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TOYOTA Handball-Bundesliga: VfL Gummersbach – HSG Wetzlar

 

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Archivfoto: ´Der Sasse´ [Foto+TV Agentur NTOi.de] 

 

Von VfL Gummersbach – Wenn der VfL am Freitagabend (17.10.2008)  um 19.30 Uhr in der Kölner LANXESS arena auf die HSG Wetzlar trifft, sind die Rollen festgelegt. Die Gummersbacher sind in diesem Duell des neunten Spieltags der TOYOTA Handball-Bundesliga Favorit gegen den Nachbarn aus Hessen, der derzeit mit 3:13 Punkten auf dem 15. Tabellenplatz liegt.

 

Ein Spaziergang wird es für die Gummersbacher aber nicht werden, auch wenn aus Wetzlar in den letzten Wochen eine Hiobsbotschaft der nächsten folgte. Dass es bislang nur zu einem einzigen allerdings überzeugenden 31:18 Sieg gegen GWD Minden reichte, führt nicht nur HSG-Pressesprecher Björn Seipp auf das große Verletzungspech zu Beginn dieser Saison zurück. Fünf Spieler zogen sich nämlich schwere Blessuren zu, die eine wochenlange Zwangspause zur Folge hatten. Nur einer dieses Quintetts könnte eventuell am Freitag sein Comeback feiern: Michael Allendorf, der als torgefährlicher Außen auch schon zwei Länderspiele machte, hat seinen Bänderriss auskuriert und steht eventuell vor seiner ersten Bewährungsprobe.

 

Kreisläufer Sebastian Weber, Tim Schneider, der in der Vorbereitung in der Abwehr eine gute Alternative war oder Chen Pomeranz, der im Sommer als Torschützenkönig aus der Schweiz kam und der Wunschspieler von Trainer Volker Mudrow war und wegen eines Kreuzbandrisses in der Vorbereitung noch bis Februar nicht zur Verfügung steht, werden vom unveränderten Kader aufgefangen. Das größte Problem ist wohl der Innenbandriss von Torwart Zoran Djordjic, für den es noch immer keinen Ersatz gibt. Zwischenzeitlich gab es angeblich sogar ein Interesse am Gummersbacher Yohann Ploquin, doch der wechselt ja bekanntlich am Montag nach Spanien.

 

So muss am Freitag wohl Geschäftsführer Axel Geerken zwischen den Pfosten aushelfen. Der ehemalige Nationaltorhüter ist mit 35 Jahren zwar noch im besten Alter, hat aber seit Monaten nicht mehr trainiert. „Das ist nur eine Option für die Bank oder für einen Siebenmeter“, sagt Björn Seipp, „wir suchen bis zum Spiel gegen den VfL zwar noch einen Torwart, aber ob der Markt bis zu diesem Zeitpunkt noch eine vernünftige Alternative bietet, ist offen.“ Aber auch ohne die Ausfälle ist die HSG Wetzlar immer für eine Überraschung gut. So erkämpften die Hessen zum Beispiel am 6.Spieltag ein 27:27 Unentschieden gegen die SG Flensburg-Handewitt.

 

 

“HSG Wetzlar” schreibt Top-Aktuell zum HSG-Torwart Problem:

 “Serbe Vladan Krasavac kommt von Amicitia Zürich – 37-jähriger soll schon am kommenden Freitag auflaufen. Der Handball-Bundesligist HSG Wetzlar ist auf der Suche nach einem Ersatz für den langzeitverletzten Torhüter Zoran „Pascha“ Djordjic erfolgreich gewesen. Die Domstädter haben heute (16.10.2008) den 34fachen jugoslawischen Nationalspieler Vladan Krasavac verpflichtet. Der 37jährige Routinier wechselt vom Schweizer Meister und Champions League-Teilnehmer ZMC Amicitia Zürich an die Lahn, wo er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2009 unterschrieben hat. 

 

 

Alle Leistungsträger wurden am Ende der vergangenen Saison gehalten, dazu kam die Verpflichtung von Jung-Nationalspieler Sven-Sören Christensen. Internationale Erfahrung bringen ins Team unter anderem Alois Mraz ein, der 65 Länderspiele für Tchechien absolvierte, oder Giorgos Chalkidis, der 165 Einsätze für Griechenland auf dem Buckel hat. Aber auch Timo Salzer (5 Länderspiele) und Volker Michel (12 Länderspiele) oder Rechtsaußen Avishay Smoler (37 Länderspiele für Israel)sorgen für Qualität. „Der Sieg gegen Minden war ein Befreiungsschlag und vor allem eine tadellose Leistung, die für das Spiel gegen den VfL für Selbstbewusstsein sorgte“, sagte Björn Seipp, „unsere Mannschaft hat Format und wird auch in der LANXESS arena nicht chancenlos sein.“

 



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Das Statement von Sead Hasanefendic (Trainer VfL Gummersbach):

Wir wollen die guten Leistungen bestätigen und natürlich unseren dritten geplanten und erhofften Sieg einfahren. Die Saison ist noch lang, aber wenn wir diese positive Serie auf dem Konto haben, können wir wieder neue Ziele anpeilen und haben vor allem in der nächsten Woche gegen die Rhein -Neckar Löwen eine gute Ausgangsposition. Wetzlar hat in der Vorbereitung gut gespielt. Ich lasse mich durch die Verletzungen und Ausfälle nicht irritieren, denn das ist noch immer eine sehr gute Mannschaft. Spieler wie Mraz, Chalkidis, Michel oder Sören-Christensen werden es uns schwer machen. Torwart Nikolai Weber hat in der Liga eine der besten Quoten.

 

In der Abwehr spielen sie variabel ein 6:0 und ein 5:1 System. Wir dürfen Wetzlar auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Bei uns sind derzeit die guten Trainingsleistungen der Spieler aus der zweiten Reihe besonders erfreulich. Die Mannschaft wird dadurch insgesamt stärker, denn ich habe mehr Alternativen. Geoffroy Krantz ist so ein positives gutes Beispiel, der hat schon in Stralsund in der Abwehr und im Angriff überzeugt, zwei schöne Tore geworfen und gut angespielt. Ich rechne jetzt auch mit Adrian Pfahl und Drago Vukovic, denn sie haben sich gut entwickelt. Im Tor wird wieder Goran Stojanovic stehen. Nándor Fazekas ist derzeit die Nummer eins, aber Goran kann schon am Freitag ohne Weiteres nicht nur für Siebenmeter eingesetzt werden.“

 

 


 

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06 1372 · 07 2 · # Freitag, 15. Dezember 2017