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IBF-und IBO-Schwergewichtsweltmeister und WBO-und WBA- Wladimir Klitschko hat im Boxen noch große Ziele. 20 Jahre nach dem Gewinn der Goldmedaille in Atlanta möchte der dann 40-Jährige auch bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro antreten. „Es ist mein Traum, bei den Spielen in Rio teilzunehmen und dort zu gewinnen“, kündigte Wladimir Klitschko am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz in seinem Trainingscamp im österreichischen Going an. „Das war ein gemeinsamer Traum von mir und meinem verstorbenen Trainer Emanuel Steward und ich hoffe, dass ich den erfüllen kann.“ Klitschko trat damit auch vereinzelten Spekulationen entgegen, er sei des Boxens ein wenig müde geworden. „Das Gegenteil ist der Fall, ich habe jede Menge trockenes Pulver in meinen Fäusten und noch einige Jahre und Herausforderungen vor mir. Obwohl ich gerade 37 Jahre alt geworden bin, fühle ich mich besser als mit 27.“ Foto:  Morris Mac Matzen /RTL

Wenn er am Abend des 4. Mai in Mannheim in den Ring steigt, (RTL, live ab 22.10 Uhr), werde sein Herausforderer, der Deutsch-Italiener Francesco Pianeta, auf den besten Schwergewichtsboxer der Welt treffen. Dennoch habe er großen Respekt vor dem noch ungeschlagenen 28-Jährigen, der Ende 2009 an Hodenkrebs erkrankt war. „Ich werde ihn definitiv nicht unterschätzen, denn Francesco hat den härtesten Kampf in seinem Leben bereits gewonnen.“

 

Wladimir Klitschko will bei Olympiade 2016 in Rio de Janeiro boxen

Über den Ausgang des Kampfes ließ Wladimir Klitschko keinen Zweifel: „Ich werde alles dafür tun, die Titel, die ich über Jahre gesammelt habe, zu verteidigen. Mein Ziel ist es, dass die nächste Titelverteidigung und alle weiteren, die noch dazu kommen werden, einseitig werden. Ich verstehe, dass das manchmal langweilig ist für die Zuschauer, es ist immer spannender, wenn es hin und her geht. Aber diese Langeweile werde ich weiter so führen. Ich will meinen Gegner so beherrschen, dass er keinen einzigen Schlag landen kann.“

Klitschko, der am 4. Mai nach sechsmonatiger Pause zu einer freiwilligen Titelverteidigung antritt, kündigte an, dass er 2013 insgesamt drei Kämpfe absolvieren will. Bereits in der kommenden Woche und damit ungeachtet des Kampfausgangs gegen Pianeta kommt es zu einer Versteigerung des Pflichtverteidigungskampfes gegen WBA-Weltmeister Alexander Povetkin. Dies sei eine große Respektlosigkeit gegenüber seinem kommenden Gegner, kritisierte Klitschko die Ansetzung der WBA. Klitschko betonte, er habe „den Riesenwunsch, gegen Alexander Povetkin zu kämpfen. Ich werde alles tun, dass dieser Kampf zustande kommt.“ Die vom Sauerland-Stall angefachte Diskussion etwa über die Börsenteilung kommentierte Wladimir Klitschko lakonisch: „Man muss die Kirche im Dorf lassen. Für mich klingt das so, dass die das anfordern möchten, was am Ende unrealistisch ist. Das damit am Ende begründet wird, warum Alexander Povetkin zum dritten Mal hintereinander nicht gegen mich boxt. Diese Aussagen empfinde ich schon als eine Entschuldigung dafür, dass dieser Kampf nicht zustande kommt.“

KMG-Geschäftsführer Bernd Bönte zeigte sich im Rahmen der Pressekonferenz sicher, dass die SAP-Arena in Mannheim am 4. Mai beim Kampf seines Schützlings gegen Francesco Pianeta mit 12.500 Zuschauern ausverkauft sein werde. Nur rund 1000 Tickets seinen derzeit noch verfügbar, so Bönte.

Quelle: RTL / Wladimir Klitschko

 


 

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06 1731 · 07 2 · # Sonntag, 10. Dezember 2017