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Es hätte so ein schöner VfL Ostersamstag werden können. Schließlich hielt der VfL Gummersbach bis zum 12:11 mit der HSG Wetzlar gut mit. Aber dann kam es Faustdick! Die VfL Abwehr und die Hintermänner boten den Gegnern “mehr Löcher”, als ein Schweizer Käse! Da konnte auch Jörg Lützelberger, der “erfolgreichste Werfer des Tages” in Reihen des VfL Gummersbach nichts mehr dran ändern. Am Ende verließ der VfL Gummersbach die Eugen Haas Halle mit einer fünf Tore Niederlage. “Wenigstens keine 10 Tore schallte es aus den Fan-Reihen des VfL”. Der VfL lag zeitweise 11 Tore zurück… Fotos: © ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de

 

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2.105 Zuschauer (ausverkaufte Halle) sahen ein schwaches Spiel des VfL Gummersbach gegen die HSG Wetzlar. Einige Zuschauer verließen aus Enttäuschung in der 48. Minute die Eugen Haas Sporthalle, nachdem der VfL mit 11 Toren zurück lag.

 

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Michal Kopco wollte am Ende den VfL retten. Er traf aber nur drei Mal ins Netz und ließ sich von der Unsicherheit der Teamkameraden anstecken.

 

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Die “Message” des VfL Gummersbach Fan Blocks zu Beginn der Partie war gut gemeint: “Ich steh zum VfL“. Die Frage ist nun, wie viele nach der blamablen Begegnung des VfL es immer noch so sehen…

 

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Die Leistungen der Hintermänner (Torwartleistung) von Aljosa Rezar (Foto) und Borko Ristovski waren “unterirdisch”. Der VfL begann ohne etatmäßigen Halblinken, da Barna Putics mit gebrochenem Daumen der Wurfhand vorerst nur auf der Bank saß. Statt Dennis Kause setzte Trainer Emir Kurtagic in der Anfangsphase auf dieser Position Christoph Schindler ein. Fredrik Larsson übernahm die Rolle des Spielmachers. Gegen die aggressive Wetzlarer Deckung kam der VfL schon in den ersten zehn Minuten nicht ins Spiel und auch die Abwehr hatte sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht gefunden. Die HSG ging mit 6:3 in Führung. Schindler und Larsson tauschten daraufhin die Positionen, doch Gummersbach ließ zu viele gute Chancen ungenutzt. Ab der 14. Minute kam Dennis Krause, aber die Nervosität im VfL-Spiel legte sich noch nicht. Aljoscha Rezar wurde nach 18 Minuten für den bis dahin glücklosen Borko Ristovski eingewechselt, doch ausgerechnet in Gummersbacher Überzahl zog die HSG weiter davon. Als in der 19. Spielminute Michael Müller zum 11:6 traf, nahm VfL-Trainer Emir Kurtagic die erste Auszeit. Angeführt von Adrian Pfahl kam der VfL wieder in Schlagdistanz. In der 23. Minute traf Raul Santos zum 11:12. Zwar hielt Aljoscha Rezar den anschließenden sieben Meter von Kevin Schmidt, doch die HSG zog das Tempo in Überzahl wieder an, traf zum 14:11 und Christoph Schindler kassierte erneut eine Zweiminutenstrafe. Das kurzfristig gewonnene Selbstbewusstsein schwand in den diesen Minuten so schnell, wie es gekommen war. Schlusspunkt war das 18:13 für die HSG durch Daniel Valo in letzter Sekunde.

 

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Bei der HSG Wetzlar war die Devise: “En Angriff, ein Wurf, ein Punkt!” So einfach kann es sein. Die Mannschaft von HSG Trainer Kai Wandschneider ließ sich vom VfL Gummersbach nicht beeindrucken. Wetzlar erhöhte in der zweiten Halbzeit in den ersten drei Minuten sogar auf 21:13. Die Vorentscheidung schien schon früh gefallen zu sein. Zu viel vergebene Chancen in der Offensive machten es der HSG phasenweise leicht, den Vorsprung konstant auf acht Toren zu halten. Gegen entschlossene und sehr stark aufspielende Gäste fand der VfL zu keiner Zeit zurück ins Spiel. In der 44. Minute sorgte Jens Tiedtke für die erste zehn Tore Führung. Gummersbach scheiterte immer wieder an Nikola Marinovic und an den eigenen Nerven. Tiefpunkt war das 19:30 nach 47 gespielten Minuten. In der Folgezeit gelang dem VfL nur noch ein wenig Ergebniskosmetik. An der Niederlage konnte auch das zwischenzeitliche 27:33 durch Jörg Lützelberger, knapp vier Minuten vor dem Ende, nichts ändern. Nach 60 Minuten verlor der VfL Gummersbach mit 30:35 gegen die HSG Wetzlar und verspielte die Chance, den Abstand auf die Abstiegsplätze weiter auszubauen.

 

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Versuchten es immer wieder: Adrian Pfahl und Vedran Zrnic wollten an der HSG Abwehr vorbei. Wenn es gelang wurde aber kaum gepunktet.

 

 

Stimmen zum Spiel:

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Emir Kurtagic, Trainer VfL Gummersbach: “Glückwunsch zum verdienten Sieg an die HSG Wetzlar. Wir haben heute einfach durch die beiden letzten Spielen sehr viel Kraft gelassen. Auch heute waren wir in der Abwehr wieder nicht in der Lage, die Euphorie der letzten Spiele zu halten. Das Hauptproblem war die Abwehr. Wir sind in der ersten Halbzeit immer wieder herangekommen, aber nach 35 Minuten war das Spiel schon entschieden. Es war heute einfach nicht möglich, eine ähnliche Leistung zu bringen wie in den anderen beiden Spielen. Wir waren nicht aggressiv genug und dann kassieren wir auch zwei drei blöde Tore. Wir müssen auf die nächsten Spiele schauen.”

 

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Kai Wandschneider, Trainer HSG Wetzlar: “Ich freue mich sehr über den Sieg. Wir hatten drei Spiele in sechs Tagen und ich wusste nicht, ob es heute von der Kraft her reicht. Ich wäre heute auch mit einem Punkt zufrieden gewesen. Die englische Woche hat beim VfL gut angefangen. Das Unentschieden gegen Großwallstadt muss man erstmal schaffen. Deswegen bin ich hochzufrieden mit unserer Leistung, das ist auch für unsere Moral sehr gut. Wie Gummersbach hatten wir auch permanent verletzte Spieler und mit drei deutschen Nationalspieler bekommen wir schon sehr den Verschleiß zu spüren. Deswegen bin ich sehr zufrieden.”

 

Statistik:

  • Tore, VfL-Gummersbach: Pfahl (8/1), Lützelberger (8), Larsson (5), Kopco (3), Zrnic (2), Santos (2), Schindler (1), Putics (1)
  • Tore HSG Wetzlar: Valo (7), Reichmann (6), Fäth (5), Tiedtke (5), Schmidt (4/3), Müller (3), Harmandic (3), Rompf (1), Fridgeirrson (1)
  • Zeitstrafen: 8/8 Minuten
  • Zuschauer: 2.105 (ausverkauft) Eugen-Haas Halle Gummersbach
  • Schiedsrichter: Christian Moles / Lutz Pittner

 

 

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Der VfL Gummersbach kam an der HSG Abwehr nicht so wirklich vorbei…

 

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Die Zuschauer in der Eugen Haas Halle waren mit vielen Schiedsrichter Entscheidungen nicht einverstanden und taten dies auch kund.

 

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Team-Timeout HSG Wetzlar

 

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Das Motto des Ostersamstags in der Eugen Haas Sporthalle: “VfL Gummersbach: Spieß, Spaß und Spannung!” 🙂

 

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Dennis Krause zu Beginn der Partie in gelb/grün einghüllt

 

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Christoph Schindler 

 

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Jörg Lützelberger

 

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Adnan Harmandic “am Ball” – Michal Kopco (r.)

 

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Team-Timeout VfL Gummersbach

 

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Team-Timeout HSG Wetzlar

 

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Der Matchwinner des “letzten Heimspiels” Raul Santos hatte gegen die HSG nicht viel zu bieten

 

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Harald Kawczyk (Geschäftsführer der Arena Gummersbach Management GmbH) mit Tochter und Ehefrau

 

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Der HSG Wetzlar Fan Club: Grüss-Weiss machte mächtig krach und feuerte die HSG an…

 

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Nikola Marinovic hatte ohne Zweifel die coolste Sportbrille auf dem Feld an…

 

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Jochen Viebahn und Murat Tanir (VfL Bank) waren sichtlich unzufrieden mit der Leistung des VfL Gummersbach

 

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Tormann Nikola Marinovic wurde von Minute zu Minute stärker

  

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Hingegen der Angriff des VfL Gummersbach in der zweiten Halbzeit immer unsicherer | Michal Kopco

 

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Kevin Schmidt (HSG Wetzlar) traf vier mal ins Netz

 

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Vor dem Spiel war die “VfL Fankurve” noch gut gelaubt…

 

Quelle: Textauszüge “Spielbericht” VfL Gummersbach

 

 


 

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06 5839 · 07 3 · # Donnerstag, 14. Dezember 2017