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Gestatten: Mein Name ist Ludwig, Klaus Ludwig, Startnummer 007 mit der Lizenz zum Siegen – Fotos: Dirk Birkenstock [ Fotoagentur NTOi.de ]

 

Pünktlich zum Start des Langstreckenklassikers, der 35. Int. ADAC Zurich 24h-Rennen, zeigt sich die Eifel wettermäßig von der schlechtesten Seite. Gewitter, Sturm, Regen und Hagel von der heftigsten Sorte gingen pünktlich zur angesetzten Startzeit nieder. Blitze zuckten im Sekundentakt über der Eifel von denen einer auf einem Campingplatz einschlug und einige Fans wurden leicht verletzt und mussten teilweise stationär behandelt werden, konnten aber inzwischen aus dem Krankenhaus wieder entlassen werden.

 

Zunächst wurde der Start für 30 Minuten ausgesetzt, dann auf unbestimmte Zeit verschoben. Sturzbäche und Schlammmassen liefen über die Norschleife, die erst beseitigt werden mussten. Den meisten der  rund 200.000 hartgesottenen Fans rund um die Strecke konnte das Wetter ihre gute Laune nicht verderben.

 

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Hier sollte eigentlich seit 35 Minuten das Rennen laufen – Schlammbäche auf der Strecke, hier im Bereich Brünnchen

 

16:15 Uhr  wurde dann als neue Zeit für den Beginn der ersten Einführungsrunde angesetzt. Nach zwei Orientierungsrunden, bei denen sich alle Startfahrer die neuen Streckenverhältnisse ansehen konnten, erfolgte dann um 16:51 Uhr der Start.

 


Der Regen ließ glücklicherweise immer mehr nach, nur vereinzelte Tröpfchen während der ersten Runden, dann kam die Sonne wieder raus und ließ die Strecke sehr bald abtrocknen. Doch für einige war das Rennen da schon vorbei, nach 10 Minuten der erste Leitplankeneinschlag in der Hatzenbach, nach 17 Minuten der erste Überschlag im Metzgesfeld.

 

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Auch für das Top-Team der Dieselfahrzeuge, den BMW 120d vom Team Schubert schien das Rennen nach 29 Minuten schon zu Ende, Unfall in der Mercedes-Arena. Ein Opel Astra vom Team Kissling war Jörg Viebahn (Engelskirchen) auf die Vorderachse gefahren und es wurde erst einmal eine Reparatur nötig.

 

Schon bald konnte man von Regenreifen auf Slicks wechseln. Der Aston Martin DBRS9/8 mit Klaus Ludwig brannte zunächst ein Feuerwerk ab und war nach vier Runden souverän in Führung, aber auch deswegen weil einige ihren ersten Reifenwechsel schon hinter sich hatten. Am Ende der fünften Runde wechselte auch er auf Slicks und Robert Lechner nahm hinter dem Lenkrad Platz. Jetzt führte der Porsche von Uwe Alzen vor dem Land-Porsche und dem Titelverteidiger, dem Manthey-Porsche.

 

 

Stand nach zehn gefahrenen Runden:

 

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1.: Porsche Cayman mit Uwe Alzen, Jürgen Alzen, Christian Menzel, Chris Mamerow

 

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2.: Porsche 911 GT3 RSR mit Timo Bernhardt, Marc Lieb, Romain Dumas und Marcel Tiemann


 

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3.: Porsche  GT3 RSR mit Marc Basseng, Marc Hennerici, Dirk Adorf und Frank Stippler

 

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4.: Dodge Viper GTS-R mit Duncan Huisman, Tom Coronel, Patrick Simon und Christophe Bouchut

 

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5.: Aston MartinDBRS 9/8 mit Klaus Ludwig, Marcel Fässler, Sascha Bert und Robert Lechner


 

Nach 21 gefahrenen Runden und etwa dreieinhalb gefahrenen Stunden die gleichen 5 Fahrzeuge mit nur leicht geänderter Reihenfolge: Es führt die Nr. 1 vor der 3 während der Alzen-Porsche auf die fünfte Position zurückgefallen ist.

 

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Sechster ist jetzt das BMW Z4 M Coupé mit Hans-Joachim Stuck, Johannes Stuck, Claudia Hürtgen und Richard Göransson.

 

Um 23:09 Uhr wird der Alzen Porsche dann mit Wasserverlust in die Box geschoben zur Reparatur. Etwa zur gleichen Zeit muß der Scheid-BMW nach einer Kollision repariert werden.

 

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00:44 Uhr ist das Rennen für den Lamborghini (hier in der Anfangsphase noch vor der Dodge Viper) und die Truppe rund um Dirk Adorf nach etwa siebeneinhalb Stunden Fahrzeit wegen technischem Defekt vorbei.

 

Um 03:55 wird das Rennen dann wegen dichtem Nebel, der den größten Teil der Rennstrecke einhüllt unterbrochen.

 

09:20 Uhr: nach ca. fünfeinhalb Stunden Unterbrechung wird dann das Rennen mit einer neuen Einführungsrunde wieder fortgesetzt. Man startet in der Reihenfolge wie in der Nacht abgewunken wurde.

 

10:04 Uhr: Der Porsche vom Team Land muß nach einer Kollision und einer Beschädigung vorne rechts an die Box. Der Porsche verliert Kühlwasser kann aber nach einer 15-minütigen Reparatur das Rennen wieder aufnehmen.

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10:36 Uhr: Nach den Problemen in der Anfangsphase kann der Schubert BMW 120d (hier in der Einführungsrunde) mit Jörg Viebahn, Kai Riemer, Stian Sorlie und Teamchef Thorsten Schubert die Führung in der Klasse S1 wieder übernehmen, steht aber dann um 12:54 Uhr in der Dunlop-Kehre im Kiesbett.

 

Um 11:05 Uhr rollt der Phoenix Aston Martin im Rheinland-Pfalz-Bogen aus. Nach 12 Stunden und 19 Minuten das Aus für das Fahrzeug des Teams Phoenix Racing / Aston Martin Austria

 

12:28 Uhr: wieder einsetzender Regen in vielen Streckenabschnitten, der in der folgenden Stunde immer heftiger wird.

 

13:20 Uhr: das Schubert BMW Z4 M Coupé steht seit längerer Zeit an der Box und verliert den zwischenzeitlich herausgefahrenen vierten Platz. In Führung liegt der Manthey-Porsche vor der Zakspeed-Viper und dem Land-Porsche.

 

Unternehmen Titelverteidigung erfolgreich beendet!

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Sieg #1 nach 24 Stunden für den Porsche 911 GT3 RSR mit Timo Bernhardt, Marc Lieb, Romain Dumas und Marcel Tiemann

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Zweiter Platz #3 für die Dodge Viper GTS-R mit Duncan Huisman, Tom Coronel, Patrick Simon und Christophe Bouchut

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Dritter Platz #25 für das Team von Land Motorsport mit Teamchef Wolfgang Land, Marc Basseng, Dirk Adorf, Frank Stippler und Marc Hennerici (von links nach rechts)

 

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Vierter Platz #2 für den Porsche Cayman von Jürgen und Uwe Alzen mit Christian Menzel und Chris Mamerow

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Fünter Platz, #50 das BMW Z4 M Coupé unter der Bewerbung des Motopark Oschersleben des Teams von Thorsten Schubert mit Claudia Hürtgen, Hans-Joachim Stuck , Johannes-Emanuel Stuck und Richard Göransson.

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Sechster Platz: #6 der Porsche 997 RSR der paragon AG mit Klaus Frers (Delbrück), Patrick Bernhardt (Magdeburg), Pierré Kaffer (Salenstein, Schweiz) und Jörg Hardt (Bonn)

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Siebter Platz #15 für den Porsche RGT mit Shane Fox (Pfaffenhausen), Wolfgang Weber (Albersdorf), Lothar Diederich (Bell) und Uwe Vittel (Adelsmannfelden). Sie kamen von Startplatz 35

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Achter Platz: #111 der VW Golf V von Volkswagen Motorsport mit Rene Rast (Steyerberg), Jimmy Johansson (Schweden), Florian Gruber (Aham) und Dieter Depping (Wedemark)

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Neunter Platz für den Opel Astra GTC #118 von Kissling Motorsport. Von Platz 45 gestartet kamen Jürgen und Otto Fritzsche (Hückeswagen), Rainer Bastuck (Lebach) und Stefan Kissling (Schuld) in die Top10

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Achter Platz für den BMW 130i #69 von Rudi Adams (Ahütte), Gregor Vogler (Reichling), Arnd Meier (Hannover) und Reiner Dörr (Butzbach)

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Im Ziel, aber leider nur auf Platz 14 – #10 der Eifelblitz mit Johannes Scheid, Oliver Kainz, Matthias Teich und David Horn

 

Doppelsieg für die BMW 120d des Teams von Schubert Motors

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Auf Gesamtrang 27 im Ziel der BMW 120d #263 mit Jörg Viebahn, Kai Riemer, Stian Sorlie und Thorsten Schubert. Klassensieg mit zwei Runden Vorsprung vor…

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… dem Fahrzeug mit der #261 – Fahrer: Michael Auriemma (New York), John Mayes (Austin-Texas), Jimmy Locke (USA) und Marc Bronzel (Großensee)

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Platz 33 für das Fahrzeug #33 von Falken Motorsports mit Peter Dumbeck, Dirk Schoysman, Tetsuya Tanaka und Kazuki Hoshino

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Auf Platz 45 im Ziel, der Opel Manta #119 vom Team Kissling Motorsport, seit Jahren einer der Publikumslieblinge mit Volker Strycek (Dehrn), Hans-Olaf Beckmann (Oststeinbek), Peter Hass (Lorsbach) und Bernhard Schmittner (Frankfurt)

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Auf Platz 117 noch gewertet, der lange Zeit gutliegende und schnelle Porsche Cayman von MSpeed mit Dr. Stefan Beil, Norbert Fischer, Daniel Zils und Pierré Kaffer

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Bericht vom Rennen des Live-Strip.com-Racing Teams (wir stellten das Team vor):

Versöhnliches Ende für Live-Strip.com Racing beim 24H Rennen auf

dem Nürburgring! – Zwei Unfälle beenden alle Träume, aber das Ziel wurde erreicht

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Ein denkwürdiges Rennen, das in die Annalen des Motorsports eingehen wird, hat für Live-Strip.com Racing ein versöhnliches Ende gefunden. Das 35. ADAC Zurich 24H Rennen auf dem Nürburgring war geprägt durch extreme Wetterkapriolen, Rennunterbrechungen und -Verzögerungen sowie sportliche Dramatik pur

Die ersten beiden Drittel des Rennens vor offiziell 210.000 Zuschauern, gestalteten sich für Live-Strip.com Racing trotz genannter widriger Umstände äußerst verheißungsvoll. Runde um Runde schoben sich die beiden BMWs, in der Gesamtwertung und in ihren jeweiligen Wertungs-Klassen Position um Position nach oben. Als schließlich gegen 4 Uhr morgens das Rennen wegen dichten Nebels für nahezu sechs Stunden unterbrochen wurde, roch es nach einer Sensation: der E46 hatte Dutzende von höherklassigen Fahrzeugen hinter sich gelassen und belegte im Gesamtklassement einen nicht für möglich gehaltenen 9. Rang sowie Platz 2 in der Klasse. Der E36 hatte sich eine respektable Position im oberen Viertel des 230 Fahrzeuge zählenden Starterfeldes herausgefahren. Kurz nach dem erneuten Start um 9:40 läutete ein noch glimpflich ablaufender Dreher Ferfried Prinz von Hohenzollerns im E36 eine Serie von Unglücken für Live-Strip.com Racing ein. Gegen 12.40 Uhr völlig unvermittelt einsetzende Regenschauer auf Teilen der Strecke, verwandelten die Piste binnen Sekundenbruchteilen in lebensgefährliche Rutschbahnen. Innerhalb von 3 Minuten verunglückten zuerst Ronny Melkus im E36, dann Frank Jelinski im E46 durch Aquaplaning und unüberwindbare Hindernisse in Form von unmittelbar zuvor ebenfalls verunglückten Fahrzeugen. Ronny Melkus wurde zunächst mit dem Krankenwagen abtransportiert, aber glücklicherweise konstatierte der untersuchende Arzt lediglich ein leichtes Schleudertrauma bei dem Dresdener Rennfahrer. Frank Jelinski blieb gänzlich unverletzt, obwohl der nachfolgende BMW Z4 Hans-Joachim Stucks, von hinten herankommend, ebenfalls aufgrund gleicher Umstände auf den E46 auffuhr. Keine Fehler der Fahrer, sondern höhere Gewalt, die das Team aus allen Siegesträumen riss. Für einen versöhnlichen und auch emotional anrührenden Abschluss des Rennens für Live-Strip.com Racing sorgte am Ende aber dann die überragende Arbeit des Mechanikerteams von Rudi Seher Motorsports. Bis kurz vor dem Ende des Rennens versetzten sie die beide stark demolierten Fahrzeuge, u. a. mit Hilfe von mehreren Rollen Klebeband, wieder in einen – bedingt – fahrtüchtigen Zustand. In der letzten Runde des Rennens waren beide Rennwagen wieder auf der Nordschleife unterwegs und fuhren unter dem tosenden Jubel der Zuschauer nebeneinander über die Ziellinie.

Bereits jetzt steht fest, dass Live-Strip.com im nächsten Jahr erneut alle Energien bündeln wird, um beim 24H-Rennen volle Präsenz zeigen zu können. Die Herzen der Zuschauer hat das Team jedoch bereits erobert – dies bewiesen die vielen tausend Zuschauer entlang der Strecke, die den Fahrern, gekleidet in die Teamfarben Orange und Schwarz, ihre Unterstützung zukommen ließen.  [Live-Strip.com Racing]

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  • Alle Fotos: Dirk Birkenstock [ Fotoagentur NTOi.de ] Mobil: +49.171.6.888.777 / Festnetz: +49.2261.47.8888. Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht!

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06 14103 · 07 2 · # Mittwoch, 13. Dezember 2017