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Auf Empfehlung der Verwaltung hat der Rat der Stadt Bergneustadt in seiner Sitzung am 12.09.2007 einstimmig beschlossen, das Wasserwerk der Stadt nicht in die AggerEnergie GmbH einzubringen, sondern es auch weiterhin als kommunalen Eigenbetrieb zu führen. Foto: Stadt Bergneustadt

 

Bergneustadt – Die kaufmännischen Leistungen wird ab dem 01.01.2008 die AggerEnergie GmbH als Dienstleister für das Wasserwerk erbringen, das dadurch künftig 26% seiner Kosten in diesem Bereich einspart. An der Gesamtverantwortung der Stadt und der Zuständigkeit des Betriebsausschusses und des Stadtrates z. B. für die Festsetzung des Wasserpreises ändert dies jedoch nichts.

 

Auch die technischen Mitarbeiter des Wasserwerks bleiben bei der Stadt Bergneustadt und die Aufgaben des Betriebsleiters wird künftig ein Mitglied des Verwaltungsvorstandes übernehmen. Dem Ratsbeschluss waren Verhandlungen über eine mögliche Einbringung des Wasserwerks als Sacheinlage in die AggerEnergie GmbH vorausgegangen. Damit wäre eine Aufgabe der Eigenständigkeit des Wasserwerks verbunden gewesen.

 

In den Verhandlungen zeigte sich, dass eine Einigung nur zu Konditionen möglich wäre, die aus Sicht der Verwaltung nicht ausreichend attraktiv sind. Sie hat daher dem Rat empfohlen, die Einbringung aus wirtschaftlichen Gründen nicht weiter zu verfolgen. Damit stellte sich wiederum die Frage nach der Wahrnehmung der Aufgaben im Geschäftsbereich des Wasserwerks.

 

Hierzu waren zwei Alternativen denkbar:

 

  • 1. Die Stellen des zum Jahresende 2007 in den Ruhestand tretenden Betriebsleiters und der im Juli 2007 verstorbenen Verwaltungsangestellten werden ausgeschrieben und neu besetzt.
  • 2. Mit einem externen Dienstleister wird ein Dienstleistungsvertrag abgeschlossen, der die Erledigung aller Aufgaben des Geschäftsbereichs des Wasserwerks zum Inhalt hat.

 

Für die zweite Alternative sprach neben der Kosteneinsparung für das Wasserwerk auch die größere Flexibilität in der Zukunft. Der Vertrag ist nach einer Laufzeit von drei Jahren jährlich kündbar. Ergibt sich künftig die Möglichkeit, Aufgaben des Wasserwerks mit anderen Tätigkeitsfeldern der Stadt zusammenzufassen, so lässt sich die übertragene Aufgabe relativ unkompliziert wieder durch die Stadt erledigen. Kommt es aber zu Stellennachbesetzungen beim Wasserwerk und würde sich später eine Aufgabenzusammenfassung nicht ergeben, könnte ein Dienstleistungsvertrag nicht mehr abgeschlossen und die Kosteneinsparungen könnten nicht erzielt werden.

 

 „Wir haben eine gute Lösung gefunden, die die Eigenständigkeit des Wasserwerks in der Verantwortung der Stadt erhält und gleichzeitig eine flexible und kostensparende Arbeitsweise ermöglicht“ zeigt sich Bürgermeister Gerhard Halbe zufrieden. Änderungen ergeben sich für die Kunden des Wasserwerks.

 

AggerEnergie stellt ab dem Jahr 2008 im Namen und im Auftrag der Stadt sowohl das Wassergeld als auch die Schmutzwassergebühren in Rechnung. Die Zahlung erfolgt künftig nicht mehr vierteljährlich zum 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. eines Jahres, sondern zusammen mit den ggf. vorhandenen Abschlägen für Gas (und später auch Strom) monatlich nachträglich.

 

Quelle: Thorsten Falk (1. Beigeordneter)

 


 

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06 2986 · 07 2 · # Montag, 11. Dezember 2017