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Champions League

VfL Gummersbach – Chehovskie Medvedi 32:29 (17:17)

2006_12_09_ntoi_cl_vfl_mos_01.jpg  Fotos: Christian SaSSe [ Fotoagentur NTOi.de ]

Leverkusen (pgr) Eine mittelmäßige Leistung reichte dem VfL Gummersbach in der Leverkusener Wilhelm Dopatka Halle zum Einzug in das Champions League Viertelfinale. Mit 32:29 (17:17) hatte der VfL in einem hart umkämpften Spiel am Ende knapp die Nase vorn.

2006_12_09_ntoi_cl_vfl_mos_02.jpg  Man merkte Oberbergs Handballern die Strapazen der vielen Spiele deutlich an und so war es nicht verwunderlich, dass die Gäste aus Russland, die Partie über weite Strecken bestimmten.  Von Beginn an machte das Team von Trainer Vladimir Maksimov Druck und führte schnell mit 5:2.

2006_12_09_ntoi_cl_vfl_mos_07.jpg  Immer wieder war es Dimitri Kovalev Moskaus Nummer 4, der die VfL Abwehr in der Anfangsphase ein ums andere Mal narrte. Zwar konnte Gummersbach in der 7. Minute zum 5:5 ausgleichen, doch Moskau bestimmte weiterhin das Spiel.

2006_12_09_ntoi_cl_vfl_mos_10.jpg  Zu viele klare Chancen wurden vom VfL Rückraum nicht genutzt und wäre da nicht ein in Hochform spielender Nandor Fazekas im VfL Tor gewesen, dann wären die Träume vom Viertelfinale ernsthaft in Gefahr gewesen.

2006_12_09_ntoi_cl_vfl_mos_03.jpg  Erst gegen Ende der ersten Halbzeit konnte der VfL den 3 Tore Vorsprung der Russen verkürzen. Daniel Narzisse und Robert Gunnarsson sorgten ab der 26 Minute mit vier Treffern für den 17:17 Halbzeitstand.

2006_12_09_ntoi_cl_vfl_mos_04.jpg  2006_12_09_ntoi_cl_vfl_mos_09.jpg  2006_12_09_ntoi_cl_vfl_mos_11.jpg Ausgeglichenes Spiel in der zweiten Halbzeit. Dem VfL sollte es aber lange nicht gelingen auch nur ein einziges Mal in Führung zu gehen.  Allein Sigurdsson vergab vier glasklare Chancen in Folge.

2006_12_09_ntoi_cl_vfl_mos_05.jpg  Moskau glänzte immer wieder mit tollen Anspielen an den Kreis, konnte sich aber nicht mehr gegen die nun sicher stehende VfL Deckung entscheidend durchsetzen. Immer wieder von dem wild gestikulierenden Russischen Trainer Maksimov  angetrieben, lief sich Moskau immer wieder in der VfL Deckung fest. Gummersbach hätte nur die sich bietenden Chancen nutzen müssen und am Ende hätte wohl ein deutlicher Sieg zu Buche gestanden. Doch so, mussten die 2.459 VfL Fans, die ihre Mannschaft über 60 Minuten lautstark anfeuerten bis zum ende zittern.

2006_12_09_ntoi_cl_vfl_mos_12.jpg Zehn Minuten vor Schluss kam Goran Stojanovic für Nandor Fazekas ins VfL Tor. Drei Glanzparaden in Folge und der VfL konnte in der 57. Minute zum 29:29 ausgleichen. Alexis Alvanos war es, der den  VfL in der 58. Minute mit seinem Treffer zum 30:29 erstmals in der Partie in Führung brachte. Wenig später erhöhte der eingewechselte Michael Spatz auf 31:29. Den Schlusspunkt setzte Robert Gunnarsson mit seinem siebten Treffer zum Endstand von 32:29.

  2006_12_09_ntoi_cl_vfl_mos_13.jpg Ein glücklicher und auch etwas schmeichelhafter Sieg für Oberbergs Handballer, die sich auch über eine Niederlage am heutigen Abend nicht hätten beschweren dürfen. Der Kräfteverschleiß ist deutlich. Die Mehrfachbelastung durch DHB Pokal und Champions League ist den Spielern deutlich anzumerken. Doch mit dem Erreichen des Viertelfinales in Europas Königsklasse sichert der Vfl seinen größten Erfolg auf internationaler Ebene seit 1991.  

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Trainerstimmen aus der Pressekonferenz:

2006_12_09_ntoi_cl_vfl_mos_16.jpgVladimir Maksimov

Chehovskie Medvedi  Moskau

“Meine Glückwünsche zum Erreichen des Viertelfinales gehen nach Gummersbach. Gratulation auch an das fachkundig und sehr  faire Publikum.

Wir sind nicht nach Deutschland zu diesem Spiel angetreten, um als Verlierer aus der Halle zu gehen. Unser Ziel war es zu gewinnen.

Die Partie haben wir über weite Strecken bestimmt, doch am Ende hatte der VfL Gummersbach in einer hart umkämpften Partie, die Nase leider vorn.”


 


2006_12_09_ntoi_cl_vfl_mos_17.jpgAlfred Gislason, VfL Gummersbach:

“Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Wir haben das Viertelfinale erreicht. Jedoch merkt man meiner Mannschaft den Kräfteverschleiß deutlich an.

Vor allem die Leistung im Rückraum war heute Abend nicht die Beste. Wir haben uns heute sehr schwer getan. Beide Mannschaften hätten gewinnen können. Wir hatten unsere Stärken im Tor.

Fazekas und am Ende Stojanovic haben eine einwandfreie Leistung gebracht. Top waren auch Daniel Narzisse, der trotz Schmerzen durchgehalten hat und Robert Gunnarsson am Kreis.”


 


Torschützen:

# Feldspieler Tore Quote 7m Quote
18 Robert Gunnarsson 7/7 100% 0/0 0%
11 Daniel Narcisse 7/10 70% 1/2 50%
22 Gudjon Valur Sigurdsson 6/13 46% 0/0 0%
77 Vedran Zrnic 4/7 57% 0/1 0%
21 Alexis Alvanos 4/4 100% 0/0 0%
13 Momir Ilic 2/7 29% 1/2 50%
2 Gudlaugur Arnarsson 1/1 100% 0/0 0%
19 Michael Spatz 1/1 100% 0/0 0%
17 Kamanin, Alexey 0/0 0% 0/0 0%
28 Milan Vucicevic 0/1 0% 0/0 0%
3 Bennet Wiegert 0/1 0% 0/0 0%
20 Chipurin, Mikhail 0/0 0% 0/0 0%
18 Igropulo, Konstantin 0/0 0% 0/0 0%
14 Rastvortsev, Alexey 0/0 0% 0/0 0%

# Torwart Paraden 7m-Paraden
1 Nandor Fazekas 12 0
12 Goran Stojanovic 7 0

 

Strafzeiten:

# Feldspieler Tore Quote 7m Quote
18 Robert Gunnarsson 7/7 100% 0/0 0%
11 Daniel Narcisse 7/10 70% 1/2 50%
22 Gudjon Valur Sigurdsson 6/13 46% 0/0 0%
77 Vedran Zrnic 4/7 57% 0/1 0%
21 Alexis Alvanos 4/4 100% 0/0 0%
13 Momir Ilic 2/7 29% 1/2 50%
2 Gudlaugur Arnarsson 1/1 100% 0/0 0%
19 Michael Spatz 1/1 100% 0/0 0%
17 Kamanin, Alexey 0/0 0% 0/0 0%
28 Milan Vucicevic 0/1 0% 0/0 0%
3 Bennet Wiegert 0/1 0% 0/0 0%
20 Chipurin, Mikhail 0/0 0% 0/0 0%
18 Igropulo, Konstantin 0/0 0% 0/0 0%
14 Rastvortsev, Alexey 0/0 0% 0/0 0%

# Torwart Paraden 7m-Paraden
1 Nandor Fazekas 12 0
12 Goran Stojanovic 7 0

 


 

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06 1192 · 07 2 · # Montag, 11. Dezember 2017