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Der zunächst unbekannte unfallflüchtige Fahrzeugführer, der am Abend des 21.11.2007, gegen 20:35 Uhr, in der Ortschaft Dahlerau auf einem Parkplatz der Wülfingstraße ein anderes Fahrzeug beim Rangieren schwer beschädigte, konnte jetzt durch die Polizei ermittelt werden. Fotos: Polizei

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Radevormwald –  Bei der anschließenden Unfallflucht fuhr er offenbar absichtlich einen hinzu gekommenen Zeugen mit der geöffneten Fahrertür an und ließ ihn schwer verletzt zurück. Beschuldigt wird nun ein 25-jähriger Mann aus Radevormwald. Die unmittelbar durchgeführten Fahndungsmaßnahmen verliefen zunächst ergebnislos. Eine sofort eingesetzte Ermittlungskommission beim Verkehrskommissariat Wipperfürth fügte die vor Ort sichergestellten Glassplitter eines Fahrtrichtungsanzeigers zusammen.

 

Hierdurch waren Rückschlüsse auf das flüchtige Fahrzeug möglich, woraufhin ein Kleinwagen mit polnischem Kennzeichen ermittelt wurde. In der Folge setzten die Beamten des Verkehrskommissariats die Fahndungsmaßnahmen und Untersuchungen im Umfeld des Unfallortes fort. Hier konnte gegen Mittag des darauffolgenden Tages ein 25-jähriger Mann aus Radevormwald vorläufig festgenommen werden. Dieser stand erheblich unter Alkoholeinfluss, so dass Ihm eine Blutprobe entnommen wurde.

 

Des weiteren nahmen ihn die Beamten zur Identitätsfeststellung in Gewahrsam. Weitere Ermittlungen erfolgten in Radevormwald an einer Tankstelle, wo sich an Hand von sichergestellten Videoaufzeichnungen weitere Rückschlüsse auf den Fahrzeugführer ergaben. Noch am selben Tage wurden unter Zuhilfenahme eines Dolmetschers weitere Zeugenvernehmungen vorgenommen, die einen Hinweis auf den Verbleib des flüchtigen Fahrzeuges in Remscheid lieferten.

 

Dieses wurde dann von den Kollegen der Nachbarbehörde in Remscheid aufgefunden und zur Beweissicherung sichergestellt. Im Zuge der weiteren Ermittlungen, insbesondere umfangreicher Zeugenvernehmungen, kann dem zunächst festgenommenen Tatverdächtigen nun die Tat nachgewiesen werden. Auf Grund der erdrückenden Beweislage räumte er schließlich ein, das Unfallfahrzeug geführt zu haben. Im Besitz eines Führerscheins befindet es sich nicht.

 

Die Verletzungen des angefahrenen Zeugen stellten sich nicht als so schwerwiegend dar. Er konnte am nächsten Tag das Krankenhaus verlassen. Der 25-Jährige muss nun mit einer empfindlichen Strafe rechnen. Der Gesetzgeber sieht bei Unfallflucht eine Geld- oder Haftstrafe vor. Punkte in Flensburg und die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis sind obligatorisch. Strafverschärfend dürfte in diesem Fall hinzukommen, dass der 25-Jährige offensichtlich absichtlich den Zeugen mit dem Pkw angefahren hatte.

 

Quelle: Pressestelle KPB Oberbergischer Kreis Tel.: 02261 8199650

 

 


 

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06 960 · 07 2 · # Mittwoch, 13. Dezember 2017