Peugeot dominiert das 1000 km – Rennen @SPA Francorchamps SPA Francorchamps der LMS – letzter Test für die Prototypen und GT-Fahrzeuge vor dem Klassiker – den 24h von Le Mans…
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Sieg beim Langstreckenklassiker – dem 1000km-Rennen in Spa in der Kategorie LMP1 für das französische Werksteam von Peugeot – #7 mit den Fahrern Nicolas Minassian (F), Christian Klien (A) und Simon Pagenaud (F) vom Team Peugeot Total bei ihrem Gaststart mit dem Peugeot 908 -Fotos: Dirk Birkenstock [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171.6888777 |
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Tabellenführer Stefan Mücke (D), musste nach einem Motorschaden mit seinem Lola Aston Martin #007 aus der Boxengasse nachstarten – seine Teamkollegen bei Aston Martin Racing sind Jan Charouz (CZ) und Tomas Enge (CZ) |
Spa (Belgien) 9.-10. Mai – LMP1: Peugeot kam mit zwei seiner Turbodiesel zum 2. Lauf der Le Mans Series (LMS) nach Spa um für das Highlight des Jahres – dem 24h-Rennen in Le Mans am letzte Tests zu absolvieren. Ebenso das Team Oreca Matmut, dass zwei Courage-Oreca LC70 AIM an den Start schickte.
Auf dem zweiten Peugeot 908 gingen die Formel 1-Piloten Marc Gene (E), Alexander Wurz (A) und David Brabham (AUS) an den Start.
Bei den beiden Qualifying am Samstag dominierten die Fahrer des Peugeot-Werksteams und stellten ihre beiden Turbodiesel in die Startreihe eins – #7 auf Pole, daneben die #9. Im Rennen am Sonntag sollten die beiden Fahrzeuge mit unterschiedlichen Strategien an den Start gehen. Während die #7 auf harten Reifen stand, die hier in Spa besser funktionieren sollten, fuhr das Schwesterauto auf weichen Reifen und einem anderen Setup.
Auf Startplatz 3 der Lola Aston Martin mit der Startnummer 009 und den Fahrern Harold Primat (CH), Miguel Ramos (P) und Darren Turner (GB)
Zweites Auto in Startreihe zwei ist der Courage-Oreca LC70 vom Team Oreca Matmut mit den Fahrern Stéphane Ortelli (MC) und Bruno Senna (BR), dem Neffen vom Formel 1-Idol Ayrton Senna
Motorschaden im Qualifying – Stefan Mücke am Lenkrad seines Lola Aston Martin in der La Source
Bei den Zeitenjagden um die Pole-Position kam es durch Unfälle und Ausrutscher immer wieder zu Abbrüchen, aber die Rotphasen dauerten nie lang, innerhalb kürzester Zeit waren die Streckenposten mit ihren Aufräumarbeiten fertig. Das Warm Up am Sonntag Morgen fiel dem Nebel, der über dem Ardennenkurs lag zum Opfer – die Teams nutzten die Zeit und testeten Boxenstops mit Fahrer- und Reifenwechsel
Fahrerwechseltraining: Darren Turner ist ausgestiegen – Miguel Ramos wird einsteigen
In den Prototypen- und GT-Klassen wird ein Boxenstop in zwei Teilen durchgeführt. Während zunächst nachgetankt wird kann dabei der Fahrerwechsel durchgeführt werden. Erst nach Abschluß des Tankvorgangs werden – bei Bedarf – die Reifen gewechselt. Anschließend kommen die Fans zu ihrem Recht und können bei hautnahem Kontakt zu den Fahrern Autogramme ergattern.
Autogrammstunde bei Peugeot: Christian Klien, Alexander Wurz, David Brabham, Nicolas Minassian und Marc Gene (von rechts vorne nach links hinten)
Formel 1-Testfahrer bei Sauber in Diensten von Peugeot im LMP1-Boliden: Christian Klien
Das Rennen
Beim Start des Rennens hatte sich der Nebel längst verzogen. Bei schönstem sommerlichen Wetter standen 49 Teams in den Kategorien LMP1, LMP2, GT1 und GT2 bereit das 6-Stunden-Rennen in Angriff zu nehmen. Mindestens 3 gingen ohne viel Vorbereitung – aus der Boxengasse – ins Rennen, nämlich RML (LMP2), der Reiter Lamborghini Gallardo (GT2) und der Aston Martin #007 (LMP1)
Ebenfalls aus der Box startete der zweite der Oreca #11 mit Olivier Panis (F) und Nicolas Lapierre (F)
Schon in der Einführungsrunde ruinierte sich Frank Mailleux (F) das Rennen. Er drehte sich im Signature Oreca in Le Combes in die Reifenstapel
Start zum LMS 1000km-Rennen in Spa Franchorchamps
Nach dem Start gab es das erwartete Gerangel in La Source. Opfer wurden der Aston Martin #009 mit Darren Turner und der Pescarolo Judd #16 mit Jean-Christophe Boullion (F), sie hetzten dem Feld hinterher. Auf Les Combes hing der Signature-LMP1 auf den Curb fest. Die Rennleitung beschloss das Safety-Car au die Strecke zu schicken. Dieses nutzte Darren Turner im Aston Matin #009 für einen Reifenwechsel, so konnte er ohne viel Rückstand dem Feld hinterfahren.
Restart in Runde 2 – wieder zogen die Peugeot auf und davon und fuhren in der Folge um bis zu 4 Sekunden schneller pro Runde als der Rest des Feldes. Nur Bruno Senna konnte den beiden Peugeot 908 eine Zeit lang folgen.
Bruno Senna im Courage-Oreca LC70 AIM vom Team Oreca Matmut
Dann geriet Senna unter Druck – erst musste er den Lola B08/60 vom Speedy Racing Team Sebah und dann auch noch den Ginetta Zytek vom Team LNT passieren lassen bevor er mit einem Reifenschaden zurück zur Box musste. Auf dem Weg dorthin verstreute der Oreca so viele Karbonteile auf der Strecke, dass die Rennleitung erneut das Safety-Car auf die Strecke schickte. Später bei der Aufholjagd sollte er einen Dreher in der Bus Stop-Schikane hinlegen.
Marcel Fässler (CH) im Speedy-Lola konnte sich in einem beherzten Manöver vor der Eau Rouge am Courage-Oreca vorschieben. Wieder zogen beide Peugeot beim Restart in Runde 10 davon.
Bruce Jouanny (F) im Pescarolo Judd #17 verbremste sich in La Source völlig und fuhr auf den GT2 Porsche 997 GT3 RSR vom Team Felbermayr Proton auf.
Christian Ried (D) im Felbermayr-Porsche #88 und …
…der unbeteiligte GT2 JMB Ferrari F430 GTC #99 mit John Hartshorne (GB) , Manuel Rodrigues (E) und Ralf Kelleners (D) blieben in einer Qualmwolke auf der Strecke zurück
Ausweichen mußten der Audi R10 Tdi #14 vom Team Kolles mit Narain Karthikeyan (IND), Andrew Meyrick (GB) und Charles Zwolsman (NL) und der Aston Martin von Stefan Mücke (im Bildhintergrund)
Am schlimmsten betroffen bei diesem Unfall ist der LMP2 Ginetta Zytek 09S vom Team ASM Team Quifel mit Miguel Amaral (P) und Olivier Pla (F), der mit beschädigten linken Vorderrad und abgestorbenem Motor in der La Souce zurückbleibt – er wurde nach sechs Stunden als letztes Auto noch gewertet.
Herauszuheben sind die Leistungen von Stefan Mücke (Berlin), der aus der Boxengasse gestartet durch das komplette Feld bis auf Platz sechs „tobte“. Ebenso die Startnummer 23, die vom letzten Startplatz aus bis auf acht nach einer Stunde vorfahren konnte.
Die Top-10 nach einer Stunde waren:
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#7 Minassian (F), Klien (A), Pagenaud (F), Team Peugeot Total (F), Peugeot 908
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#9 Gene (E), Wurz (A), Brabham (AUS), Team Peugeot Total (F), Peugeot 908
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#009 Primat (CH), Ramos (P), Turner (GB), Aston Martin Racing (GB), Lola Aston Martin
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#11 Panis (F), Lapierre (F), Team Oreca Matmut (F), Courage-Oreca LC70
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#16 Boullion (F), Christophe Tinseau (F), Pescarolo Sport (F), Pescarolo Judd
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#007 Charouz (CZ), Enge (CZ), Mücke (D) Aston Martin Racing (GB), Lola Aston Martin
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#15 Bakkerud (DK), Albers (NL), Mondini (I), Team Kolles (D), Audi R10 Tdi
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#23 Hardman (GB), Leventis (GB), Watts (GB), Strakka Racing (GB) Ginetta Zytek
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#31 Elgaard (DK), Poulsen (DK), Collard (F), Team Essex (DK), Porsche RS Spyder
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#13 Belicchi (I), Fassler (CH), Prost (F), Speedy Racing Team Sebah (CH), Lola B08/60
Der Lavaggi #3 mit Giovanni Lavaggi (I), Wolfgang Kaufmann (D) musste in die Box. Konstrukteur und Pilot Giovanni Lavaggi beklagte eine „bockig springende“ Hinterachse sowie einen Kurzschluss in einem Benzinsensor.
Minassian im Peugeot #7 machte weiter die Pace. Gut 50 Sek. hatte er Vorsprung auf Teamkollege Marc Gene #9
Startplatz 15, Platz sieben nach einer Stunde, aber inzwischen lag der Kolles Audi #15 mit Ex-DTM- und Formel 1-Pilot Christian Albers auf Platz 5 und bei der 2h-Marke bereits auf 3
Die #14 mit Narain Karthikeyan (IND), Andrew Meyrick (GB) und Charles Zwolsman (NL) hatte nach der Rangelei beim zweiten Restart schon einen Stopp mehr hinter sich.
Die Peugeot 908 kamen kurz vor der 2h-Marke beide zum zweiten Boxenstop. Simon Pagenaud übernimmt die #7 und David Brabham die #9. Dabei konnten die Konkurrenten aufschliessen. Allerdings rodelte der #007-Aston Martin in Brussels durch den Kies.
Die Top-10 nach zwei Stunden waren:
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#7 Minassian (F), Klien (A), Pagenaud (F), Team Peugeot Total (F), Peugeot 908
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#16 Boullion (F), Christophe Tinseau (F), Pescarolo Sport (F), Pescarolo Judd
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#15 Bakkerud (DK), Albers (NL), Mondini (I), Team Kolles (D), Audi R10 Tdi
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#13 Belicchi (I), Fassler (CH), Prost (F), Speedy Racing Team Sebah (CH), Lola B08/60
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#9 Gene (E), Wurz (A), Brabham (AUS), Team Peugeot Total (F), Peugeot 908
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#009 Primat (CH), Ramos (P), Turner (GB), Aston Martin Racing (GB), Lola Aston Martin
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#11 Panis (F), Lapierre (F), Team Oreca Matmut (F), Courage-Oreca LC70
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#007 Charouz (CZ), Enge (CZ), Mücke (D) Aston Martin Racing (GB), Lola Aston Martin
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#14 Karthikeyan (IND), Meyrick (GB), Zwolsman (NL), Team Kolles (D), Audi R10 Tdi
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#22 Tomlinson (GB), Kerr (GB), Smith (GB), Team LNT (GB), Ginetta Zytek
Wurde von Brabhams Peugeot abgedrängt – der Ibanez Racing Service Courage-Oreca LC75 der LMP2 mit José Ibanez, William Cavailhes und Frederic Da Rocha (alle F). Brabham kam in der Folge ersteinmal an die Box und wurde gründlich gecheckt, Ergebnis: Aufhängungsschaden – das Ende im Kampf um den Sieg.
Bruce Jouanny warf den Pescarolo #17 ausgangs der Eau Rouge in Radillion von der Strecke.
Es folgte die dritte Safety-Car-Phase, da auf der Strecke zu viele Trümmerteile lagen.
Etwa zur Rennhalbzeit erfolgte der Restart. Simon Pagenaud führte im Peugeot #7 das Feld an, 9 Sek. dahinter als Zweiter Christophe Tinseau im Pescaolo Judd #16. Dritter Olivier Panis im Oreca #11. Es folgten die beiden Aston Martins #007 und #009 und die beiden Audi R10 Tdi #15 und #14 von Kolles. Peter Elgaard im Porsche #31 ist achter, der LMP1-Sebah-Lola #13 Neunter und Stephane Ortelli im Oreca #10 vervollständigt die Top 10.
Der Speedy-Lola-Aston fiel mit Getriebeproblemen zwischenzeitlich auf Platz 11 zurück.
Es folgte die 4. Safety-car-Phase – Grund:der Ausrutscher eines GT2-Fahrzeuges. Zum Ende der 4. Rennstunde erfolgte der Restart. Wegen des Unfalls mit dem Courage wurde eine 4-Minuten Stop & Go-Strafe gegen den Peugeot #9 verhängt.
Die Top-10 2h vor dem Rennende:
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#7 Minassian (F), Klien (A), Pagenaud (F), Team Peugeot Total (F), Peugeot 908
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#11 Panis (F), Lapierre (F), Team Oreca Matmut (F), Courage-Oreca LC70
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#16 Boullion (F), Christophe Tinseau (F), Pescarolo Sport (F), Pescarolo Judd
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#9 Gene (E), Wurz (A), Brabham (AUS), Team Peugeot Total (F), Peugeot 908
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#007 Charouz (CZ), Enge (CZ), Mücke (D) Aston Martin Racing (GB), Lola Aston Martin
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#15 Bakkerud (DK), Albers (NL), Mondini (I), Team Kolles (D), Audi R10 Tdi
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#14 Karthikeyan (IND), Meyrick (GB), Zwolsman (NL), Team Kolles (D), Audi R10 Tdi
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#10 Ortelli (MC), Senna (BR), Team Oreca Matmut (F), Courage-Oreca LC70
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#31 Elgaard (DK), Poulsen (DK), Collard (F), Team Essex (DK), Porsche RS Spyder – LMP2
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#33 Kane (GB), Pompidou (F), Leuenberger (CH), Speedy Racing Team Sebah (CH), Lola B08/80 – LMP2
Christophe Tinseau machte im verbleibenden Pescarolo Judd Druck auf den Oreca von Nicolas Lapierre #11. Christian Bakkerud im sechstplazierten Kolles-Audi R10 Tdi wurde vorne links von einem Reifenschaden überrascht, nachdem ihm Lapierre auf der Flucht vor Tinseau aufs Rad gefahren war. Der Däne ließ auf dem Weg zur Box jede Menge Kohlefaser-Splitter liegen. Lapierre wurde wenig später durch Oliver Panis ausgetauscht.
Nach 5 Stunden führte Christian Klien in der #7 vor dem Pescarolo #16 und der #11 (die Kollision hatte ihn den 2. Platz gekostet). Die Aston Martin #007 und 009 folgen vor dem schnellsten Kolles-Audi und den beiden schnellsten LMP2 – dem Essex-Porsche und dem Speedy-Sebah-Lola mit dem Schweizer Benjamin Leuenberger. Giorgio Mondini im zweiten Audi R10 und Bruno Senna im zweiten Oreca komplettieren die Top-10.
Plötzlich stand der Aston Martin #009 auf der Strecke und kam kaum wieder in Gang. Harold Primat am Steuer konnte den Wagen aber wieder in die Gänge bekommen. Dann steht plötzlich Bruno Senna hinter Blanchimot auf dem Weg zur Busstop-Schikane in der Mauer. Bruno Senna kann aussteigen hat aber Schmerzen von Prellungen am Knie.
Der Zytek WR 08 mit den Franzosen Philippe Salini, Stéphane Salini und Tristan Gommendy kollidierte an gleicher Stelle mit dem Lavaggi #3, der einen erneuten Aufhängungsschaden davontrug.
Nach der 5. Safety-Car-Phase des Rennens und dem Restart waren es wieder die beiden Peugeots, die vorneweg fuhren um im Parallelflug für ein Fotofinish dem Ziel entgegenzufahren. Sie erreichten mit dem dritten Sieg in Folge in Spa-Francorchamps das Ziel sich als dritt-erfolgreichster Hersteller in den Ardennen (hinter Porsche und Ferrari) zu behaupten.
Das Ergebnis in der LMP1:
[Platz Ges.-Wertung] Start-Nr. Fahrer (nat.) / Team (nat.) / Fahrzeug / Motor
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#7 Nicolas Minassian (F), Christian Klien (A), Simon Pagenaud (F) / Team Peugeot Total (F) / Peugeot 908 / Peugeot Hdi FAP 6000
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#16 Jean-Christophe Boullion (F), Christophe Tinseau (F) / Pescarolo Sport (F) / Pescarolo / Judd GV5.5S2 5500A
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#007 Jan Charouz (CZ), Tomas Enge (CZ), Stefan Mücke (D) / Aston Martin Racing (GB) / Lola Aston Martin / AM 6000A
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#11 Olivier Panis (F), Nicolas Lapierre (F) / Team Oreca Matmut (F) / Courage-Oreca LC70 / AIM
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#009 Harold Primat (CH), Miguel Ramos (P), Darren Turner (GB) / Aston Martin Racing (GB) / Lola Aston Martin / AM 6000A
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#14 Narain Karthikeyan (IND), Andrew Meyrick (GB), Charles Zwolsman (NL) / Team Kolles (D) / Audi R10 Tdi / Audi 5500 Tdi
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#15 Christian Bakkerud (DK), Christijan Albers (NL), Giorgio Mondini (I) / Team Kolles (D) Audi R10 Tdi / Audi 5500 Tdi
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#13 Andrea Belicchi (I), Marcel Fassler (CH), Nicolas Prost (F) / Speedy Racing Team Sebah (CH) / Lola B08/60 / AM 6000A
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#12 Pierre Ragues (F), Frank Mailleux (F) / Signature Plus (F) / Courage-Oreca LC70 / Judd GV5.5S2 5500A
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#9 LMP1 Marc Gene (E), Alexander Wurz (A), David Brabham (AUS) / Team Peugeot Total (F) / Peugeot 908 / Peugeot Hdi FAP 6000
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#22 Lawrence Tomlinson (GB), Robbie Kerr (GB), Guy Smith (GB) / Team LNT (GB) / Ginetta Zytek / Zytek ZJ 4.5-8
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#23 Peter Hardman (GB), Nick Leventis (GB), Danny Watts (GB) / Strakka Racing (GB) / Ginetta Zytek / Zytek ZJ 4.5-8
nicht gewertet:
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#3 Giovanni Lavaggi (I), Wolfgang Kaufmann (D) / Scuderia Lavaggi (MON) / Lavaggi LS1 / AER V8
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#10 Stéphane Ortelli (MC), Bruno Senna (BR) / Team Oreca Matmut (F) / Courage-Oreca LC70 / AIM
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#17 Bruce Jouanny (F), João Barbosa (P) / Pescarolo Sport (F) / Pescarolo / Judd GV5.5S2 5500A
LMP2 – das Rennen:
Nach einer Stunde waren die besten 5 in der LMP2 die #31 , #41, #33, #39 und die #25. Mike Newton rammte genau zu der Zeit den RML-Lola in einen Reifenstapel. Ein schleichender Plattfuss hat den RML-Teambesitzer überrascht. Allerdings geht die Fahrt weiter.
Der Racing-Box-Lola #30 wurde vom italienische Team wegen eines Unterbodenschadens aufgegeben.
Der spanische Lucchini #44, Q8 Oils Hache Team mit Nil Montserrat (E), Maximo Cortez (E), Pierre Combot (F) verlor etliche Runden wegen der Reparatur eines Bremszylinders und kam auch nicht in die Wertung.
Dadurch kam der Lola B09/86 von Kruse Schiller Motorsport mit Francesco Sini (I), Matthew Marsh (HK) und Hideki Noda (J) bis auf Rang 3 in der LMP2 nach vorne. Doch dann kassiert Noda im Siegburger Lola eine Stop& Go-Strafe, danach bremste ein Reifenschaden das Team ein.
Danach führte in der LMP2 der Zytek 07S #41 vom GAC Racing Team (CH) mit Karim Ojjeh (SAU), Claude-Yves Gosselin (F), Phillip Peter (A) vor dem Essex-Porsche #31, dem Speedy-Lola #33, einem der Racing Box Lola und dem Barazi-Zytek #32. Der Ibanez Racing Courage wurde von Brabhams Peugeot abgedrängt und schlug in die Leitschienen ein.
Fahrerwechsel beim führenden GAC-Zytek – Karim Ojjeh, der Saudi mit deutschen Wurzeln saß im Fahrzeug, als kurz nach Beginn der 2. Rennhälfte der Zytek ZG348 3400A Motor hochging.
In der LMP2-Klasse führt daraufhin der Porsche RS Spyder vom Team Essex (DK) mit Casper Elgaard (DK), Kristian Poulsen (DK), Emmanuel Collard (F). Der gibt die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab – 8. Platz in der Gesamtwertung
Das Ergebnis in der LMP2:
[Platz Ges.-Wertung] Start-Nr. Fahrer (nat.) / Team (nat.) / Fahrzeug / Motor
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[8] #31 Casper Elgaard (DK), Kristian Poulsen (DK), Emmanuel Collard (F) / Team Essex (DK) / Porsche RS Spyder / Porsche MR6 V8 3397A
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[9] #33 Jonny Kane (GB), Xavier Pompidou (F), Benjamin Leuenberger (CH) / Speedy Racing Team Sebah (CH) / Lola B08/80 / Judd DB V8 3397A
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[14] #35 Matthieu Lahaye (F), Karim Ajlani (SYR) / Oak Racing (F) / Pescarolo / Mazda-AER 1998 T
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[23] #38 Julien Schell (F), Philippe Thirion (F) / Pegasus Racing (F) / Courage-Oreca LC75 / AER P07 I4 1998T
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[28] #39 Francesco Sini (I), Matthew Marsh (HK), Hideki Noda (J) / Kruse Schiller Motorsport (D) / Lola B09/86 / Mazda-AER 1998 T
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[31] #37 Philippe Salini (F), Stéphane Salini (F), Tristan Gommendy (F) / WR Salini (F) / WR 08 / Zytek ZG348 3400A
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[32] #40 Miguel Amaral (P), Olivier Pla (F) / ASM Team Quifel (P) / Ginetta Zytek 09S / Zytek ZG348 3400A
nicht gewertet:
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#44 Nil Montserrat (E), Maximo Cortez (E), Pierre Combot (F) / Q8 Oils Hache Team (I) / Lucchini / Judd DB V8 3397
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#41/LMP2/Karim Ojjeh (SAU), Claude-Yves Gosselin (F), Phillip Peter (A)/GAC Racing Team/CH/Zytek 07S/Zytek ZG348 3400A
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#25 Thomas Erdos (BR), Mike Newton (GB) / RML (GB) / Lola B08/80 / Mazda-AER 1998 T
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#28 José Ibanez (F), William Cavailhes (F), Frederic Da Rocha (F) / Ibanez Racing Service (F) / Courage-Oreca LC75 / AER P07 I4 1998T
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#42 Ranieri Randaccio (I), Giauco Solieri (I) / Ranieri Randacchio (I) / Lucchini / Nicholson McLarenV8
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#30 Matteo Bobbi (I), Andrea Piccini (I), Thomas Biagi (I) / Racing Box (I) Lola B08/80 / Judd DB V8 3397
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#29/LMP2/Filippo Francioni (I), Andrea Ceccato (I), Giacomo Piccini (I)/Racing Box/I/Lola B08/80/Judd DB V8 3397
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#32 Juan Barazi (DK), Fernando Rees (BR) / Barazi-Epsilon (F) / Zytek 07S / Zytek ZG348 3400
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#26 Pierre Bruneau (F), Tim Greaves (GB), Jonathan Coleman (GB) / Bruichladdich Bruneau (GB) / Radical SR9 / AER P07 I4 1998T
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#24 Jacques Nicolet (F), Richard Hein (MC) /Oak Racing (F) / Pescarolo / Mazda-AER 1998 T
Mit am Start die Fahrzeuge der GT1 und GT2-Kategorie – alles über das Rennen der GT-Fahrzeuge und ein großes Foto-Shooting in einem gesonderten Bericht…
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