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Final Foto Update! (34 NEUE Bilder!! mit Trainer Talk-Video!)


Schlaue Füchse am Ende zu clever für den VfL Gummersbach!

Beide Punkte gingen nach Berlin. Knappe Niederlage vor ausverkaufter Kulisse in der Eugen Haas Sporthalle. VfL Gummersbach vs. Füchse Berlin 32:34 (16:18)

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Am Ende jubelten die Füchse aus Berlin und setzten sich mit zwei Toren Vorsprung gegen den VfL Gummersbach durch. Seit Mai 2005 ist dies die erste Heimniederlage des VfL. 83 Sekunden vor Schluss holte sich VfL Coach Sead Hasanefendic per Timeout seine Spieler zu sich und redete auf sie ein. Aber dies half wenig, denn mit seinem achten Tor in der Schlussminute sorgte dann Fuchs Bartlomiej Jaszka für die Entscheidung und dem 32:34-Endstand. Final Foto Update! (34 NEUE Bilder!! am Ende des Artikels. Bonus: Trainer Talk-Video!) HQ-Fotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de
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Adrian Wagner netzte sieben Mal ein, vier davon per Siebenmeter. Gleichauf mit ihm präsentierte sich Vedran Zrnic, der ebenfalls mit sieben Toren zu den erfolgreichsten Werfern auf Seiten den VfL Gummersbach zählte.
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In der total ausverkaufte Eugen Haas Sporthalle (2.1.78 Zuschauer) bot sich den Besuchern eine Riesen Stimmung von der ersten bis zur letzten Sekunde.
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Füchse Torwart Silvio Heinevetter war auch an diesem Abend seinem Ruf treu. Seine  provozierenden Mätzchen erzürnten die treuen Fans des VfL Gummersbach ein um das andere Mal. Warum dieser gute Torhüter, der schließlich auch Nationaltorwart ist, diese Allüren an den Tag, bleibt sein alleiniges Geheimnis. Vielleicht ist ihm der Promistatus zu Kopf gestiegen.
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Der VfL Gummersbach beendete die „Fuchsjagd“ aus punktelos. Die Mannschaft von Sead Hasanefendic hatte in einem leidenschaftlich geführten Spiel mit 32:34 Toren am Ende das Nachsehen. Die Gäste aus Berlin gaben bereits zur Halbzeit den Ton mit einem zwei Toren Vorsprung (18:16) an.

 

Gummersbach – (Von Helmut Bathen) Damit ist den Füchsen der nächste Coup geglückt. Somit halten die Berliner den Anschluss an das Spitzentrio und bleiben die Überraschungsmannschaft der Saison. Final Foto Update! (34 NEUE Bilder!! am Ende des Artikels. Bonus: Trainer Talk-Video!)




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Die erste große Überraschung gab es für die 2.178 Zuschauer gleich zu Spielbeginn. Trotz seiner Verletzung biss Alexander Peterrson auf die Zähne und konnte spielen. Am Ende erzielte er sieben Treffer.


 

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Dies Übertrafen lediglich Sven-Sören Christophersen und Bartlomiej Jaszka, die jeweils acht Tore erzielten. Zwar mussten die Berliner die meisten Gegentore der Saison hinnehmen, trafen aber erstmals auch mehr als 30 Mal.


 


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Am Ende war es die Nervenstärke, die in der engen Partie den Ausschlag für die Berliner gab. Den in gelb gekleideten Füchsen gelang es damit aber auch eine sensationelle Serie des VfL Gummersbach zu beenden. Seit Mai 2005 hatte der VfL Gummersbach in der Eugen-Haas-Sporthalle kein Pflichtspiel mehr verloren.


 


Am letzten Spieltag der vergangenen Saison empfing der VfL Gummersbach die Füchse Berlin und setzte sich damals mit 29:27 durch. Im Fernduell mit dem TV Großwallstadt hatten die Füchse damit um ein Tor das Nachsehen um die Europapokalteilnahme. Nun nahmen die Berliner Revanche, knüpften auch nach der Länderspielpause an den starken Saisonstart an und setzten sich mit 34:32 (18:16) beim Altmeister durch. Damit nahmen sie ganz nebenbei der Eugen Haas Sporthalle auch den Heimnimbus. Die letzte Niederlage des VfL Gummersbach in der Liga liegt bereits mehr als sechs Jahre zurück, vor vier Jahren verloren die Oberbergischen letztmals ein Pflichtspiel, damals im EHF-Pokal gegen den TBV Lemgo. Nach einem Füchse-Sieg sah es allerdings zunächst nur im ersten Durchgang aus.


 


 



 


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Früh konnten sich die Berliner absetzen, bei denen überraschend auch Alexander Petersson mitwirkte. Der Isländer hatte sich am vergangenen Samstag im Länderspiel in Österreich eine Bänderverletzung im Knöchel zugezogen, konnte aber schon wieder mit von der Partie sein. Mit seinem ersten Tor besorgte er den 2:2-Ausgleich, seinen zweiten von insgesamt sieben Treffern verwandelte er im Tempogegenstoß zum 5:3. Überhaupt wirkten die Gäste in der Startphase wacher, in der 12. Minute parierte Silvio Heinevetter zudem einen Strafwurf von Vedran Zrnic. Die Hausherren wollten sich allerdings nicht ihrem Schicksal ergeben, Trainer Sead Hasanefendic griff in die Trickkiste und beorderte früh beim 5:9 eine offensive Abwehr auf die Platte.


 


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Damit hatten die Gäste zwar ihre Probleme, die kräftezehrende Abwehrformation konnte der VfL aber nicht lange aufrecht erhalten. Dafür nutzte der VfL eine Zeitstrafe gegen Ivan Nincevic, Barna Putics und Geoffrey Kranz traf zum 11:13.


 


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Dagur Sigurdsson mahnte in einer Auszeit zur Ruhe und instruierte seine Mannschaft neu. Dennoch verließen die Berliner in der Schlussphase des ersten Durchgangs ihre spielerische Linie und ließen sich zu unnötigen Fouls hinreißen. Beim 14:17 musste zunächst Torsten Laen mit der zweiten Zeitstrafe das Feld verlassen, er hatte am Trikot gezogen. Krantz nutzte die Überzahl und verkürzte zum 15:17.


 


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Als dann Petersson den Ball nicht freigab musste er ebenso vom Feld, wie Mark Bult nach einem Wechselfehler. Kurzzeitig befand sich damit der VfL Gummersbach sogar in dreifacher Überzahl, konnte die Chance aber nicht nutzen. Zwar erzielte Zrnic den Anschlusstreffer, rechtzeitig zur Pause erhöhte jedoch Ivan Nincevic in doppelter Unterzahl zum 18:16 für die Gäste.


 


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Nachdem es die Berliner verpasst hatten mit einer höheren Führung in die Pause zu gehen, stellte Hasanefendic sein Team auf den zweiten Durchgang ein. Zunächst erzielte Dravo Vukovic in der 34. Minute den Ausgleich zum 19:19, dann parierte Goran Stojanovic beim Stand von 20:20 einen Strafwurf von Nincevic.


 


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Zur ersten VfL-Führung seit der Startphase traf dann Patrick Wiencek. Danach entwickelte sich ein temporeiches Spiel, in dem beide Teams ohne Struktur und vor allem ohne Abwehr auftraten. Mehrfach wechselte die Führung, bei den Hausherren hatte nun Torhüter Goran Stojanovic deutlich besser ins Spiel gefunden


 


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In der 46. Minute versuchte dann Berlins Trainer Dagur Sigurdsson mit neuen Akzenten das Spiel wieder an sich zu reißen. Neben dem Torhüterwechsel von Heinevetter zu Petr Stochl feierte Michal Kubisztal im linken Rückraum sein Comeback nach mehr als zweimonatiger Verletzungspause. Eine Wende gelang den Berliner allerdings nicht, Gummersbach war die aktivere Mannschaft und schaffte es so das Spiel weiterhin offen zu gestalten.


 


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Nach einem Strafwurf von Adrian Wagner zum 32:31 lag dann allerdings der VfL letztmals in Führung. In der Schlussphase hatten die Gäste die besseren Nerven, nacheinander trafen Markus Richwien und Konrad Wilczynski per Strafwurf. Mit seinem achten Tor in der Schlussminute sorgte dann Bartlomiej Jaszka für die Entscheidung und den 32:34-Endstand.


 


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Schiedsrichter der Begegnung waren Matthias Brauer (Hamburg) und Kay Holm (Hagen) – [Archivfoto!] Mit ihrer Leistung können sie nicht zufrieden sein. Auch der unparteiische Beobachter erkannte in mehren – zwar engen Situationen – eine Bevorteilung der Füchsemannschaft. Somit war es kein Wunder, dass die Zuschauer auch auf dieses Gespann sehr sauer waren. Teilweise von VfL Gummersbach Fans gefundenen Worte in Richtung der Unparteiischen waren recht heftig und wahrlich nicht druckreif. 


 


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Trainertalk nach dem Spiel mit: Sead Hasanefendic, Thomas Hellwege und Dagur Sigurdsson. Mehr dazu im Video…


 


 


Trainer Talk! VfL Gummersbach vs. Füchse Berlin Sa. 06.11.2010

YouTube Direktlink:  http://www.youtube.com/watch?v=Wo3O3YgUXvU 






 

 


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In der 53. Minute sah es noch gut aus für den VfL Gummersbach

 


  • Tore: Wagner (7), Pfahl (7), Zrnic (5), Vukovic (4), Wiencek (4), Krantz (2), Putics (2), Schindler (1) – Jaszka (8), Christophersen (8), Petersson (7), Laen (4), Nincevic (3), Richwien (2), Wilczynski (2)
  • Siebenmeter: 5/6 – 3/4
  • Zeitstrafen: 4/6

 


 


 


  


… weitere Bonusbilder vom Spiel:

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Silvio Heinevetter


 


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Vedran Zrnic “am Ball”. Tor: Silvio Heinevetter

 



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Adrian Pfahl “am Ball”. (l.) Denis Spoljaric – (r.) Torsten Laen




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Zuschauer Eugen Haas Halle




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Sven-Sören ChristophersenDrago Vukovic



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Goran Stojanovic



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Bartlomiej Jaszka



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Silvio HeinevetterVedran Zrnic



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Riesen Stimmung in der Eugen Haas Sporthalle



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Drago Vukovic wird von Jochen Viebahn (l.) und Mori Azghandi (r.) behandelt

 


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Geoffroy Krantz “am Ball”. (l.) Sven-Sören Christophersen, Bartlomiej Jaszka: Tor: Silvio Heinevetter



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Bob Hanning “chillt” auf der Bank



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Sven-Sören Christophersen wird von Patrick Wiencek gestoppt



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Ausverkaufte Eugen Haas Sporthalle



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Geoffroy Krantz wird von der Füchse Abwehr (Alexander Petersson) blockiert



 
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Er war für viele Zuschauer der “Schauspieler” der Partie:  Silvio Heinevetter



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Füchse Trainer Dagur Sigurdsson und Bob Hanning (r.)



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Geoffroy Krantz “am Ball”. Denis Spoljaric – Torsten Laen



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Bartlomiej Jaszka versucht durch die VfL Abwehr (Drago Vukovic, Jörg Lützelberger) zu brechen



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Team-Timeout: Füchse Berlin



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Konrad Wilczynski und Silvio Heinevetter



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Torsten Laen “am Ball”, Drago Vukovic (r.)



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Drago Vukovic “am Ball”. Alexander Petersson – Markus Richwien



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Eugen Haas Sporthalle



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Bartlomiej Jaszka wird nach einer Verletzung von Osteopath und Physiotherapeut Fabian Kittmann vom Platz begleitet



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Bob Hanning (Manager des Handball Bundesligisten Füchse Berlin)



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Vedran Zrnic startet durch



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Adrian Pfahl trifft sieben Mal gegen die Füchse. (l.) Sven-Sören Christophersen



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Team-Timeout: VfL Gummersbach



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Bartlomiej Jaszka “am Ball”. (l.) Patrick Wiencek – Jörg Lützelberger



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Ivan Nincevic “am Ball”. (l.) Drago Vukovic – Goran Stojanovic



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Mark Bult



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Drago Vukovic “am Ball”



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Die Zuschauer Eugen Haas Halle sahen ein tolles Spiel…


 


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06 6012 · 07 2 · # Montag, 18. Dezember 2017