Oberbergischer Kreis – Das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises reagiert auf die Nachrichten über die Erkrankungen mehrere hundert Menschen an der Schweinegrippe in den USA und Mexiko. Am heutigen Dienstag informierte das Gesundheitsamt die niedergelassenen Ärzte, Krankenhäuser und alle 13 Kommunen im Oberbergischen Kreis über das Infektionsgeschehen. „Das Gesundheitsamt aktualisiert die Pandemieplanung für den Oberbergischen Kreis und informiert über das Internet die Bevölkerung und Experten wie Ärzte und Krankenhäuser über aktuelle Entwicklungen und entsprechende Schutzmaßnahmen“, sagt Gesundheitsdezernent Dr. Jorg Nürmberger.

 

Zudem hat das Gesundheitsamt ein Infotelefon geschaltet. Unter der Telefonnummer 0 22 61 / 88 77 66 ist ein Ansprechpartner im Gesundheitsamt während der Dienstzeiten zu Fragen rund um die Schweinegrippe zu erreichen. Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Influenza-Pandemie, typische Symptome einer Influenza und die Möglichkeiten sich zu schützen hat das Gesundheitsamt in einem Flyer zusammengefasst, der im Internet unter www.obk.de  unter Rubrik „Gesundheit und Soziales“ zu finden ist.

 

„Die so genannte Schweinegrippe ist eine normale Atemwegserkrankung. Bei Schweinen ist die Influenza genauso üblich wie beim Menschen“, erklärt Dr. Thomas Bauer, Leiter des ärztlichen Dienstes im Gesundheitsamt. Wie alle Grippeviren ändert sich auch das Schweinegrippe-Virus ständig.

 

„Sind Schweine gleichzeitig mit Schweine-, Vogel- und Menschenviren infiziert, können sich die Gene in ihrem Körper austauschen“, erklärt der Mediziner. „So kann ein neuer Virustyp entstehen, der sowohl Tiere als auch Menschen treffen kann. Das ist in Mexiko offenbar geschehen.“ Mittlerweile sind auch Fälle von Erkrankungen in Kanada, Neuseeland, Israel und Spanien bestätigt worden. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat am gestrigen Montag, 27. April, die pandemische Warnstufe vier auf einer Skala von eins bis sechs ausgerufen.

 

Das bedeutet, dass das Virus die Fähigkeit besitzt von Mensch zu Mensch übertragen zu werden. Weitere Bürgerinformationen sind unter folgenden Links im Internet zu finden:

 

Quelle: Oberbergischer Kreis, Der Landrat Pressestelle,Angela Altz

 


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