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Die Verkehrsunfallprävention der Kreispolizei Oberberg setzt sich stark für die Vorbeugungsarbeit zur Vermeidung von Unfällen im Straßenverkehr ein. Jedes fünfte Kind wird laut einer Studie in die Schule gefahren, auch wenn die Wege dorthin sehr kurz sind. Im Vorgespräch mahnte Polizeihauptkommissar Jürgen Poschner am Montag 18.03.2013 um 14.00 Uhr die Eltern der KiGa-Kids: “Kinder müssen Ihre Erfahrung im Straßenverkehr selber sammeln. Das ist wichtig! Üben, üben, üben… Kinder haben eine andere Auffassungsgabe als Erwachsene, werden schneller abgelenkt und das kann im Straßenverkehr böse enden!” Fotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de

 

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Nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern, standen im Focus der Verkehrsunfallprävention von Polizeihauptkommissar Jürgen Poschner. Sie sollten den Kindern am Zebrastreifen in der Talstrasse in Bergneustadt (Oberbergischer Kreis) erst mal vormachen wie es richtig geht. Eltern sind für die Kinder ein Vorbild. Sie imitieren das Verhalten der Eltern und Geschwister nach. Darum ist es umso wichtiger, dass sich diese korrekt im Straßenverkehr verhalten. Die Eltern absolvieren ihren  Test aber “exzellent”. 

 

Verkehrserziehung mit KiGa-Kids! Bergneustadt:
Polizeihauptkommissar Jürgen Poschner im Ausseneinsatz

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Im Gänsemarsch ging es für die Gänseblümchen Truppe des Katholischen Kindergarten Don Bosco Bergneustadt aus sicher Entfernung zum Zebrastreifen, wo die Eltern schon warteten. Voran Polizeihauptkommissar Jürgen Poschner von der Kreispolizei Oberberg

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Polizeihauptkommissar Jürgen Poschner zeigte Can worauf es ankommt: “Wenn die Reifen stehen, kannst du gehen!” Diese simple Regel soll es Kindern erleichtern die Strasse sicher zu überqueren. Kinder sind im Straßenverkehr oft sehr gefährdet. Erst ist Ihre Sicht eine ganz andere, als bei Erwachsenen und zweitens kommt die Unsicherheit im Verhalten dazu. Dabei werden Kinder oft abgelenkt und achten nicht mehr auf den Verkehr.

 

Zahlen die Hoffnung machen: “2011 kamen 29 Kinder als Fußgänger ums Leben, 1978 waren es mit 701 fünfundzwanzig mal so viele!!”

 

 

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Es gibt simple Regeln für kleine Fußgänger. Polizeihauptkommissar Jürgen Poschner (Kreispolizei Oberberg): “Der Bordstein ist Euer Freund. Der bedeutet STOPP. Einen Schritt zurück. Und links und rechts schauen….”

 

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Polizeihauptkommissar Jürgen Poschner arbeitet mit vier weiteren Kollegen seit Jahren bei der Verkehrsunfallprävention der Kreispolizei Oberberg. Er weiß, wie wichtig es ist, Kindern schon im Kindergarten spielerisch “Sicherheit im Straßenverkehr” zu vermitteln. Der Begriff Verkehrserziehung bezeichnet die pädagogischen Einwirkungen auf Kinder und Jugendliche mit dem Ziel, sie beim Aufbau von angemessenen Einstellungen und Verhaltensweisen im Straßenverkehr zu unterstützen. Insofern geht sie weit über die bloße Vermittlung von Verkehrsregeln hinaus!

 

Der ADAC schreibt in seiner Kinder Verkehrsunfallstatistik 2011: “Vergangenes Jahr kam durchschnittlich alle 17 Minuten ein Kind im Straßenverkehr zu Schaden. Noch schlimmer: Jeden Monat starben sieben Kinder im Alter bis 15 Jahren bei einem Verkehrsunfall. Trotz der immer noch viel zu hohen Zahlen ist das Unfallrisiko für Kinder seit 1978 deutlich geringer geworden. Damals verunglückten in Deutschland 72.129 Kinder, mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2011 (30.676). Die Zahl der tödlich verunglückten Kinder im Jahr 1978 lag bei 1.449 – das waren siebzehn mal mehr als im Jahr 2011 (86 Opfer).

 

 

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Über das Verhalten von einigen Autofahrer war Polizeihauptkommissar Jürgen Poschner sehr geschockt. Einem älteren Autofahrer hätte er normalerweise ein Bußgeld ausstellen müssen, weil der ihn fast auf dem Zebrastreifen umgefahren hatte. Andere Verkehrsteilnehmer bremsten übertriebenderweise 50 Meter! vor dem Zebrastreifen ab und warten brav, da sie einen Polizisten sahen. Erst als Poschner diese durch winkte fuhren sie weiter…

 

Auszug §26 Fußgängerüberwege

An Fußgängerüberwegen haben Fahrzeuge mit Ausnahme von Schienenfahrzeugen den Fußgängern sowie Fahrern von Krankenfahrstühlen oder Rollstühlen, welche den Überweg erkennbar benutzen wollen, das Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen. Dann dürfen sie nur mit mäßiger Geschwindigkeit heranfahren; wenn nötig, müssen sie warten…

 

 

 


 

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06 2429 · 07 2 · # Montag, 18. Dezember 2017