsport, bei Sport-, Motivations- und Kennenlernveranstaltungen, wie Schnupperkursen, Mini-Spielfesten, Spielabzeichen, sowie Beachhandball-Tagen, Punkt- und Pokalspielen, sowie bei Fair-Play-, Anti-Drogen und Integrationsprogrammen.

 

Bergneustadt – Vor der Bundesligapertie des TTC Schwalbe Bergneustadt gegen Altena trafen sich die Verantwortlichgen beider Institutionen, um die Kooperation öffentlich zu machen. NEWS-Oberberg interviewte Kreissportwart und Pressesprecher des TTC Schwalbe Bergneustadt Heinz Duda über die Kooperation mit der Handball-Akademie.

 

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Wie kam es eigentlich zu dieser Kooperation? „Im September letzten Jahres ist Herr Kammer von der Akademie mit dem Wunsch an uns herangetreten. In einem Treffen in größerer Runde mit Herrn Kammer, Herrn Renner von der Akademie, Herrn Grothe und mir, haben wir die Einzelheiten erörtert. In der darauffolgenden Vorstandssitzung des TTC entschlossen wir uns den Kooperationsvertrag einzugehen“, so Heinz Duda vom TTC Schwalbe Bergneustadt.

 

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Starke Kooperationspartner oder Konkurrenten? Die Handballer hatten sich schon länger darüber Gedanken gemacht mit dem TTC Schwalbe zu kooperieren, da Tischtennis eine Alternativsportart im Rahmen der Talentsichtung ist und auch nicht mit Handball konkurriert ist der Bundesligist TTC Schwalbe der richtige Kooperationspartner. Handballer sind üblicherweise an die zwei Meter groß. Tischtennisspieler werden eher die kleineren und quirligen Spieler. 

 

Was soll die Kooperation bringen? Es geht neben der Sichtung in erster Linie um die außersportliche Seite. Leistungssportler haben aufgrund der Trainingsintensität immer wieder Probleme, in der Schule mitzukommen. Die Defizite müssen wir in Form von pädagogischer Unterstützung, Zusammenarbeit mit Eltern und Schulen sowie Nachhilfeangeboten ausgleichen. Und da kann man natürlich gemeinsam mehr erreichen. Hinzu kommen die Freistellung der Sportler zu Lehrgängen und Wettkämpfen. Richtig, und das ist ein ganz heikles Thema. Nicht jede Schule ist dazu bereit und demzufolge gibt es auf diesem Sektor auch noch viel zu tun. Die Gesamtschule Marienheide hat schon ein Pilotprojekt in dieser Richtung gestartet. Das ist schon einmal ein guter Ansatz, reicht aber noch nicht aus.

 

In welchen Schulklassen werden die Kinder gesichtet und wie wird diese Sichtung aussehen? Vorrangig wird in die 3. und 4. Klassen gegangen. Die gemeinsame Sichtung muss erst noch organisiert werden, und wir möchten gerne noch den Kreis als Partner mit ins Boot holen. Unter seiner Federführung könnten wir dann eine kreisweite Talentsichtung und -förderung anbieten. Die Gespräche sind bereits sehr weit, allerdings muss die Kreisversammlung im Mai noch zustimmen.

 

Verfolgen denn beide Sportabteilungen die gleichen Interessen im Rahmen der Sichtung? Nein, im Moment noch nicht. Die Handballer sind uns ein (grosses) Stück voraus. Sie haben bereits Sportklassen an der Gesamtschule Marienheide und an den Realschulen Nümbrecht und Gummersbach. Bei uns sieht das etwas anders aus. Wir möchten zuerst den Tischtennis im Kreiskollektiv stärken, für mehr Öffentlichkeitspräsens und Bekanntheit sorgen. Deshalb auch die Kooperation mit dem Kreis, um flächendeckend arbeiten zu können.

 

Heinz Duda, Kreissportwart Oberbergischer Kreis (Tischtennis)

Es geht also um das Renommee des Tischtennis Sports allgemein? Richtig, und dafür stehe ich auch in meiner Funktion als Kreissportwart für den Obergischer Kreis.”, so Heinz Duda (Archiv Handy Foto 2007) – “Wir haben das Problem, dass uns in vielen Altersklassen die Nachwuchsspieler weg brechen und teilweise sogar Mannschaften auseinander brechen. Wir vom TTC Bergneustadt sind natürlich auch in unsere räumlichen und organisatorischen Möglichkeiten begrenzt und können nicht alle Spieler aufnehmen. Andere Vereine im TT-Kreis haben überhaupt keine Jugendarbeit. Das möchten wir gerne ändern. Sprich: Wir wollen die Talente sichten und darüber hinaus die Vereine mobilisieren, mehr im Jugendbereich zu machen.

 

Und haben Sie ja auch eine soziale Verantwortung? In der Tat. Wir möchten die Kinder von der Straße holen und ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anbieten. Viele gehen zu Ganztagsschulen und hätten danach Zeit für sportliche Aktivitäten. Ich beobachte zum Beispiel immer wieder, wie Jugendliche an Bushaltestellen „abhängen“. Das kann es nicht sein. Ferner erlernen sie im Vereinssport auch wichtige Dinge für ihr gesamtes Leben. Sei es Zusammenhalt, Teamfähigkeit oder auch Kompromissbereitschaft.

 

Quelle: TTC Schwalbe Bergneustadt

 

 


 

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06 4366 · 07 3 · # Montag, 11. Dezember 2017