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Wieder haben sich Musiker dazu entschlossen, das Hilfsprojekt zur Strom-versorgung einer Krankenstation in der afrikanischen Republik Kongo durch ihre Mitwirkung in einem Benefizkonzert zu unterstützen. We & the Rainbows, die kürzlich auf dem Olper Stadtfest vor begeistertem Publikum aufgetreten sind, werden zusammen mit der afrikanischen Gospelgruppe Ilunga Gospel Family ein ungewöhnliches geistliches Konzert bestreiten.

 

 

Neben afrikanischen und internationalen Gospelmusik und christlichen Lobpreisliedern werden auch Rap- und Rockrhythmen zu hören sein. Die Zusammenstellung einer temperamentvollen Gospelgruppe und einer erfahrenen Rockband unterstützt von den Rainbows, dem zur Band gehörenden Kinderchor, verspricht sicherlich eine Konzertatmosphäre, die die Zuhörer nicht lange auf den Sitzen halten wird.

 

 

Das Konzert wird im Rahmen einer Reihe von Benefizkonzerten veranstaltet, mit deren Spendenerlösen eine Krankenstation in der Region Lubondai mit Strom versorgt werden soll. Daher der ungewöhnliche Begriff Turbinenkonzert. Eine Stromversorgung ist für eine Krankenstation in Zentralafrika zur Kühlung von Medikamenten, zum Betrieb von medizinischen Geräten oder für Licht bei nächtlichen Geburten etc. notwendig.

 

 

Lubondai ist ein kleiner Ort im Kongo. Die Eltern der Gospelfamily ILUNGA stammen dort her und setzen sich zusammen mit ihrer ganzen Familie für ihre Heimat ein. Zusammen mit deutschen Freunden gründeten sie 2001 den Verein Hände für Afrika e.V.. Kleidersammlungen, Spenden und die Einnahmen für Auftritte der Gospelgruppe bildeten die finanzielle Grundlage für die Durchführung eines landwirtschaftlichen Projektes in Lubondai und die Unterstützung des Krankenhauses mit medizinischen Zubehör.

 

 

Besonders froh ist der Verein über das extrem motivierte Engagement der Gospel Family, die fast jedes Wochenende in Kirchen, Hallen oder Gemeindehäusern auftreten. Die Gruppenmitglieder sind jung. Ihr Alter liegt zwischen 16 und 26 Jahren. Das spiegelt sich in ihrer Musik wieder. Ihre Arrangements unterscheiden sich von denen konventioneller Gospelchöre. Ein klassisches “Oh, Happy Day” wird man von ihnen nicht zu hören bekommen. Es wird getanzt und geklatscht. Das steckt natürlich auch die Zuhörer an. Die meisten bremsen sich nicht und singen mit, wo sie können. Die Stimmung erreicht fast immer einen Grad, den man in Kirchen – bisher haben die Turbinenkonzerte in Kirchen stattgefunden – meist nicht erwartet.

 

 

Wer jedoch eines dieser Konzerte miterlebt hat, hat auch erfahren, dass diese Stimmung durch den Ausdruck tiefer religiöser Überzeugung erreicht wurde. Das Anliegen der Ilungas ist, ihren Glauben auszudrücken und auch durch ihre Musik weiterzugeben. Und das tun sie sehr authentisch auf ihre lebhafte und erfrischende Art und Weise.

 

 

Neben der Gospel Family wirken bei den Turbinenkonzerten weitere Musiker mit. Das können Chöre sein, Trommelgruppen, Solisten oder auch so wie beim nächsten Konzert in Olpe eine Band. Auf diese Weise gleicht kein Konzert dem anderen.

 

 

Für Hobbymusiker bieten die Turbinenkonzerte eine Möglichkeit, mit Hilfe der geschätzten Freizeitbeschäftigung einen aktiven Beitrag zu einem Hilfsprojekt zu leisten. Das ist ein für alle Beteiligten attraktiver Nebeneffekt, für den der Verein Hände für Afrika sehr dankbar ist. Falls weitere Chöre oder Bands Interesse daran haben zusammen mit der Ilunga Gospel Family ein Konzert zu geben, können sie sich jederzeit zum Beispiel über die Internetseite http://www.haende-fuer-afrika.de/ an das zuständige Projektteam wenden.

 

 

Vor jedem Konzert findet ein Workshop statt, in dem gemeinsame Lieder geprobt werden. Diese gemeinsame Session macht allen Musikern viel Spaß. Für einen Hobbysänger ist es meist etwas Besonderes mit farbigen Gospelsängern zu proben, da diese über eine besondere Musikalität verfügen. Für die Gospelsänger ist es zum Bespiel beeindruckend, einen großen Chor hinter sich zu haben.

 

 

Im Palottihaus freuen wir uns darauf, dass das wunderschöne traditionelle afrikanische Anbetungslied Tunamutotela, das bei keinem Turbinenkonzert fehlen wird, um ein hinreißendes Saxophonsolo ergänzt wird.

 

 

Den Rainbows macht es schon während der Proben viel Vergnügen, Lieder in afrikanischer Sprache zu singen. Und was ist überzeugender als musikbegeisterte Kinder, die von Herzen We are the world, we are the children singen. Viele schöne Stimmen werden den Zuhörer am Konzertabend verwöhnen. Lassen Sie sich überraschen, wie zeitgemäß geistliche Musik sein kann!

 

 

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Die erwünschten Spenden der Zuhörer werden dem Hilfsprojekt direkt zugeführt.

 

 

 

Quelle: Jürgen Göckler

 


 

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06 1343 · 07 2 · # Dienstag, 12. Dezember 2017