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DKB Handball-Bundesliga

VfL Gummersbach vs. SG Flensburg-Handewitt 25:20 (12:8)

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Gutes Spiel des VfL Gummersbach trotz Niederlage in Flensburg. Adrian Pfahl (Foto) war auf dem Papier erfolgreichster Werfer in Reihen des VfL mit sechs Treffern.  Der Start in den Endspurt der Bundesliga könnte für den VfL Gummersbach kaum schwerer sein. In Flensburg muss die SG gegen den VfL gewinnen, um wieder auf Champions League Kurs zu kommen. Dabei braucht auch Gummersbach jeden Punkt, um den Abstieg zu verhindern, Konkurrent Neuhausen hat mit dem Sieg in Großwallstadt nur noch zwei Punkte Rückstand auf den VfL. Ohne Barna Putic und Michal Kopco stand das Auswärtsspiel von Beginn an unter dem Motto: „David gegen Goliath!“ Seit Februar 2009 konnte der VfL zudem gegen Flensburg nicht mehr punkten. In der 5. Minute ging die SG Flensburg-Handewitt erwartungsgemäß durch Anders Eggert mit 3:1 in Führung, doch der VfL hielt in der Folgezeit so gut es ging mit. Archivfotos: ´Der Sasse´ alias Christian Sasse [ Foto+TV Agentur NTOi.de ] Kommerzielle Fotoanfragen erwünscht 0171-6888777 oder cs@ntoi.de

Adrian Pfahl verkürzte in der 12. Minute auf 3:2 – eine Tor arme Partie nahm dann an Fahrt auf. Wieder war es Anders Eggert per Siebenmeter, der Flensburg mit 7:3 klar in Führung brachte. Aber der Underdog kämpfte und ließ sich nicht abschütteln. Andreas Heyme, mit seinem erst dritten Saisontor, brachte seine Gummersbacher in der 25. Minute wieder auf 7:9 heran. Der VfL hielt in der FLENS-Arena überraschend gut mit, belohnte sich aber bis zur Halbzeit nicht, denn Flensburg ging dank eines starken Holger Glandorf mit 12:8 in die Pause.

 

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Vedran Zrnic (den später Jan-Lars Gaubatz ersetzte) verwarf die ersten beiden Chancen des VfL in der zweiten Halbzeit, sonst hätte Gummersbach schon früher verkürzen können. So war es Jörg Lützelberger, der mit dem 15:12 (36. Minute) den VfL weiter auf Kurs hielt. Doch dann riss der Faden: Bis zur 42. Minute gelang den Gästen kein Tor mehr. Die SG hingegen erhöhte den Zwischenstand bis auf 19:12. Wie sehr sich Gummersbach über diesen sechs Minuten Blackout ärgern würde, zeigte sich in der Folgezeit. Adrian Pfahl und zweimal Nemanja Mladenovic schlugen für den VfL zurück. Nur noch 15:19 nach 45 gespielten Minuten. Mit einem guten Spiel wolle man sich Sicherheit für das wichtige Heimspiel gegen Lemgo holen, so lautete die Divise vor dem Duell im hohen Norden. Der Mannschaft gelang das aber nur phasenweise. Flensburg hatte in der Schlussphase neben der stärkeren Bank auch den längeren Atem und besiegt den VfL Gummersbach schließlich mit 25:20 (12:8). 

Während Konkurrent GWD Minden bei der 22:32 (9:16) Auswärtsklatsche bei den Rhein-Neckar Löwen jegliche Bundesligatauglichkeit vermissen ließ, konnte Gummersbach zumindest phasenweise mit Kampf und Leidenschaft überzeugen. Doch Punkte gegen den Abstieg bringt das trotzdem nicht ein. So muss der VfL am kommenden Samstag in der heimischen Eugen-Haas Halle nicht nur überzeugen, sondern auch mit einem Sieg gegen den TBV Lemgo den entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

 

Stimme nach dem Spiel

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Frank Flatten (Geschäftsführer VfL Gummersbach): „Wir sind heute sehr gut und couragiert aufgetreten. Mit einer guten Abwehr, trotz des Ausfalls von Michal Kopco und einem starken Aljosha Rezar im Tor, haben wir in Flensburg nur 25 Gegentore kassiert. Nur der HSV kassierte hier weniger. Ich weiß, dass es uns keine Punkte bringt, dafür aber ein bisschen Selbstbewusstsein. Das brauchen wir gegen Lemgo in einer Woche. So nehmen wir heute zwar keine Punkte mit, können aber trotzdem mit erhobenem Kopf nach Gummersbach fahren. Zumal neben Putics und Kopco uns erneut auch Dennis Krause wegen Trainingsrückstand nicht helfen konnte. Jetzt erwarte ich von ihm, dass er gegen Lemgo wieder zu 100 Prozent da sein wird. Wir brauchen ihn als Alternative im Angriff, denn dieser hatte auch heute seine Probleme.“

 

Statistik

  • Tore SG Flensburg-Handewitt: Glandorf (9), Eggert (8/5), Svan Hansen (4), Atlason (2), Heinl (1), Gustafsson (1)
  • Tore VfL Gummersbach: Pfahl (6/1), Mahé (3), Santos (3), Lützelberger (2), Schindler (2), Mladenovic (2), Heyme (1), Zrnic (1)
  • Zeitstrafen: 2/4 Minuten 

Quelle: VfL Gummersbach

 


 

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06 1347 · 07 2 · # Dienstag, 12. Dezember 2017