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VfL Gummersbach verliert im Fuchsbau

Qualifikation für das internationale Geschäft außer Sicht…

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Mit 24:20 (12:7) hat der VfL Gummersbach am 27. Spieltag bei den Füchsen Berlin verloren. Mit 30:24 Punkten bleiben die Oberbergischen damit Tabellenachter in der TOYOTA Handball-Bundesliga. Ohne den grippeerkrankten Adrian Pfahl war der VfL Gummersbach zum Auswärtsspiel bei den Füchsen Berlin angetreten. Und ohne ihren mit bislang 161 Treffern besten Torschützen tat sich die Mannschaft von Trainer Sead Hasanefendic entsprechend schwer vor dem Berliner Tor. Archivfotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de

 

Nur sieben Tore gelangen den Oberbergischen bis zum Seitenwechsel. Das lag nicht zuletzt am Tschechen Petr Stochl, der bei den Hausherren anstelle des DHB-Nationaltorhüters Silvio Heinevetter von Beginn an im Kasten der Berliner stand. Stochl musste erst in der fünften Minute einen Dreher von Vedran Zrnic zum 0:1 passieren lassen und stellte sich in der Folge den Würfen von Ole Rahmel, Jörg Lützelberger, Barna Putics oder Christoph Schindler in den Weg.

 

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Doch auch Goran Stojanovic im VfL-Tor fand schnell in das Spiel und rettete gegen den heranstürzenden Torsten Laen, hielt sogar die Strafwürfe von Michal Kubisztal und Mark Bult. Und so stand es nach dem ersten Treffer von Christoph Schindler nach 20 Minuten erst 6:6 in der mit 8538 Zuschauern gefüllten Max-Schmeling-Halle.

 

 

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Dass die Hausherren dort bis zur Pause noch sechs und die Gummersbacher nur einen Treffer erzielten, lag auch an der Latte des Gehäuses von Petr Stochl. Von dort sprang der Ball Josip Valcic’ in der 24. Minute knapp vor der Linie wieder auf – so hatten es zumindest die Schiedsrichter Lars Schaller und Sebastian Wutzler gesehen. Der VfL verpasste damit die Gelegenheit zur Führung und musste im Gegenzug fünf schnelle Tore der Berliner zum 11:6 (28.) hinnehmen. In die Kabine ging es beim Stand von 12:7.

 

 

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Die zweite Hälfte eröffnete für die Füchse aus dem Rückraum der starke Sven-Sören Christophersen mit seinem sechsten Treffer des Tages. Der VfL kämpfte sich aber mit einer kleinen Serie noch einmal bis auf zwei Tore heran. Das 14:12 erzielte Christoph Schindler. Mit 13:12 konnten die Oberbergischen in der Folge zwar die zweite Halbzeit, nicht aber die ganze Partie für sich entscheiden. Weil sie sich etwa durch eine rote Karte für Josip Valcic selber schwächten, die Überzahlsituationen nicht erfolgreich zu Ende spielten und auch in den zweiten 30 Minuten immer wieder ihren Meister in Petr Stochl fanden. Der zeigte bis zum Ende fast 20 Paraden.

 

 

Stimmen zum Spiel


Sead Hasanefendic, Trainer VfL Gummersbach: Der Ausfall von Adrian Pfahl war natürlich schwer zu verkraften. Trotzdem haben wir mit einer starken 5:1-Verteidigung zeitweise gut ausgesehen gegen den starken Füchse-Rückraum. Nach vorne hätten wir aber viel mutiger und schneller spielen müssen. Außerdem bin ich nicht zufrieden, was wir machen, wenn wir in Überzahl sind. Aber natürlich hat auch Petr Stochl heute eine ganz starke Leistung gezeigt.

 

 

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Dagur Sigurdsson (r.), Füchse Berlin: Ich bin zufrieden. Wir haben schwer ins Spiel gefunden und hatten Probleme mit der offensiven Verteidigung von Gummersbach. Aber wir haben das mit einer guten Leistung insbesondere auf der linken Seite von Christophersen und Kubisztal dann doch einigermaßen über die Bühne gebracht.

 

 


Axel Geerken, Geschäftsführer VfL Gummersbach: Die einzige Chance, in diesem Jahr noch etwas zu holen, ist sicher die Titelverteidigung im Europapokal der Pokalsieger. Aber vernachlässigen dürfen wir die Liga in den nächsten Wochen trotzdem nicht.

 

Statistik: 

  • Füchse Berlin – VfL Gummersbach : (13:13)
  • Tore Füchse: Laen (1), Kubisztal (5/1), Richwien (3), Nincevic (6), Petersson (1), Christophersen (8)
  • Tore VfL: Krantz (1), Wagner (1), Schindler (6), Vukovic (2), Anic (3), Putics (1), Lützelberger (2), Valcic (1), Zrnic (3/2)
  • Siebenmeter: 3/1 (Füchse) – 3/2 (VfL)
  • Strafminuten: 10 / 3

 

Das nächste Spiel des VfL Gummersbach in der TOYOTA Handball-Bundesliga findet am Samstag, den 9. April um 19.00 Uhr statt. Dann trifft der VfL Gummersbach in der heimischen Eugen-Haas-Halle auf die MT Melsungen. Zuvor muss der Europapokalsieger der Pokalsieger 2010 aber noch das Viertelfinalerückspiel gegen Elverum HB absolvieren. Der Auftritt am kommenden Sonntag um 18.00 Uhr in Norwegen dürfte nach dem deutlichen 44:25-Sieg im Hinspiel aber nur noch Formsache sein.

 

Quelle: Thomas Hellwege, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit VfL Gummersbach

 

 

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06 2245 · 07 2 · # Donnerstag, 14. Dezember 2017