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Leserbrief zur Berichterstattung zum Offenen Brief von Bodo Löttgen:  

Für wie dämlich hält uns eigentlich „unser“ Landtagsabgeordneter Bodo Löttgen. Er will angeblich gar nicht die Wiehltalbahn zerstören, nur die Schienen rausreißen und die Trasse verkaufen? Das Überleben der Bergischen Achsenfabrik ist also vom Kauf der paar Quadratmeter Bahntrasse abhängig? Bisher hat die Firma wohl nur Verluste gemacht? Und deshalb auch vor Jahren schon in China eine neue Achsenfabrik gebaut? Und an allen drei Standorten in Oberberg ist kein bisschen Platz mehr? Die Krise von ISE kommt auch durch die mehr genutzte Eisenbahntrasse in Bergneustadt und nicht von der Globalisierung und Managementfehlern?

 

Und dann die demographische Entwicklung als Argument gegen die Wiehltalbahn anzuführen! Wie sollen denn demnächst die vielen Alten und die Jugendlichen zur Berufsschule ohne Auto nach Gummersbach kommen, wo gerade mit Hilfe von Löttgen fast alle Kreis- und Landes- und Bundesämter in Waldbröl geschlossen werden? Mit dem Linienbus, der ohne Stau 75 Minuten von Waldbröl nach Gummersbach braucht? Aber Stau ist in wenigen Jahren der Normalfall bei der erwarteten Verkehrsentwicklung auf der Straße. Eine schnelle, moderne Bahn schafft die Strecke in 45 Minuten. Und Massengüter wie Holz, Schrott und Müll gehören ebenfalls auf die Schiene. Das hat man bisher fast überall begriffen, außer bei den Konservativen in Oberberg?

 

Armes Oberberg!

 

Quelle: Jürgen Hennlein (Ortsvereinsvorsitzender SPD Waldbröl)

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06 1302 · 07 2 · # Montag, 11. Dezember 2017