Oberbergischer Kreis –  Alle Jahre wieder kommt der Nikolaus aufs Schloss. Seit mehr als 20 Jahren ist der Heilige Mann ein treuer Gast auf dem „Historischen Nikolaus-Markt im Museum Schloss Homburg“ und erfreut kleine und große Besucher mit Äpfel, Nüssen und Weihnachtsgeschichten. Auch für Samstag und Sonntag, 9. und 10. Dezember, hat Bischof Nikolaus sein Kommen wieder zugesagt, wenn zwischen 11 und 18 Uhr Schloss Homburg im vorweihnachtlichen Glanz erstrahlt.

1986 setzte Museumsdirektorin Dr. Gudrun Sievers-Flägel erstmals ihre Idee um, historische Weihnachtsbräuche in Form eines Marktes zu vermitteln. „Ich wollte etwas anderes machen, nicht die übliche Ausstellung oder eine Publikation“, erinnert sich Sievers-Flägel. Das Konzept ging auf: Das weihnachtlich geschmückte Schloss, Bischof Nikolaus, ein vielfältiges Angebot historischen Weihnachtszubehörs, Handwerkskunst zum Anfassen, und Schüler, die am Flügel oder an der Harfe musizieren, zogen allein im vergangenen Jahr rund 5000 Besucher aus dem gesamten Rheinland nach Schloss Homburg.  „Wir haben mit viel Liebe und Sachverstand ein ausgesuchtes museales Verkaufsangebot zusammengestellt“, sagt die Museumsdirektorin.

Auch in diesem Jahr finden Liebhaber von historischem Weihnachtszubehör an über 40 Ständen ein vielfältiges Angebot, das von A wie Adventskalender bis Z wie Zimtsternen reicht. Das Besondere: An jedem Stand liegen kostenlose Informationen zur weihnachtlichen Vorgeschichte der einzelnen Verkaufsartikel aus. „Auf diese Weise kann jeder interessierte Besucher eine Kulturgeschichte des Weihnachtsfestes sammeln“, erklärt Sievers-Flägel.

Die Orangerie präsentiert sich als Weihnachtswerkstatt, in der Kerzen aus Bienenwachs gezogen, Knecht-Ruprecht-Besen gebunden, kostbare Glaskugeln geblasen und hölzerne Bäumchen aus dem Erzgebirge geschnitzt werden. Neu ist in diesem Jahr eine kleine Sonderausstellung in der Orangerie, in der Weihnachts-Kinderbücher aus alter Zeit zu sehen sind.

Geschichten aus diesen Büchern können die Kinder lauschen, die im Forsthaus an der museumspädagogischen Kinderbetreuung teilnehmen. Außerdem können die Jungen und Mädchen Weihnachtsschmuck basteln, während ihre Eltern über den Nikolausmarkt schlendern.

Wer anschließend eine Stärkung braucht, kann in der Schlossküche neben duftendem Punsch auch Gebäck und Herzhaftes genießen. In der Burgschenke werden winterliche Gerichte angeboten.

Während des Marktes, der in enger Kooperation mit dem Förderverein Schloss Homburg e.V. veranstaltet wird, gelten die üblichen Eintrittspreise für Museumsbesucher (Erwachsene 3,50 Euro, Kinder 2 Euro).

An beiden Markttagen gilt eine geänderte Straßenregelung, durch die das Parken auf der linke Seite der Schlossstraße ermöglicht wird. Von Samstag, 09.12.2006 ab 10 Uhr, bis Sonntag, 10.12.2006 bis 20 Uhr, ist die Schlossstraße nur als Einbahnstraße aus Richtung Bierenbachtal nach Nümbrecht befahrbar.

Am Vorabend des Nikolausmarktes lädt das Museum Schloss Homburg zum Nikolauskonzert ein. Am Freitag, 8. Dezember, erklingt um 19.30 Uhr festliche Kammermusik.



Das Trio Ritornello tritt im weihnachtlich geschmückten Jagdsaal auf. Die drei Musikerinnen Verena Carballosa (Querflöte), Meike Ferlemann (Violoncello) und Perdita Witsch (Klavier) aus Köln haben ihr Repertoire auf die Vorweihnachtszeit abgestimmt. Zu hören sind Stücke von Antonio Vivaldi, Alec Rowleys, Joseph Haydn und Astor Piazzolla. Verena Carballosa, die als Querflötendozentin an der Musikschule in Gummersbach aktiv ist, bringt zwei ihrer Musikschüler mit, die das Trio begleiten werden.

Für das Nikolauskonzert sind noch einige Restkarten erhältlich. Im Vorverkauf gibt es Karten unter der Telefonnummer 02293/9101-18, per Fax unter 02293/9101-40 oder per E-Mail unter schloss-homburg@obk.de.

Nähere Informationen über das Konzert und den Nikolausmarkt sowie Fotos sind im Internet unter www.schloss-homburg.de zu finden.


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