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Kalte Wintertage bringen nicht nur unsere Wangen zum Glühen, sie führen auch zu einer unangenehmen Trockenheit der Haut. Vor allem Menschen mit Diabetes müssen sich gut um das größte Organ des Körpers kümmern – nicht nur während der kalten Jahreszeit. Sie neigen zu trockener Haut und ihre Fähigkeit schädliche Bakterien abzuwehren, ist vermindert. Beide Bedingungen erhöhen das Risiko von Komplikationen und können Juckreiz und langsam heilende Hautwunden verursachen. Gemäß der American Diabetes Association sind 33 Prozent der Menschen mit Diabetes zu einem bestimmten Zeitpunkt ihres Lebens von einer Hauterkrankung betroffen, die durch die chronische Stoffwechselerkrankung verursacht oder beeinflusst wird. Quelle: American Diabetes Association, “Skin complications. Foto: Bayer HealthCare Deutschland – Die Haut von Menschen mit Diabetes ist besonders anfällig. Die Patienten neigen zu häufigem Wasserlassen, sodass der Körper Flüssigkeit verliert. Dadurch kann die Haut austrocknen, jucken und wund werden. In schwereren Fällen können Bakterien oder Pilze in die rissige Haut eindringen und zu Infektionen führen, die die Wundheilung erheblich beeinträchtigen können. Der erste und wichtigste Schritt, um Hautprobleme bei Diabetes in den Griff zu bekommen, ist daher eine gute Einstellung des Blutzuckerspiegels. Grundlage für eine gute Diabetes-Einstellung sind präzise Blutzuckerwerte, die die entsprechende Anpassung der Insulindosis ermöglichen (zum Beispiel mit dem Contour XT Blutzuckermessgerät). Auf gutem Fuß stehen: Fußpflege – Bei Menschen mit Diabetes wird aufgrund einer schlechteren Durchblutung weniger Schweiß produziert – die Haut trocknet deswegen vor allem an den Füßen und Beinen schneller aus und bekommt Risse. Auch hier kann eine Entzündung aufgrund einer Besiedelung mit Bakterien oder Pilzen folgen. Ein über eine lange Zeit erhöhter Blutzucker schädigt Nerven auch in den Füßen und Beinen. Diese beschädigten Nerven verhindern, dass Schmerzen, Wärme oder Kälte wahrgenommen werden. Die Abnahme des Gefühls wird als diabetische Neuropathie bezeichnet. Sie birgt die Gefahr von schweren Infektionen, da sich Wunden oder Schnitte unbemerkt verschlimmern können. Bakterielle- oder Pilzinfektionen und Juckreiz sind somit besonders schädlich für die Füße. Die schlechte Durchblutung in den Beinen und Füßen erschwert die Heilung einer Wunde oder Infektion zusätzlich. Im schlimmsten Fall können Haut und Gewebe im Bereich der Wunde absterben. Er wird schwarz, riecht unangenehm und muss in jedem Fall ärztlich behandelt werden. Nicht selten kommt es zu einer Amputation einer oder mehrerer Zehen oder ein Teil des Fußes. Menschen mit Diabetes sollten deshalb regelmäßig ihre Füße gründlich überprüfen. Eine tägliche Inspektion erhöht die Wahrscheinlichkeit, Schnitte, Kratzer, Blasen, Schwielen, Hühneraugen, eingewachsene Zehennägel oder Anzeichen einer Infektion rechtzeitig zu erkennen und von einer ausgebildeten Fachkraft für medizinische Fußpflege behandeln zu lassen.

 

Hautpflege und Diabetes-Management – Die meisten Hauterkrankungen sind gut zu behandeln oder können sogar verhindert werden, wenn sie frühzeitig erkannt und gut therapiert werden. Die richtige Pflege kann ein Austrocknen der Haut und somit auch auch den unangenehmem Juckreiz und das Abblättern der Haut verhindern.

 

In Kombination mit einer adäquaten Hautpflege ist die Überwachung des Blutzuckerspiegels ein wesentlicher Bestandteil eines erfolgreichen Diabetes-Managements. Wer den Blutzuckerspiegel innerhalb des zulässigen Bereiches hält, kann das Risiko von Hautproblemen minimieren. Vor der Durchführung des Tests ist es wichtig, die Hände gründlich zu waschen und abzutrocknen. 

Die Stechhilfe seitlich an der Fingerkuppe der drei äußeren Finger (Mittelfinger, Ringfinger, kleiner Finger) aufsetzen – hier sind die Finger weniger schmerzempfindlich. Wenn die Einstichstelle regelmäßig wechselt, entlastet dies die Haut zusätzlich. Mit dem Contour XT ist messen einfach: Sensor einstecken, messen, fertig. Damit ist es besonders für insulinpflichtige Patienten geeignet, die Wert auf ein präzises und zugleich anwenderfreundliches Blutzuckermessgerät legen.

 

Hautsache: Tipps für eine optimale Pflege

  • Keine Heißduscher: Heißes Wasser löst mehr Fett von der Haut als altes und macht die Haut trockener, deshalb sollte dieWassertemperatur möglichst moderat sein.
  • Keine Schaumschläger: Menschen mit Diabetes sollten milde Shampoos und feuchtigkeitsspendende Seifen verwenden, die schonender zu Haut sind. Im Winter empfiehlt es sich weniger zu baden.
  • Sauber bleiben: Die Haut möglichst trocken und sauber halten.
  • Nicht im Trockenen sitzen: Wenn es draußen kalt und trocken ist, sollte auf eine gewisse Luftfeuchtigkeit in der Wohnung geachtet werden.
  • Kein guter Schnitt: Schnitte sollten sofort behandelt werden. Bei einer Schnittverletzung, Verbrennung oder Infektion sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden zum Teil kann auch eine antibiotische Creme oder Salbe zur Behandlung notwendig sein.
  • Mit Händen und Füßen: Die Füße sollten täglich auf Wunden und Schnitte untersucht werden. Breite, flache Schuhe, die gut passen, verursachen keine Schwielen oder Hühneraugen. Wer die Füße zum Überprüfen nicht hochheben kann, sollte einen Spiegel verwenden.
  • Wasser marsch: Um den Körper mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen, ist es wichtig, jeden Tag mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser zu trinken.

 

Über Bayer HealthCare Deutschland Bayer HealthCare Deutschland vertreibt die Produkte der in der Bayer HealthCare AG zusammengeführten Divisionen Animal Health, Consumer Care, Medical Care (Diabetes Care und Radiology & Interventional) und Pharmaceuticals. Das Unternehmen konzentriert sich auf das Ziel, in Deutschland innovative Produkte in Zusammenarbeit mit den Partnern im Gesundheitswesen zu erforschen und Ärzten, Apothekern und Patienten anzubieten. Die Produkte dienen der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin. Damit will Bayer HealthCare Deutschland einen nachhaltigen Beitrag leisten, die Gesundheit von Mensch und Tier zu verbessern.

 

Quelle: Regina Gropp, Halthcare Bayer

 

 


 

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06 1043 · 07 2 · # Montag, 11. Dezember 2017